Neue FSJlerin Pauline stellt sich vor

1 09 2016

Nachdem Alina Heger nun ihr duales Studium beginnt, darf ich mich als sechste FSJlerin der Stadtbibliothek Wolfsburg einmal vorstellen.

Mein Name ist Pauline Kölsche, ich wurde im Oktober 1997 in Wolfsburg geboren und bin hier aufgewachsen. Schon während meines Abiturs an der Eichendorffschule Wolfsburg, welches ich im Sommer 2016 bestanden habe, stand für mich fest: Hiernach möchtest du erstmal etwas anderes machen, etwas, was dir eine Pause vom Lernen ermöglicht, aber gleichzeitig eine sinnvolle Überbrückung zum Studium ist.                                                                                                                Denn Studieren möchte ich auf jeden Fall, das hat bloß noch Zeit.

160901Pauline

Da meine ältere Schwester nach ihrem Abschluss ein FSJ gemacht hat, stand auch für mich schnell fest: Das mache ich auch! Bloß wo?

Nach einiger Recherche (man glaubt gar nicht, wo überall ein FSJ, FÖJ, BFD, etc. möglich ist) wurde mir klar, dass ich in die Stadtbibliothek möchte. Schon als Kind und Jugendliche war ich viel hier, bzw. in den Zweigstellen, da mein Buchkonsum phasenweise wohl finanziell kaum zu bewältigen gewesen wäre, hätte man die Bücher alle gekauft, vom Platzproblem mal abgesehen. Kurz gesagt, ich bin ein ziemlicher Bücherwurm.

Also, ab in die Zentrale der Stadtbibliothek, sich informieren, Bewerbungen verschicken, voller Freude die Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, hoffen und Daumen drücken und endlich die Zusage bekommen.

Nun, und heute ist mein erster Arbeitstag. Ich freue mich sehr auf das Jahr, das vor mir liegt und bin gespannt auf all die neuen Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke, die es für mich bereithält.

Liebe Grüße

Pauline Kölsche

 





Ein großes Dankeschön! – Ein spannendes Jahr FSJ geht zu Ende…

12 07 2016

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich auch hier gesessen und überlegt, wie ich mich in einem Blogbeitrag als neue FSJlerin vorstelle. Um genau zu sein, ist das fast 11 Monate her und ich kann nicht glauben, dass ich jetzt an meinem Abschiedsblogbeitrag schreibe. Ein Jahr ist rum und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo die Zeit geblieben ist…

Und wieder die Frage: Wo fange ich am besten an?

Zunächst: Es war ein aufregendes Jahr mit vielen neuen Erfahrungen und Einblicken. Ich habe viel gelernt und durfte einen exklusiven Blick „hinter die Kulissen“ einer Bibliothek werfen. Vor dem FSJ war ich total gespannt auf die Arbeit in einer Bibliothek, denn man kennt ja die gängigen Klischees über Bibliotheken und Bibliotheksmitarbeiter. Und ich kann nur sagen, diese Klischees sind mehr als unbegründet und in einer Bibliothek ist es alles andere als langweilig und ruhig und hier arbeiten sehr kreative und tolle Menschen.

Besonders die Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit sind vielseitig. Am Anfang war ich völlig erstaunt, dass eine Bibliothek einen eigenen Weblog betreut. Ich fand das allerdings total spannend, da ich selber gerne schreibe. Deshalb habe ich in disesem Jahr auch viele Blogbeiträge geschrieben und bin sehr dankbar für die „künstlerischen Freiheiten“, die ich hier beim Schreiben hatte. So konnte ich wirklich über die verschiedensten Themen schreiben und nicht nur über die klassischen Themen, die man bei einem Bibliotheksblog vermutet, nämlich Bücher und Literatur. Na gut, ich habe trotzdem manchmal über Bücher geschrieben, denn dafür lese ich einfach zu gerne…

Außerdem durfte ich in diesem Jahr tolle Veranstaltungen erleben. Insbesondere die Poetry Slams in der Wanne haben mich mit Witz und Charme total beeindruckt, denn ich habe vorher noch nie einen Poetry Slam besucht. Für mich ist aber klar, dass ich das nun öfter tun werde und dafür werde ich sicher auch mal wieder nach Wolfsburg kommen 🙂

Und auch das Gaming bei unserer Veranstaltung „Let’s play together“ war eine ganz neue Erfahrung für mich. Zugegeben ich hatte schon ewig keinen Controller mehr in der Hand und ich war sehr gespannt, ob ich mit den Kindern und Jugendlichen überhaupt noch mithalten kann. Doch es stand auch nicht der Wettbewerb, sondern immer der Spaß im Vordergrund. Ich erinnere mich noch, dass ich mit einem fast 10 Jahre jüngeren Jungen zusammen gespielt habe und wir zwei Stunden lang gemeinsam das Spiel gemeistert haben und uns viel unterhalten haben. Das hat mir gezeigt, wie sehr Gaming verschiedene Altersgruppen verbindet und das Bibliothek als Treffpunkt und Gaming-Plattform einfach super funktioniert!

