Achtung Lecker! Kochen mit dem Thermomix – eine Medienempfehlung

16 03 2017

Wie vielen anderen bin auch ich dem Wahn der Thermoküchenmaschinen verfallen. Eigentlich habe ich mir das Gerät angeschafft um im Sommer in meiner Gartenlaube Marmelade, Rohkostsalate oder einen dampfgegarten Zupfkuchen zuzubereiten, aber im Moment teste ich mich durch die verschiedensten Bücher der Bibliothek und das sind mittlerweile ziemlich viele geworden. Klassische Bücher oder auch über die Onleihe, das ist einfach in der Küche total praktisch.

Aus dem Buch „Hauptgerichte – Rezepte für den Thermomix TM5“ habe ich für meine Familie die Pizza Chili con Carne ausprobiert.

Hier ein paar Eindrücke aus meiner Küche, schnell zubereitet aus leckeren Zutaten und einfach nur köstlich.

Auszuleihen unter dem Barcode M1619874.

Guten Appetit!

RM





Eine Bibliotheksführung mal ganz anders…

7 03 2017

Passend zu der Lesewoche der Eulenschule kam gestern die 2. Klasse zu Besuch in die Stadtteilbibliothek Fallersleben. Und da es sich in der Lesewoche alles rund ums Buch drehen soll, konnten die Kinder live in eine Geschichte hineinschlüpfen und so aktiv dabei sein.

Na, neugierig geworden, um welche Geschichte es hier gehen könnte?

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Die nächste Woche im Überblick

13 01 2017

Dienstag, 17. Januar, 17.00 bis 18.00 Uhr

Erste Hilfe Onleihe

Mit praktischer Hilfe können Medien der Onleihe auf Ihren eReader, bzw. auf ein Smartphone, Tablet und/oder Notebook heruntergeladen werden.

Die Onleihe auf dem Tablet

Die Onleihe auf dem Tablet

Melden Sie sich dazu einfach an unter Tel. 05361-28-2546 an.

Die nächsten Termine im Januar: 24. und 31. Januar.

(Zentralbibliothek im Alvar-Aalto Kulturhaus, Porschestraße 51, Tel. 05361-28-2546)

 

Mittwoch, 18. Januar, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Smart und mobil von Anfang an? – Smartphones und Tablets in Kinderhänden

Elternforum Medienpädagogik

Elternforum Medienpädagogik

Welche Medieninhalte sind für mein Kind geeignet? Verbringt mein Kind zu viel Zeit mit Medien? Können Medien für mein Kind schädlich sein?

Diese und andere Fragen stellen sich viele Eltern. (Digitale) Medien sind allgegenwärtig und aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum noch wegzudenken. Das stellt viele Eltern vor eine große Herausforderung.

In der Reihe Elternforum Medienpädagogik möchten wir Sie bei dieser Herausforderung unterstützen und Ihnen Informationen und Austausch zum Thema Medienerziehung bieten.

Einmal im Monat findet ein offener Elternabend zu medienpädagogischen Themen statt. In jeder Veranstaltung behandeln wir ein Schwerpunktthema, es wird aber immer auch einen offenen Frage- und Diskussionsteil geben.

Zu den Veranstaltungen sind nicht nur Eltern, sondern auch ErzieherInnen, Lehrkräfte und andere Interessierte herzlich eingeladen.

(Zentralbibliothek im Alvar-Aalto Kulturhaus, Porschestraße 51, Tel. 05361-28-2546)

 

Donnerstag, 19. Januar, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Motiviert einsteigen

Interessierte, die nach einer längeren Pause aus der Erwerbstätigkeit ohne Bezüge von Sozialleistungen wieder einsteigen möchten, können unverbindlich erste Fragen an die Wiedereinstiegsberater Heiko Knopp aus der Agentur für Arbeit Wolfsburg stellen, um sich eine erste Orientierung zu schaffen.

