Aus OPAC wird OPEN

20 04 2017

Noch 10 Tage bis zum OPEN.

Ab dem 2. Mai schickt die Stadtbibliothek Wolfsburg ihren neuen modernen Internetkatalog ins Rennen, er heißt OPEN.

Wie schon vor einer Woche angekündigt, erhoffen wir uns dadurch eine Serviceverbesserung für unsere Nutzer.

Neben den bekannten Katalog- und Selbstbedienungsfunktionen bietet er auf seiner Startseite zusätzlich auch Suchschlitze für „Munzinger“ und „Brockhaus“ an,  unsere Antwort auf Wikipedia!

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Aus OPAC wird OPEN

11 04 2017

In einer Woche ist OSTERN, in drei Wochen ist OPEN!

Zugegeben, ein etwas dünnes Wortspiel, aber dahinter steckt ein starkes neues Bibliotheksangebot. Der klassische Internetkatalog OPAC hat ausgedient und wird am 2. Mai durch seinen modernen Nachfolger OPEN abgelöst.

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Stöbern erwünscht

10 03 2017

Wurde in einem unserer jüngsten Blogbeiträge noch dem Thema Suchmaschinen am Beispiel Kanada Beachtung geschenkt, so soll heute einem mindestens ebenso wichtigen Suchinstrument Aufmerksamkeit gezollt werden: Nämlich unserem Bibliothekskatalog, auch OPAC genannt. OPAC steht für Online Public Access Catalogue. So ein Katalog ist zumeist über das Internet zugänglich und bietet sehr viele Funktionen, um die Suche nach Medien einzugrenzen. Und erneut muss das schöne, liberale und weltoffene Kanada als Recherchebeispiel herhalten.

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TOMMI Kindersoftwarepreis: Die Gewinner stehen fest

28 10 2016

Letzte Woche am Freitag war es soweit, die Gewinner des TOMMI Kindersoftwarepreis wurden verkündet.

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Hier hatten wir ja bereits ein Zwischenfazit gezogen, doch nun zu einem abschließenden Fazit.

Auch die zweite Woche verlief gut, zwar wurde mir nur davon berichtet, da ich auf Seminar aufgrund meines FSJs war, aber dennoch klappte alles weiterhin mehr oder minder einwandfrei.

In rund 20 öffentlichen Bibliotheken bundesweit wurden die Spiele von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren ausgiebig getestet.

Nachdem ich wieder da war, ging es an die Auswertung der Bögen… und davon nicht zu knapp. Einzelbögen, Sammelbögen, die aussagekräftigsten Bögen heraussortieren, es war ordentlich etwas zu tun. Doch letztendlich haben wir alles gut im vorgegebenen Zeitrahmen geschafft.

Unser Sieger in der Kategorie PC waren:

Platz 1 – Royal Trouble 2- Flitterwochenchaos

Platz 2 – Mousecraft

Platz 2 – Die drei ??? und der Riesenkrake

Unser Sieger in der Kategorie Konsolen waren:

Platz 1 – Mario und Sonic bei den olympischen Spielen in Rio 2016

Platz 2 – Lego Dimensions

Platz 3 – Guitar Hero Live

Unser Sieger in der Kategorie Elektronisches Spielzeug waren:

Platz 1 – Lumi Gaming Drone

Platz 2 – Space Hawk

Platz 2 – Anki Overdrive Supertrucks

Unser Sieger in der Kategorie Apps waren:

Platz 1 – Frag doch mal… die Maus

Platz 2 – Playmobil Polizei

Platz 3 – Ubongo

Diese Ergebnisse spiegelten sich zumindest zu Teilen auf der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse am 21. Oktober 2016 wieder.

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Ein Eindruck von der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse

In der Kategorie PC gewann „Mousecraft“, als bestes Konsolenspiel wurde „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen in Rio 2016″ ausgezeichnet. Bei den Apps konnte „Playmobil Polizei“ von sich überzeugen und „Anki Overdrive Supertrucks“ wurde zum besten elektronischen Spielzeug gekürt.

Ein guter Abschluss von einem schönen Projekt. TOMMI hat auch dieses Jahr allen wieder viel Spaß und tolle Erinnerungen ermöglicht.

Pauline Kölsche





Kulturmitte – Gemeinsam statt gegeneinander

21 09 2016

Das hier wollte ich schon immer: Nämlich einen ganz persönlichen Blog-Beitrag verfassen. Die Idee flammte heute auf der Fahrt zur Arbeit wieder auf, während Tom Petty und Band einen epischen Song zum Besten gaben: So much before me and there’s so much behind me, in this world of mystery. It’s a beautiful world. It’s a beautiful world. Ein beinahe schon kitschiger Sonnenaufgang begleitete mich für einen nicht enden wollenden Augenblick, und dermaßen euphorisiert fasste ich wild entschlossen den Entschluss, unverzüglich meinen Beitrag zu leisten.

