„Jazz & Crime“ – ein intimer Jazzabend in der Musikbibliothek

29 10 2013

IMG_4118Am Freitagabend öffnete die Musikbibliothek ihre Pforten für eine ganz besondere Veranstaltung: Jazz and Crime!

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Marianne Conradi und Axel Uhde lasen aus den beiden Jazz-Krimis „Auf der Suche nach Chet Baker“ und „Bird lives!“ des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody. Im Mittelpunkt der Kriminalromane steht der Jazzpianist Evan Horne, der nach einem Unfall seine Musikerkarriere abbrechen muß und mehr zufällig in eine detektivische Laufbahn stolpert.

Musikalisch umrahmte und untermalte Géza Gál (p, tp, flh) mit seinen „Braunschweig All Stars“ das Programm mit Titeln u. a. der Jazzlegenden Chet Baker und Charlie Parker, die auch in den Krimis eine tragende Rolle spielen. Die „Braunschweig All Stars“ waren Axel Uhde (voc, harm), Helge Preuß (g), Klaus Wittig (b) und Michael Brünig (perc). Sie beeindruckten mit stimmigen Arrangements und virtuosen Soli.

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Für die begeisterten Zuhörer gab es zuletzt in der völlig abgedunkelten Musikbibliothek als Zugabe eine unter die Haut gehende Coverversion von Stings „Moon over Bourbon Street“.

Das Jazzkonzert war die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Übernächsten Freitag, am 8. November, geht es weiter mit Marie-Luise Linnemann, die einen Abend mit Chansons der 20er Jahre gestalten wird. Dazu dürfen wir uns auch auf ein Wiedersehen mit Géza Gál freuen, der sie am Klavier begleiten wird. Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 12 Euro (erm. 10 Euro).





Jazz-Aquarelle von Joachim Pülm anläßlich des Jazzkonzerts „Jazz & Crime“ am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Musikbibliothek

14 10 2013

Puelm2Anläßlich des Jazzkonzerts „Jazz & Crime“ präsentiert der Wolfsburger Künstler Joachim Pülm vier Aquarelle der Jazzlegenden Chet Baker und Charlie Parker in der Musikbibliothek.

Joachim Pülm war schon immer ein großer Verehrer insbesondere von Chet Baker und fühlte sich inspiriert, markante Fotos des Künstlers als Aquarell umzusetzen. Die Bilder entstanden in den Jahren 2006 und 2007. Um für das Jazzkonzert auch Charlie Parker gerecht zu werden, ergänzte er im September kurz entschlossen seine Jazzaquarelle um ein Porträt des Saxophonisten.

AquarelleDie Bilder sind während der Öffnungszeiten in der Musikbibliothek zu sehen und natürlich auch während des Konzerts.

014Das Konzert findet am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Musikbibliothek statt. “Jazz & Crime” stellt die beiden Jazz-Krimis „Auf der Suche nach Chet Baker“ und „Bird lives!“ des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody vor. Im Mittelpunkt der Kriminalromane steht der Jazzpianist Evan Horne, der nach einem Unfall seine Musikerkarriere abbrechen muß und mehr zufällig in eine detektivische Laufbahn stolpert.

Zu den Texten spielen Géza Gál (p, tp, flh) und die Braunschweig All Stars ausgesuchte Jazztitel der beiden Jazzlegenden in eigenen Arrangements. Wolfsburger und Braunschweiger kennen Géza Gál als hervorragenden Jazztrompeter und -pianisten. Er versammelt mit Axel Uhde (voc, harm), Helge Preuß (g) und Klaus Wittig (b) einige der besten Jazzmusiker der Region um sich.

Axel Uhde rezitiert, unterstützt durch Marianne Conradi, die Textpassagen. Seine Stimme ist Hörern des Senders „Radio Okerwelle“ bestens bekannt u.a. aus den Sendungen Playback, Jazz et cetera und Region aktuell.