Vielen Dank für die Blumen! Es war ein tolles Jahr in Wolfsburg 🙂

Das sind natürlich nur ein paar Dinge, die ich in diesem Jahr erlebt habe. Ich nehme aus dem FSJ persönlich sehr viel mit und bin froh so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben. Ich kann jedem jungen Menschen nur empfehlen ein FSJ zu machen, denn schon allein die Seminarfahrten und die Gemeinschaft mit anderen FSJlern sind es das allemal wert.

Zum Abschluss möchte ich noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle Menschen aussprechen, die mich in diesem Jahr begleitet haben und natürlich an die Stadtbibliothek Wolfsburg als Einsatzstelle. Mein FSJ in Wolfsburg wird mir immer in sehr guter Erinnerung bleiben! 🙂

Alina Heger

 





Angesprochen: „Ich habe mir eine Stadt wie Frankfurt am Main vorgestellt“ FSJ-ler über Wolfsburg und Bildung

10 05 2016

Jedes Jahr beginnen allein im kulturellen Bereich 13 junge Menschen ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in Wolfsburg. Doch von diesen 13 FSJ-lern kommen nur wenige auch wirklich aus Wolfsburg und dem Umland. Tatsächlich ist auch in diesem Jahr die Mehrheit der FSJ-ler extra für ihr FSJ nach Wolfsburg gezogen. Bis dahin kannten sie Wolfsburg also nur vom Hören und waren noch nie dort. Da haben meine Kollegin Karli (FSJ-lerin im Medienzentrum) und ich doch mal drei „Zugezogene FSJ-ler“ angesprochen: „Wie findet ihr eigentlich Wolfsburg als Stadt?“.

Und die Antworten, die wir bekommen haben, sind sehr ehrlich! So sagt Anna (FSJ-lerin im Theater Wolfsburg) zum Beispiel :„Als ich an Wolfsburg gedacht habe, habe ich mir eine Stadt wie Frankfurt am Main vorgestellt und als ich dann das erste Mal am Bahnhof ausgestiegen bin, habe ich gedacht:„Wo bin ich hier nur gelandet?“.

Makaria (FSJ-lerin im Tanzenden Theater) hingegen lobt vor allem das riesige Bildungsangebot in Wolfsburg und die Möglichkeit sich weiter zu bilden und auch Julius (FSJ-ler im Phaeno Wolfsburg) spricht über seine Erfahrungen. Aber seht selbst:

Und da ein Freiwilliges Soziales Jahr auch berufliche Orientierung bedeutet, haben wir auch gleich noch nachgefragt, wie die drei ihre eigene Schulzeit fanden und noch weitere Fragen zum Thema Bildung und Zukunftsgestaltung gestellt. Und auch bei diesem Interview sind interessante Antworten herausgekommen:

An dieser Stelle noch einmal einen riesigen Dank an Makaria, Julius und Anna für die Interviews!

Alina Heger





Neue FSJlerin Alina stellt sich vor

1 09 2015

Nachdem Marle Düring ihr FSJ in der Stadtbibliothek beendet hat, uns aber als Auszubildende erhalten bleibt, bin ich nun die neue FSJlerin. Als fünfte im Bunde der FSJler möchte auch ich mich kurz vorstellen.

10635776_859587657399627_4859851557939542220_n
Mein Name ist Alina Heger und ich bin 1995 in Troisdorf, in der Nähe von Köln, geboren. Doch schon bald zog es mich in das schöne Niedersachsen nach Salzgitter Thiede. Nachdem ich im Sommer 2014 mein Abitur in Wolfenbüttel gemacht habe, habe ich einen kleinen Ausflug in die Studentenwelt unternommen. Doch nach einem Semester Germanistik und evangelische Theologie an der Leibniz Universität Hannover kam die Erkenntnis: Ich und Lehrer? Das passt irgendwie doch nicht. So bewarb ich mich für ein FSJ und zum Glück hat es auch geklappt. Ich freue mich vor allem, dass ich einen Platz in einer Bibliothek bekommen habe, denn Lesen und Bücher waren schon immer genau mein Ding. Wolfsburg kannte ich bis jetzt nur durch Besuche im Badeland oder der Autostadt, aber ich freue mich nun die Stadt Wolfsburg und somit auch die Arbeit in einer Stadtbibliothek kennen zu lernen. Außerdem hoffe ich in der Frage der Berufswahl weiter zu kommen. Momentan bewerbe ich mich für Ausbildungen und duale Studiengänge im kaufmännischen Bereich und hoffe, dass der zweite Anlauf klappt.
Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr hier und bin gespannt, was alles auf mich zukommt.
Liebe Grüße
Alina Heger