Steffen Sieboth

Steffen Sieboth

Unzählige Dinge begleiten mich täglich auf meinem Weg zur Arbeit. Und da ich fernpendle, bleibt genug Zeit, um dem Tag eine Struktur zu geben. Dumm nur, dass (meistens) doch alles anders kommt als geplant. Denn ich arbeite am größten Wolfsburger Schulzentrum in einem sogenannten Selbstlernzentrum, einer supermodern eingerichteten und von den Schülerinnen und Schülern enorm gut angenommenen Schulbibliothek.

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Schon allein die schiere Menge an potentiellen Besuchern macht einen geregelten Tagesablauf zunichte. Außerdem möchte ich hier auch einmal eine Lanze für das Lehrpersonal brechen, denn der Schulalltag ist unberechenbar. Täglich kleinere, oftmals mittlere, bisweilen aber auch größere Katastrophen begleiten die Verantwortlichen gelegentlich bis in den frühen Abend hinein. Und so erscheint es mir nicht zu vermessen, zu behaupten: Schule an sich stellt einen eigenen Mikrokosmos dar. Überlebensregel Nummer Eins: Cool bleiben und Gelassenheit und Freundlichkeit ausstrahlen. Und eine Brise Improvisationstalent kann ebenfalls nicht schaden. Dies sind meiner Meinung nach die Zutaten, die es hauptsächlich braucht, um den Arbeitsplatz am Nachmittag in einem einigermaßen erträglichen Zustand zu verlassen. Doch das ist zuweilen leichter gesagt als getan. Ich möchte daher folgendes Gleichnis bemühen:

Paragraph eins der StVO fordert gegenseitige Vorsicht und Rücksichtnahme zur Teilnahme am Straßenverkehr ein – und zwar von allen. Dieser eigentlich allgemeingültige Grundsatz sollte auch zum Aufenthalt in einer Schulbibliothek befähigen und nimmt alle gleichermaßen in die Pflicht, gemeinsam an einem harmonischem Mit- statt Gegeneinander zu feilen.

Steffen Sieboth





Die Kulturmitte – Innovatives entdecken mit TED Talks

16 03 2016

„Ideas worth spreading“ oder auch „Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden“, so lautet das Motto der Innovations-Konferenz TED (Technology, Entertainment, Design), die jedes Jahr in Kalifornien stattfindet. Ziel dieser Konferenz ist es, sich über relevante oder neue Themen aus dem Bereich Technologie, Entertainment, Design, Buisness, Kultur, Kunst und Wissenschaft auszutauschen. Dieser Austausch findet vor allem durch Präsentationen statt, die nach der Konferenz auf der Website www.ted.com/talks veröffentlicht werden. Präsentiert werden die Talks sowohl von Fachleuten, aber auch von Lebenskünstlern. Um bei  TED zu partizipieren, muss man also kein besonderer Experte oder Wissenschaftler sein, sondern das Thema und die Idee hinter dem Vortrag sind letztendlich entscheidend.

Die Website entdecken

Leider ist die Seite nur auf Englisch verfügbar, aber davor sollte man nicht zurückschrecken! Für das Verständnis reichen meistens Englisch-Grundkenntnisse. Um die neuesten Präsentationen zu verschiedenen Themen zu finden, muss man auf der Startseite unter der Kategorie „Watch“ und dann „TED Talks“ klicken.

TED Website

Auf der Startseite von TED findet man unter „Watch“ die neuesten veröffentlichten Talks.

Die meisten Präsentationen sind natürlich in Englisch, aber es gibt auch deutschsprachige Talks. Die findet man wenn man in der Suchfunktion unter „Language“ „German“ einstellt.

Wenn man nun ein Video aufruft, sieht das ähnlich aus wie bei der Plattform Youtube. Man sieht eine Vorschau des Videos und direkt daneben kann man für jedes Video einen deutschen Untertitel einstellen. Auch wenn viele Talks gut verständlich sind, gucke ich oft mit dem deutschen Untertitel, weil ich dann viel besser mitkomme. Die Talks in der Orginalsprache anzusehen, lohnt sich aber definitiv, denn das trainiert ja auch das eigene Englisch 🙂

Die Länge eines Vortrags ist eigentlich immer überschaubar und die meisten dauern weniger als 20 Minuten. So kann man sich auch auf einer kurzen Bahnfahrt oder in der Pause eine Präsentation ansehen.