Das Jazzkonzert ist die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Jazzmusik war in ihren Kindertagen zwar nicht nur in Deutschland verpönt als “minderwertige Musik einer minderwertigen Rasse”, aber im Dritten Reich suchte man sie sogar durch Maßnahmen wie den “Erlaß wider die Negerkultur für deutsches Volkstum”, lokale Jazzverbote in verschiedenen Städten oder das “endgültige Verbot des Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk” zu bekämpfen.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 15 Euro (erm. 13 Euro).

Judith Slembeck





„Jazz & Crime“, Chet Baker & Charlie Parker, Jazz & Munzinger!

8 10 2013

014Am 25. Oktober ist es soweit: „Jazz & Crime“ in der Musikbibliothek! Sie hatten bereits Gelegenheit, diese Veranstaltung bei uns im Blog näher vorgestellt zu bekommen.

Sowohl musikalisch wie literarisch dreht sich bei diesem Programm alles um Chet Baker und Charlie „Bird“ Parker. Zur Erinnerung: vorgestellt werden zwei Jazz-Krimis des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody, eingebettet in ein Jazzkonzert mit Géza Gál (p, tp, flh) und den Braunschweig All Stars. (Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 15 Euro, ermäßigt 13 Euro).

Was läge näher, als sich bereits im Vorfeld musikalisch mit Chet Baker und Charlie Parker zu beschäftigen? Gibt die private Musiksammlung zu Hause nicht genug her, steht Ihnen ein Besuch in der Musikbibliothek offen, wo diverse Aufnahmen der beiden Musiker entliehen werden können.

NaxosDesweiteren können Sie auch seit Mai dieses Jahres von den Musik-Streaming-Angeboten der Stadtbibliothek profitieren. Über die Wissensplattform des Munzinger-Archivs können Sie sich mit der Lesernummer Ihrer gültigen Bibliocard und Ihrem persönlichen Passwort in die drei Naxos-Mediadatenbanken „Naxos Music Library“ (für klassische Musik), „Naxos Music Library Jazz“ (für Jazz) und „Naxos Spoken Word Library“ (für englische und deutsche Hörbücher) einloggen. Dort stehen Ihnen um die 90.000 CDs zum Streamen zur Verfügung! Im Bereich Jazz sind das 6.400 CDs von mehr als 180 Labels, darunter jede Menge Aufnahmen mit Chet Baker und Charlie Parker.

Am wichtigsten ist aber natürlich, daß Sie sich am besten im Vorverkauf eine Eintrittskarte sichern. Wer weiß, wie lange noch ausreichend Karten vorhanden sind!

Das Jazzkonzert ist übrigens die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Jazzmusik war in ihren Kindertagen zwar nicht nur in Deutschland verpönt als „minderwertige Musik einer minderwertigen Rasse“, aber im Dritten Reich suchte man sie sogar durch Maßnahmen wie den „Erlaß wider die Negerkultur für deutsches Volkstum“, lokale Jazzverbote in verschiedenen Städten oder das „endgültige Verbot des Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk“ zu bekämpfen.

Judith Slembeck





„Jazz & Crime“ am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Musikbibliothek – Achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“

5 09 2013

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„Jazz & Crime“ stellt zwei Jazz-Krimis des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody vor. Im Mittelpunkt der Kriminalromane steht der Jazzpianist Evan Horne, der nach einem Unfall seine Musikerkarriere abbrechen muß und mehr zufällig in eine detektivische Laufbahn stolpert.

Bill Moody: Auf der Suche nach Chet Baker

Bill Moody: Bird lives!

Zu den Texten spielen Géza Gál (p, tp, flh) und die Braunschweig All Stars ausgesuchte Jazztitel der beiden Jazzlegenden in eigenen Arrangements. Wolfsburger und Braunschweiger kennen Géza Gál als hervorragenden Jazztrompeter und -pianisten. Er versammelt mit Axel Uhde (voc, harm), Helge Preuß (g) und Klaus Wittig (b) einige der besten Jazzmusiker der Region um sich.