Wir machen einen eigenen Animationsfilm – WERK-STADT-SCHLOSS 2015

25 03 2015

Vom 9. – 20. März fand das Projekt „WERK-STADT-SCHLOSS“ am Schloss in der Bürgerwerkstatt statt. Ich war zusammen mit Daniel Bounine (Medienzentrum), Manuel Deubig (Auszubildender der Stadtbibliothek Wolfsburg) und anderen Azubis (Neuland Wohnungsgesellschaft, Schnellecke Logistics, Volkswagen Akademie und der Stadt Wolfsburg) vom 16. – 20 März beim Projekt beteiligt. Wir sollten eigene kurze Animationsfilme machen zum Thema Glück. Dabei waren auch zwei Künstler aus Halle (Saale): Tim Romanowsky und Falk Schuster.

 

Tag 1:

Am ersten Tag wurden uns die verschiedenen Techniken zum Thema „Trickfilm“ erklärt und Beispiel-Videos gezeigt. Dann wurde ein Vortrag über das Thema „Glück“ gehalten. Danach durften wir ein Daumenkino machen. So was nimmt viel Zeit in Anspruch, weil man fast alles exakt auf jedem Blatt aufmalen muss, so wie auf dem zuvor.

Da ich so viel gemalt habe, hat die Arbeit daran ziemlich lange gedauert und ich hab leider nur 2 Sekunden aufs Papier gebracht (12 Bilder = eine Sekunde)

WSS3

Marles Daumenkino

WWS2

Manuels Daumenkino

Tag 2:

Am zweiten Tag ging’s dann um das Konzept für unseren eigenen Animationsfilm. Wir bildeten Gruppen und haben gemeinsam überlegt: Welche Technik benutzen wir? Wie läuft unsere Geschichte ab? Wer spielt in unserer Geschichte mit? Und noch viele weitere Fragen mussten beantwortet werden, um das Konzept für unseren Animationsfilm zu erarbeiten.

Wir entschieden uns für die Legetechnik, mit einer gebastelten und fotografierten Kulisse und mit fotografierten Menschen, die ausgedruckt, ausgeschnitten und hingelegt werden.

Um uns unsere Geschichte und Arbeit besser vorzustellen, malten wir die einzelnen Szenen auf ein Blatt Papier auf. Dann gingen wir nach draußen und fotografierten im Schlosspark Bäume, Büsche und Häuser.

d9ef3316aa

Andere Projektteilnehmer (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

 

Tag 3:

Am dritten Tag wurde weiter fotografiert und gebastelt. Zuerst wurden Manuel und ich von Kim Kakoschke (FSJlerin der Kreativwerkstätten) in verschiedenen Positionen fotografiert. Laufen, bücken, winken, etc. Wir bekamen dabei ein paar Tipps von Falk.

Danach ging‘s ans Basteln. Manuel und ich überlegten, wie unsere Kulisse aussehen könnte. Wir klebten unsere am Tag zuvor gemachten Bilder auf etwas dickeres Papier, haben sie dann ausgeschnitten, auf einen passenden Hintergrund gelegt und geklebt. Während wir mit den Kulissen beschäftigt waren, wurde uns geholfen beim Ausschneiden der Fotos von uns selbst.

2. Kulisse - Manuels Figuren hintereinander

2. Kulisse – Manuels Figuren hintereinander

 

Tag 4:

Am vierten Tag haben wir dann mit dem Animieren begonnen. Unsere Kulisse haben wir unter eine Kamera gestellt, die mit dem Stativ auf dem Tisch festgeklebt wurde, damit nichts verrutscht. Dann haben wir damit begonnen, 12 Bilder (= eine Sekunde) von unserer Kulisse zu machen, wo sich nur die Wolken durchs Bild bewegen. Das läuft dann so ab: Wolken minimal bewegen, dann ein Bild schießen. Wolken bewegen, Bild schießen… usw. Dann kamen die Bilder von uns selbst dazu. Pro Bild eine andere Stellung beim Laufen. Und immer ein Stückchen weiter bewegen und bloß nichts verrutschen lassen! Das war ganz schön mühselig und aufwendig. Doch am Ende des Tages war alles im Kasten.

