Kulturmitte – Das Planetarium und 10.000 VW Golf

19 04 2017

Jeder Wolfsburger kennt das Planetarium. Wir haben schon einige Artikel bezüglich des Planetariums hier auf unserem Blog veröffentlicht. Zentral gelegen an der „Kulturmeile“ Wolfsburg, zwischen Theater, CongressPark, Kunstmuseum und Alvar-Aalto-Kulturhaus ist es das perfekte Objekt für eine Kulturmitte.

Wussten Sie schon, dass das Planetarium mithilfe von VW Golfs finanziert wurde? Oder dass man sich im Planetarium trauen lassen kann?

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Kulturmitte- Professor Layton

5 04 2017

Mich hat das Professor Layton Fieber gefasst!

Ich weiß gar nicht mehr genau, was der Auslöser war, aber kurzentschlossen saß ich am Handy und fand mit Hilfe von Google heraus, dass es noch drei Spiele aus dieser Reihe gibt, die ich nicht kannte. Nach weiterer Recherche stellte sich heraus: Alle sind ausleihbar bei uns in der Stadtbibliothek.

Also bin ich mal fix ´rübergeflitzt und habe mir „Professor Layton und der Ruf des Phantoms“ ausgeliehen und zu Hause den guten alten Nintendo DS Lite ´rausgekramt.

Und dann fing der Spaß an!

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Jubiläum GEIST UND GEHIRN 2011 – 18. Mai: Friede in Technik und Kunst

26 05 2011

Am Mittwoch, 18. Mai, geht es um 19 Uhr im Alvar-Aalto-Haus in die dritte Runde der Jubiläumsveranstaltung „Geist und Gehirn“. Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens werden nun Technik und Kunst um ihre Beiträge befragt. Dürfen wir alles machen, was wir können? Beherrschen wir die Technik, oder hat sie eine Eigendynamik entwickelt, die uns beherrscht? Ist Freiheit eine Legitimation der Willkür oder die Verpflichtung zur Selbstregulierung? Tragen heute Banker, Konzerne und Politiker die Verantwortung für die Folgen des Fortschritts? Diese Fragen stellt Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli, Präsident der BTU Cottbus, zur Disposition, der sich als ehemaliger Präsident der AutoUni immer noch eng mit Wolfsburg verbunden fühlt.

Die Begrüßung des Publikums erfolgt durch Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll, die Einführung übernimmt Dr. Dirko Thomsen von der Volkswagen AG. In der Pause ist der Wolfsburger Musikschüler Christian Biskup am Klavier zu erleben, und die abschließende Diskussion moderiert Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Meyer-Dohm, Vorstand von I.P.I. Eintritt: 8 Euro an der Abendkasse.

Prof. Dr. Markus Brüderlin, der zweite Referent des Abends, ist nicht nur eine prominente Wolfsburger Persönlichkeit, sondern als Leiter des Kunstmuseums international bekannt und in allen Medien präsent. Er zeigt, wie die Kunstwissenschaft anhand von Stilgeschichte und Pathosformeln seit langem nach einem kollektiven Unbewussten forscht. In der ästhetischen Praxis zeichnen die modernen, auf autonome Individualität beharrenden Künstler ein Zeitalter der (schöpferischen) Zerstörung und Zersplitterung begeben sich dadurch – ex negativo – auf die Spur nach der Allverbundenheit des Einzelnen.

Christian Biskup ist 17 Jahre alt und möchte Dirigent werden. Dazu will er an der Musikhochschule Graz „Orchesterleitung“ studieren. Die Stadt ist deshalb so attraktiv für ihn, weil sie ein eigenes Opernhaus besitzt. Seit er einmal das Waldorf-Orchester dirigieren durfte, ist dieser Wunsch in ihm gewachsen. Was ist so spannend am Dirigieren? „Die machen das, was der Dirigent will“, gesteht der junge Künstler, der auch beim Staatsorchester Braunschweig schon ein Praktikum absolvierte und regelmäßig in den Wolfsburger Schlossremisen auftritt.

Im Alvar-Aalto-Kulturhaus spielt Christian zwei Intermezzos von Pietro Mascagni, seinem Lieblingsopernkomponisten, zwei Tänze von Ludolf Nielsen und „noch ein paar Überraschungen“. Was schätzt er an Ludolf Nielsen? „Seine Musik ist voller Frische“, schwärmt der Klavierspieler. „Man hört die dänische Natur heraus und das traditionelle Dorfleben. Seine Orchesterwerke tragen Titel aus der Natur, z.B. „Wald-wanderung“ oder „Aus den Bergen“.

Weitere Informationen unter www.wolfsburg.de/stadtbibliothek.

Birgit Sonnek 11.05.11

Foto Biskup: Gerd Sonnek