(Zentralbibliothek im Alvar-Aalto Kulturhaus, Porschestraße 51, Tel. 05361-28-2546)

Pauline Kölsche





Kulturmitte – Zwischen den Jahren: „Waffenstillstand in der Umlaufbahn“

28 12 2016

Eine „Bezeichnung“, die zum Ende eines jedes Jahres immer wieder aufleuchtet und ganz selbstverständlich so dahin gesagt wird: „Zwischen den Jahren“! „Zwischen den Jahren“ meint ursprünglich die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönige am 6. Januar.

"Zwischen den Jahren", "Zwischen den Festtagen" oder "Altjahrswoche"?

Wenn ich „Zwischen den Jahren“ nutze, dann genau genommen nur für die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr. Andere sagen „Zwischen den Feiertagen“ oder wenn es ganz fachwissend klingen soll „Altjahrswoche“, was schon den „Altjahrsabend“, den Silvestertag, also den letzten Tag des Jahres, im Visier hat.

Alle Bezeichnungen haben für mich eines gemein. Sie klingen nach: nicht mehr im alten und noch nicht im neuen Jahr die Zeit anhalten oder einfach „aus der Zeit fallen“ zu dürfen. Und sie meinen: jetzt kann ich mal durchatmen und wenn auch nur für kurze Zeit zur Besinnung kommen!

Verschollen zwischen fremden Welten

„Lost in Space“- „Verschollen zwischen fremden Welten“- gerade kommt mir auch dieses Bild und die dazu passende Vision in den Sinn: nach Weihnachten werden wir alle in die Umlaufbahn geschossen und treten erst im neuen Jahr wieder in die Atmosphäre ein.

Lieber "Lost in Library" als "Lost in Space" zwischen den Jahren

„Zwischen den Jahren“ – lieber „Lost in Library“ als „Lost in Space“! https://s.insta360.com/p/fc69114893c4015d64ffe2af8c11f97f

Und wenn wir diese Zeit „in between“ nicht für Urlaub oder Erholung zwischen den Festen oder für schnörkellosen Müßiggang nutzen, dann lassen wir vernachlässigte alte Freundschaften wieder aufleben oder sind eben doch mit den Jahresendzeit-Klassikern beschäftigt: Inventur auf der Arbeit und / oder Warenumtausch im Einzelhandel.

Zeit des "Waffenstillstands", der Bräuche und des Aberglaubens

In jedem Fall ist unsere „Zeit zwischen den Jahren“ eine Zeit des „Waffenstillstands“, denn so richtig schlimme Dinge passieren während dieser Schonfrist in der Regel nicht. Bisher zumindest nicht!?

Fremd sind mir die verschiedenen Bräuche „zwischen den Jahren“ oder genauer gesagt, ist mir der Aberglaube, der mit diesen Bräuchen verbunden ist:

Es sollte weder Wäsche gewaschen, Staub gewischt oder genäht werden, das würde Unheil heraufbeschwören. Und positiv – da haben wirs (s.o.) – gegenseitige Besuche zwischen den Jahren würden Freundschaften festigen und Träume in den Altjahrsnächten würden im neuen Jahr in Erfüllung gehen.

Gar nicht auszudenken, welch enormer Erfolgsdruck auf uns lastete, würden wir diesen Abergläubigkeits-Anordnungen noch Folge leisten.

Nur Angenehmes "zwischen den Jahren"!

Ich plädiere für den radikalen „Waffenstillstand“ zwischen den Jahren. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, sollte man die letzte Woche im Jahr müßiggehend und rekapitulierend verbringen. Vielleicht auch einiges von dem aufarbeiten, was liegen blieb. Nur keine unangenehme Arbeit, das bloß nicht!