Axel Uhde rezitiert, unterstützt durch Marianne Conradi, die Textpassagen. Seine Stimme ist Hörern des Senders „Radio Okerwelle“ bestens bekannt u.a. aus den Sendungen Playback, Jazz et cetera und Region aktuell.

Das Jazzkonzert ist die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Jazzmusik war in ihren Kindertagen zwar nicht nur in Deutschland verpönt als „minderwertige Musik einer minderwertigen Rasse“, aber im Dritten Reich suchte man sie sogar durch Maßnahmen wie den „Erlaß wider die Negerkultur für deutsches Volkstum“, lokale Jazzverbote in verschiedenen Städten oder das „endgültige Verbot des Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk“ zu bekämpfen.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 15 Euro (erm. 13 Euro).





Autorenlesung mit Cornelia Kuhnert – 3. Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“

23 05 2013

05-30 Kuhnert-Flyer-JPGAm Donnerstag, 30. Mai, lädt die Stadtbibliothek Wolfsburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“ um 19 Uhr zu einer Autorenlesung mit Cornelia Kuhnert ein.

Ihr Kriminalroman „Tödliche Offenbarung“  ist ein besonderer Roman gegen Rechtsextremismus.

Realer Ausgangspunkt der Handlung ist ein unter dem Beinamen „Celler Hasenjagd“ bekannt gewordenes Massaker vom 8. April 1945. Nach einem Bombenangriff konnten sich KZ-Gefangene aus dem Celler Bahnhof befreien und wurden daraufhin von SS, Polizei, Bürgern, Jugendlichen und selbst Kindern „wie Hasen“ gejagt und erschossen oder erschlagen.

Das Verbrechen wurde mit den Jahren verdrängt und rückt nun – von Cornelia Kuhnert  im Stadtarchiv von Celle recherchiert und literarisch verarbeitet – wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Mit der Handlung von „Tödliche Offenbarung“ zieht die Autorin Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und macht im fiktiven Teil des Romans auf die Gefahren durch rechtsradikales Gedankengut aufmerksam.

Die Lesung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken„. Die einleitenden Worte spricht Dr. Kati Zenk vom Landespräventionsrat Niedersachsen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Judith Slembeck





Stadtbibliothek Wolfsburg: Kein Raum für rechtes Gedankengut – Veranstaltungsreihe

24 04 2013

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Wir danken unseren Kooperationspartnern und Förderern, die diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht haben:

ZDB – Zentrum für Demokratische Bildung

Landespräventionsrat Niedersachsen

Niedersächsisches Justizministerium

Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg

IZS – Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Nds.-Ost

Radio Okerwelle

Nähere Informationen:

Judith Slembeck, Musikbibliothek

Tel.: 05361 / 28-2381





Lesetipp: Schafskrimis „Glennkill“ und „Garou“

6 06 2011

Können Schafe Kriminalfälle lösen? Sie können! Die irischen Schafe aus Glennkill decken mit Schafslogik den -vermeintlichen- Mord an ihrem Schäfer auf. Im 2. Teil „Garou“ finden sie den Werwolf, der ihre neue Schäferin und auch sie selbst bedroht. Diese Schafe sind einfach umwerfend komisch und die Romane sind sehr spannend, weil man den Tathergang immer aus Schafssicht sieht. Den Schafen bleibt einiges verborgen, was man als Leser /Mensch erkennt, dafür leisten sie auf anderen Gebieten (z.B. Geruchssinn) unbestechliche Detektivarbeit.
Trotz der mörderischen Themen ist dies ein toller Lesestoff für schwache Nerven und für Liebhaber skurrilen Humors.
Natürlich können beide Krimis in der Stadtbibliothek entliehen werden:
Leonie Swann: „Glennkill“: M0805199
Leonie Swann: „Garou“: M1005161

Synnöve Schwieger, Schulbibliothek Fallersleben