Tipps zum Ansehen

Wie bei fast jeder Internetseite entdeckt man die besten Sachen, wenn man sich einfach durch die Seiten klickt. Um Zeit zu sparen, gibt es aber auch eine „Discover“ und „Surprise me“ Funktion, in der man entweder ein bestimmtes Themengebiet anklickt oder automatisch per Zufall eine Präsentation angezeigt bekommt.

Auf der Website finden sich auch Talks zum Thema Bibliotheken. In dieser Präsentation zum Beispiel spricht der Bibliothekar Brewster Kahle über seine Bemühungen eine freie und digitale Bibliothek aufzubauen:

Es gibt aber auch lustige Präsentationen, wie zum Beispiel der Talk von Joe Smith: How to use a paper towel. Joe Smith zeigt eigentlich nur wie man mit einem Papierhandtuch die Hände richtig trocknet, aber die Art und Weise ist sehr witzig. Trotzdem hat das Ganze einen ernsten Hintergrund, aber seht doch selbst:

Ich schaue mir gerne TED Talks an, denn die Präsentationen sind immer interessant, spannend oder auch lustig gestaltet. Oft habe ich nach dem Anschauen einen ganz anderen Blickwinkel auf ein Thema oder ich habe etwas Neues dazu gelernt. Außerdem liefert TED eine menge Anregungen für die eigene Präsentation. Vor einigen Wochen hatte ich ja schon einmal berichtet, wie Prezi eine Präsenation visuell aufwertet und bei den TED Talks kann man sich sicher ein paar Tipps und Tricks zum Thema Körperhaltung und Mimik abschauen.

Als TED Redner kann man sich sogar bewerben! Also vielleicht steht einer von euch ja bald auf der großen Bühne und verbreitet innovative Ideen.

Alina Heger

 

 





Die Kulturmitte – Wie die nächste Präsentation ein Erfolg wird

10 02 2016

Ein spannendes Thema, eine lückenlose Recherche und ein stilistisch einwandfreier Redner – Das Rezept für eine gelungene Präsentation klingt einfach. Doch meistens sieht die Realität doch ganz anders aus. Da steht man nun mit schwitzenden Händen und einer langweilig gestalteten Power-Point Präsentation vor seinen Zuhörern und will es einfach nur schnell hinter sich bringen. Und ein Blick ins Publikum zeigt: Niemand schenkt einem die erhoffte Aufmerksamkeit. Die Frage ist natürlich: Wie bekommt man denn nun die Aufmerksamkeit der Zuhörer? Im Zeitalter der modernen Technik ist diese Frage schnell beantwortet. Es gibt selbstverständlich ein Programm dafür! Denn mit Prezi gehören eintönige Vorträge endlich der Vergangenheit an.

Und was kann Prezi?

Mit dem Präsentationsprogramm Prezi kann man auf www.prezi.com interessante und moderne Präsenationen erstellen. Anders als bei Power-Point arbeitet man auf einer interaktiven Präsentationsfläche und nicht mehr auf mehreren Folien. Auf der großen Fläche kann man zum Beispiel Textfelder, Bilder, Videos oder auch PDF-Dateien einfügen. Die Objekte können untereinander mit Pfaden verknüpft werden, aber auch das Drehen, Verschieben, Vergrößern und Verkleinern von Elementen ist möglich. Für den Anfang empfiehlt es sich aus den vorhandenen Vorlagen ein Design auszuwählen, aber man kann auch ein eigenes Layout gestalten. Für die kostenlose Version reicht eine einfache Anmeldung. In der kostenfreien Variante kann man seine erstellte Prezi Präsentation allerdings nicht privat speichern, sondern sie ist öffentlich einsehbar. Auch das Prezi Logo lässt sich nicht entfernen. Falls die Präsentation also ein privates Thema behandeln sollte, lohnt sich in jedem Fall das kostenpflichtige Upgrade. Ein weiterer Vorteil von Prezi ist: Man kann von jedem internetfähigen Rechner aus auf seine „Prezis“ zugreifen und muss sie nicht extern speichern.

Wie arbeitet man mit Prezi?

Bei Prezi gibt es wirklich sehr viele Möglichkeiten und Tools zum Erstellen von Präsentationen. Hier heißt es also Learning by Doing und am besten man probiert einfach selbst ein bisschen rum. Auf der Website von Prezi und und auch auf Youtube gibt es aber auch viele Anleitungen, die Tipps und Tricks für den Start geben.

Die vielen Vorteile von Prezi haben auch schon andere öffentliche Bibliotheken für sich entdeckt. Die Mediothek Krefeld hat zum Beispiel in einer Prezi ihre Ideen und Umsetzungen als Bibliothek 2.0 dargestellt.

Alina Heger