"Zwischen den Jahren" - Zeit auch für ein Backup

„Zwischen den Jahren“ – Jetzt wirds aber Zeit für ein Backup

Ob nun unterwegs oder zu Hause – in jedem Fall die Füße hoch, sich vielleicht Filmklassiker vornehmen, die man immer schon mal sehen wollte. Währenddessen ein Backup für die eigenen und die Devices der Familie vornehmen und Ordnung in die Appsammlung auf dem Smartphone bringen. Entliehene digitale Onleihe-Medien zu Ende lesen und sich neue herunterladen.

"Zwischen den Jahren" - Neues und Aktuelles aus der Stadtibliothek holen!

„Zwischen den Jahren“ – Neues und Aktuelles aus der Stadtbibliothek holen!

 

Oder zum Beispiel ganz einfach die Bücher, die sich übers Jahr in verborgenen Bücherregalen oder unterm Bett verkrochen, zu Ende lesen. Falls es diese Rückstände alle nicht mehr gibt, lohnt sich morgen und Freitag auf jeden Fall noch der Besuch bei uns in den Bibliotheken im Alvar-Aaltohaus.

Uwe Nüstedt





Kulturmitte – „Bleibt mir fern mit euren E-Books!“

16 11 2016

Ich habe eine Abneigung gegen E-Books. Warum vermag ich gar nicht so genau zu sagen.

Deswegen auch diese Kulturmitte.

Beginnen wir am Anfang: Wie definiert das Internet denn „E-Books“?

>>E-Books auch „eBook“ oder „E-Buch“: pluralisierte Abkürzung für „electronic book“. Bezeichnet Bücher als digitale Dokumente. Das gängige Dateiformat von eBooks ist dabei das „Portable Document Format“ („PDF“) von Adobe Systems. […] Besonders in den letzten Jahren ist das Interesse an E-Books gewachsen. Mit Lesegeräten (z.B. Amazons Kindle) ist es möglich, über einen Online-Shop gekaufte Dokumente unterwegs zu lesen […]<< [1]

Okay, soviel dazu. Ich muss sagen, Bücher, die unter diese Kategorie fallen, sind nicht so meins, vor allem, weil ich es unangenehm finde, stundenlang auf einen Bildschirm zu starren. Also habe ich wohl auch, oder viel eher, eine Abneigung gegen E-Book-Reader.

Als Kontrast einmal die Definition von „Buch“:

>>Ein Buch ist nach traditionellem Verständnis eine Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien, die mit einer Bindung und meistens auch mit einem Bucheinband (Umschlag) versehen ist. […]

Zudem werden einzelne Werke oder große Text­abschnitte, die in sich abgeschlossen sind, als Buch bezeichnet, insbesondere wenn sie Teil eines Bandes sind. […]<< [2]

Okay, so oder so ähnlich hätte ich „Buch“ wohl auch definiert.

Nun zurück zu meiner Abneigung. Diese ergibt sich wohl mehr aus meiner Zuneigung für „normale“ Bücher.

Kennen Sie den Geruch eines frisch gekauften, noch fast druckfrischen Buches, das zum ersten Mal geöffnet wird? Oder den typischen Geruch von Bibliotheken? Das Gefühl des Gewichtes eines dicken Schmökers auf dem Schoß?

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Bücher über Bücher, so gefällt mir das, hier bei uns in der Stadtbibliothek kann man es länger aushalten.

Nein? Da haben Sie aber was verpasst.

Ja? Super, dann haben wir eine gemeinsame Basis und Sie verstehen mich wahrscheinlich.

Denn diese Dinge, und noch viel mehr, gehören bei mir einfach zum Lesespaß dazu. Ein E-Book bietet das nun mal nicht.

Sie mögen jetzt zwar einerseits zustimmend mit dem Kopf nicken, aber andererseits denken, dass E-Books bzw. E-Book-Reader auch viele Vorteile haben.

Das haben Sie, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

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Der Thalia Tolino stellvertretend für alle E-Book-Reader (Quelle: conrad.de)

Allein das Gewicht und das „Handling“.