Die Presse war an diesem Tag auch bei uns und hat ein paar Bilder von uns gemacht.

Zwischendurch konnten wir auch mal rausgehen und die Sonnenfinsternis beobachten. Leider hatte niemand von uns eine Brille dabei, doch mit dem Handy konnte man sie gut beobachten.

WSS4

Sonnenfinsternis

Tag 5:

Am letzten Tag war dann Endspurt angesagt. Wir brauchten nur noch Geräusche, unseren Titel und ein „Ende“ für unseren Film. Für unseren Titel haben wir Buchstaben ausgeschnitten und haben die Buchstaben aus allen Richtungen ins Bild wandern lassen, die dann den Titel ergaben. (Buchstaben bewegen, Foto, Bewegen, Foto, usw.) Ähnlich haben wir auch unser „Ende“ gemacht.

Als wir damit fertig waren, haben wir uns an den Laptop gesetzt und die passenden Geräusche für unseren Film rausgesucht. Diese werden dann die Künstler einsetzen.

Zum Schluss haben wir uns noch einige Animationsfilme angeschaut und haben sehr leckere Pizza gegessen.

 

Gruppenfoto (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

Gruppenfoto (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

 

Alles in allem war die Woche sehr anstrengend, aber sie hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe viele neue Sachen gelernt und ich freue mich schon auf die Präsentation der Filme.

Am Donnerstag, 16. April 2015 um 17 Uhr findet die Präsentation unserer Ergebnisse im Rathaus A des Wolfsburger Rathauses statt.

Marle Düring





FSJler unterwegs für „Wir wollen wissen“

5 03 2015

Seit einigen Wochen drehen mein FSJ-Kollege Daniel Bounine (Medienzentrum) und ich Interviews für Wir wollen wissen. Dabei geht es um Themen wie Lernen, Bildung, Bildungshaus, etc.

Schon 10 Personen aus Wolfsburg haben wir interviewt, wie z.B. Herrn Nüstedt (Stadtbibliothek Wolfsburg) oder Herrn Levin (Wobstories/Filmburg).

 

Daniel und Marle beim Drehen

Daniel und Marle beim Drehen

 

Bei unseren ersten Versuchen zu filmen mussten wir leider feststellen, dass ein ziemlich lautes und nerviges Rauschen im Hintergrund zu hören war. So mussten wir einige Interviews nochmal neu drehen, aber diesmal mit einer neuen Kamera.

Seitdem läuft alles reibungslos und wir konnten schon ein paar Videos zusammenschneiden und haben uns auch schon um ein Intro gekümmert.

Die Arbeit mit meinem FSJ-Kollegen Daniel macht mir sehr viel Spaß und Videos zu drehen ist auch schön abwechslungsreich. Ich freue mich schon riesig darauf, wenn wir unsere Videos bald präsentieren und veröffentlichen können.

Marle Düring





Neue FSJlerin Marle stellt sich vor

1 09 2014

Nachdem Anna Schwenzfeger ihr FSJ in der Stadtbibliothek beendet hat, stelle ich mich nun als ihre Nachfolgerin und vierte FSJlerin der Stadtbibliothek vor.

Ich heiße Marle Düring, wurde 1996 in Clausthal-Zellerfeld geboren und bin in Wolfsburg aufgewachsen. Ich bin 12 Jahre zur Schule gegangen, hab aber leider nicht mein Fachabitur geschafft und probiere es jetzt erst mal mit einem FSJ und werde mir wohl anschließend eine Ausbildung suchen.

Marle DüringIch war nicht wirklich immer ein Bücherfan und eine Leseratte. Ich mied Bücher und fand lesen öde und langweilig, bis ich den ersten Teil von „Die Tribute von Panem“ sah und ich mir dachte, ich könnte ja mal die Bücher dazu lesen. Gesagt getan. Die Trilogie hatte mich in ihren Bann gezogen und ich las weitere Jugend-Fantasy-Bücher. Seitdem gehe ich gerne in Buchläden und in die Stadtbibliothek, um nach weiteren Büchern zu suchen. Da ich auch ein Fan der Drei ??? bin, hole ich mir auch gerne die Hörbücher aus der Musikbibliothek.

Da ich ein Bücherfan geworden bin, bewarb ich mich in der Stadtbibliothek und bekam die Stelle zum FSJ. Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr und bin gespannt, was für Aufgaben auf mich zukommen werden.

Liebe Grüße

Marle Düring