Auf so einem E-Books Reader kann man je nach Speicherkapazität etliche, und wir reden hier von etlichen in Sinne von bis zu 1000 Büchern pro Gigabyte, speichern. Probieren sie mal so viele Bücher als „klassisches“ Format irgendwo mit hin zunehmen. Das gestaltet sich dann doch ein wenig schwierig.

Wichtiger als die Speicherkapazität ist für viele aber tatsächlich das Gewicht. Die Speicherkapazität lässt sich bei vielen Readern mit Speicherkarten erweitern, 100 Gramm mehr lassen sich aber schwieriger entfernen. Die leichtesten der E-Book-Reader wiegen gerade mal etwas mehr als 100g, also im Grunde eine Tafel Schokolade mit etwas schwererer Verpackung.

Man unterscheidet bei E-Book-Readern zwischen zwei Varianten. Einmal Reader, die mit E-Ink arbeiten, und die, die mit LCD Displays arbeiten.

Reader, die mit E-Ink arbeiten, haben eine wesentlich längere Akkulaufzeit (mehrere Wochen), da nur Energie beim Umblättern benötigt wird. E-Ink ist sehr kontrastreich und man kann auch in der Sonne problemlos lesen. Wenn man allerdings auch im Dunkeln ohne Leselampe lesen möchte, benötigt man einen Reader mit Hintergrundbeleuchtung.

Des Weiteren können keine Videos oder farbige Bilder wiedergegeben werden, jedoch ist das nur bei bildlastigen Büchern ein Problem.

Diese „Probleme“ treten bei E-Book-Readern mit LCD Displays nicht auf, diese sind aber seltener vertreten. Sie können Videos abspielen, lassen sich im Dunkeln lesen und geben Bilder farbig wieder. Jedoch ist deren Akkulaufzeit wesentlich kürzer, mit maximal etwa 8 Stunden und sie lassen sich schlecht in der Sonne lesen.

Betrachtet man den finanziellen Teil, den E-Books und E-Book-Reader bieten, so ist anzumerken, dass man zwar für die Anschaffung des Readers etwas tiefer in die Tasche greifen muss, danach aber bei den E-Books oftmals 20% beim Preis im Vergleich zu den klassischen Büchern spart.

Was mich jedoch doch stark bei E-Books bzw. E-Book-Readern stört ist, dass ich mich mit dem Kauf des Readers auf einen Anbieter festlege. Wenn ich einen Amazon Kindle habe, kann ich damit nur E-Books in Amazons Standard lesen.

Alle anderen (Thalia, Sony, Kobo, Weltbild) haben sich auf das Format „ePub“ geeinigt.

Dadurch kann man mit solch einem Reader aber oftmals auch E-Books in Bibliotheken ausleihen (auch bei uns).

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Unsere Onleihe: Hier können sie E-Books ausleihen.

Es ist aber nicht unbedingt nötig, sich einen E-Book-Reader anzuschaffen, wenn man E-Books lesen will. Oftmals gibt es schon Apps, die E-Books anzeigen.

Lesen auf dem Handy, Laptop, etc. wird aber oftmals als unkomfortabler als Lesen auf dem speziellen Reader wahrgenommen.[3]

Nun habe ich mich intensiv mit den Vor- und Nachteilen von E-Books und eBook-Readern auseinander gesetzt.

Hat das meine Meinung geändert? Ein wenig vielleicht.

Ich bevorzuge aber weiterhin klassische Bücher, das Gewicht, der Geruch, das Aussehen und wer könnte zu einem Papierschnitt im Finger schon „Nein“ sagen. Gut, auf letzten Punkt könnte ich doch verzichten.

Doch egal ob E-Book oder klassisches Buch, neue Studien haben ergeben, dass Bücher bzw. Lesen einfühlsamer machen und einen Mimik und Emotionen anderer besser entschlüsseln lassen.

Hierbei ist aber das Genre noch von Interesse: Krimis und Liebesgeschichten stärken diese Fähigkeiten stärker, als Sachbücher oder Science-Fiction.[4] Egal ob als E-Book oder als klassisches Buch gelesen.

Abschließend muss ich sagen: E-Books sind ganz praktisch, vielleicht lese ich doch das ein oder andere eBook auf dem iPad, wir werden sehen.

[1] https://definition.cs.de/ebooks/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Buch

[3] http://www.focus.de/digital/multimedia/die-abloesung-des-papiers-kaufberatung-e-book-reader_aid_673657.html

[4] Editorial der Brigitte 21/2016

Pauline Kölsche





Die nächste Woche im Überblick

23 09 2016

Samstag, 24. September, 10 – 15 Uhr

Heute holen wir unsere Kellerschätze ans Tageslicht! Ab 10 Uhr können Interessierte bei uns im Bibliotheksantiquariat Aalto-Libri und davor, unter den Arkaden des Alvar-Aalto-Hauses, ausgesonderte Medien aus dem Bestand der Stadtbibliothek zu einem geringen Preis erwerben.

Ausgesonderte Medien zu kleinen Preisen

Ausgesonderte Medien zu kleinen Preisen

Angeboten werden Medien aus den Sachbereichen Geschichte, Politik, Zeitgeschichte, Naturwissenschaften und Technik. Zusätzlich gibt es wieder jede Menge Romane und Kinderbücher.

 

Montag, 26. September, 10 Uhr

#MyEscape – Stadtbibliothek zeigt Dokumentarfilm über die Flucht von Syrien nach Deutschland

#MyEscape möchte in Erinnerung rufen, was die Gründe sind, warum Menschen nach Europa flüchten und was sie dafür auf sich nehmen.

Der Dokumentarfilm tut dies auf besondere Weise – ausschließlich mit Bildern, die Menschen aus Afghanistan, Eritrea und Syrien selbst auf ihrer Flucht aufgenommen haben, und erklärenden Interviews mit ihnen.

Mohammad Ghunaim

Mohammad Ghunaim. Foto: fernsehbüro GmbH Berlin

Vorgeführt wird der Dokumentarfilm von einem der Protagonisten aus #MyEscape, Mohammad Ghunaim, seinem Bruder Abdullah und zwei weiteren Unterstützern. Ein Jahr nach dem Beginn ihrer Flucht aus Syrien machten sie sich gemeinsam mit dem Fahrrad auf den Weg von Preußisch Oldendorf nach Berlin, um den Dokumentarfilm an verschiedenen Stationen zu präsentieren.

Und so beschreibt der 25jährige Mohammad Ghunaim den Beginn seiner gefährlichen Reise von Syrien nach Deutschland: „Beim letzten Schritt vor der Grenze schlägt das Herz so, als ob die Zeit still steht. Du hörst dein Herz klopfen – aus Angst vor der Zukunft, vor dieser Entscheidung. Du denkst: „Geh zurück! Mache diesen Schritt nicht.“ Auch wenn diese Situation ein Jahr her ist, so begleiten diese Erfahrungen Mohammad noch heute.

(Zentralbibliothek im Alvar-Aalto Kulturhaus, Porschestraße 51, Tel. 05361-28-2546)

 

Dienstag, 27. September, 17-18 Uhr

„Erste Hilfe Onleihe“

Mit praktischer Hilfe können Medien der Onleihe auf Ihren eReader, bzw. auf ein Smartphone, Tablet, Notebook heruntergeladen werden.

Die Onleihe auf dem Tablet

Die Onleihe auf dem Tablet

Melden Sie sich dazu einfach an unter Tel. 05361-28-2546 an. Nächste Termine im Oktober:  18. und 25. Oktober.

(Zentralbibliothek im Alvar-Aalto Kulturhaus, Porschestraße 51, Tel. 05361-28-2546)

 

Donnerstag , 29. September, 19 Uhr

Peter Weiss‘  „Die Ästethik des Widerstands“ und welche Rolle das Bild „Der Streik“ für die Ausbildung seiner widerständigen Ästhetik spielt

Martin Rector aus Hannover gibt einen Einblick in Peter Weiss‘ dreibändigen Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ (1975-1981)

In seinem Vortrag versucht Rector zu zeigen, welche Funktionen das in dem Roman beschriebene Bild „Der Streik“ des deutsch-amerikanischen Malers Robert Koehler (1850-1917) für die Herausbildung von Weiss´ Vorstellung von einer widerständigen Ästhetik gewinnt.

Rolf Schnitger liest „Der Streik“ aus „Die Ästhetik des Widerstands“. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Wolfsburger Bibliotheksgesellschaft mit der Stadtbibliothek.

Der Eintritt ist frei.

 

Prof. Martin Rector

Prof. Martin Rector

Geb. 1944, Studium der Klassischen Philologie, Germanistik und Politologie in Tübingen, Hamburg und Berlin, Promotion FU Berlin 1974, Habilitation 1978 Uni Hannover. Von 1988 bis 2009 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Leibniz Universität Hannover. 1991 Gastprofessor in Madison-Wisconsin, USA. 2002-2014 Koordinator der Autoren-Lesereise „LiteraTour Nord.“ Sprecher der Jury des „Hölty-Preises für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover.“






Kulturmitte – Gemeinsam statt gegeneinander

21 09 2016

Das hier wollte ich schon immer: Nämlich einen ganz persönlichen Blog-Beitrag verfassen. Die Idee flammte heute auf der Fahrt zur Arbeit wieder auf, während Tom Petty und Band einen epischen Song zum Besten gaben: So much before me and there’s so much behind me, in this world of mystery. It’s a beautiful world. It’s a beautiful world. Ein beinahe schon kitschiger Sonnenaufgang begleitete mich für einen nicht enden wollenden Augenblick, und dermaßen euphorisiert fasste ich wild entschlossen den Entschluss, unverzüglich meinen Beitrag zu leisten.

Steffen Sieboth

Steffen Sieboth

Unzählige Dinge begleiten mich täglich auf meinem Weg zur Arbeit. Und da ich fernpendle, bleibt genug Zeit, um dem Tag eine Struktur zu geben. Dumm nur, dass (meistens) doch alles anders kommt als geplant. Denn ich arbeite am größten Wolfsburger Schulzentrum in einem sogenannten Selbstlernzentrum, einer supermodern eingerichteten und von den Schülerinnen und Schülern enorm gut angenommenen Schulbibliothek.

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Schon allein die schiere Menge an potentiellen Besuchern macht einen geregelten Tagesablauf zunichte. Außerdem möchte ich hier auch einmal eine Lanze für das Lehrpersonal brechen, denn der Schulalltag ist unberechenbar. Täglich kleinere, oftmals mittlere, bisweilen aber auch größere Katastrophen begleiten die Verantwortlichen gelegentlich bis in den frühen Abend hinein. Und so erscheint es mir nicht zu vermessen, zu behaupten: Schule an sich stellt einen eigenen Mikrokosmos dar. Überlebensregel Nummer Eins: Cool bleiben und Gelassenheit und Freundlichkeit ausstrahlen. Und eine Brise Improvisationstalent kann ebenfalls nicht schaden. Dies sind meiner Meinung nach die Zutaten, die es hauptsächlich braucht, um den Arbeitsplatz am Nachmittag in einem einigermaßen erträglichen Zustand zu verlassen. Doch das ist zuweilen leichter gesagt als getan. Ich möchte daher folgendes Gleichnis bemühen:

Paragraph eins der StVO fordert gegenseitige Vorsicht und Rücksichtnahme zur Teilnahme am Straßenverkehr ein – und zwar von allen. Dieser eigentlich allgemeingültige Grundsatz sollte auch zum Aufenthalt in einer Schulbibliothek befähigen und nimmt alle gleichermaßen in die Pflicht, gemeinsam an einem harmonischem Mit- statt Gegeneinander zu feilen.

Steffen Sieboth