Die drei ??? im Planetarium

24 10 2016

Es ist schon wieder Montag, doch kein Grund betrübt zu sein, denn wir haben einen Freizeit Tipp für euch.

Im November und Dezember können wir uns auf Die drei ??? im Planetarium Wolfsburg freuen.

unbenannt

Copyright: Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co, KG, Titelillustration: Sylvia Christoph

Vorgeführt wird das Hörspiel „Das Grab der Inka-Mumie“. Geschaffen wird eine drei-dimensionale Klang-Atmosphäre im Planetarium.

Der Fall:
„Aus dem unterirdischen Schrein der Familie Paredes wurde eine Mumie gestohlen! Sofort machen sich Justus, Peter und Bob auf, das Rätsel hinter diesem Diebstahl aufzuklären. Wer steckt dahinter – und vor allem: Was hat der Täter mit seiner Beute vor? Bei ihren Ermittlungen treffen „Die drei ???“ auf geheimnisvolle Gestalten, die anscheinend nichts Gutes im Schilde führen. Oder will sie jemand nur auf eine falsche Fährte locken?“

Die Termine findet ihr hier -> http://www.planetarium-wolfsburg.de/131.0.html#c1560

Das Buch habe ich schon gelesen und fand es sehr spannend, also werde ich mir die drei ??? auf jeden Fall anhören!

Wenn ihr euch weitere Fälle der drei Detektive anhören/durchlesen wollt, kommt doch auch bei uns in der Stadtbibliothek Wolfsburg vorbei. 🙂

Marle Düring





CD-TIPP aus der Musikbibliothek: Sehnsucht – ein Liederalbum von Christian Redl

7 01 2015

Christian RedlChristian Redl: Sehnsucht – Reinhören)

Wenn Schauspieler meinen, ein Gesangsalbum veröffentlichen zu müssen, bin ich ja meistens erst einmal skeptisch, werde aber immer wieder überrascht. Das ist jetzt wieder einmal der Fall gewesen, und zwar mit Christian Redls Album „Sehnsucht“. Auf www.plattenladentipps.de wird seine Stimme mit der Paolo Contes verglichen – ein sehr treffender Vergleich, wobei ich mit aller Vorsicht doch anmerken muß, nun, ob Paolo Conte da wirklich mithalten kann… oder ob er gar seinen Meister gefunden hat?!

Am besten gleich mal reinschauen und die CD ausleihen und anhören. Ein wunderschönes, poetisches Liederalbum!


 Tracklist:

Nacht

Sehnsucht

Vorbei

Alkohol

Wien

Verführung

Sie

Paris

Traum

Gedicht

Abgang

 

Judith Slembeck





„Garantiert nicht wie Justin Bieber“ – heute mal die Katze im Sack gekauft!

24 11 2014

In der Mittagspause wurden mein Mann und ich auf der Straße von einem jungen Mann angesprochen, ob wir manchmal gute Rockmusik hören würden und ob wir nicht Lust hätten, eine CD von ihm und seiner Band zu kaufen – es sei eine hochwertige Studioaufnahme. Dabei öffnete er seine Jacke, griff in seine Brustinnentasche und zog – nein, kein A oder E und auch keine 8 heraus (denn das durch das sehr schnell gesprochene Englisch überforderte Gehirn einer fast 50-jährigen hatte sich zum Selbstschutz auf Sesamstraßenniveau hinabbegeben), sondern eine professionell aussehende CD im Digi Pack mit einem den Mond anheulenden Wolf als Coverillustration, der locker als Vorlage für das Wolfsburger Stadt-Logo gedient haben könnte.

Der "junge Mann und Judith Slembeck aus der Musikbibliothek

Der „junge Mann“ und Judith Slembeck aus der Musikbibliothek

Eigentlich hatte er mein Herz ja sowieso schon längst erweicht, denn wer sich mit so viel Eloquenz und Engagement für seine Sache einsetzt, und dann auch noch einen so schönen heulenden Wolf als Cover wählt, hat allein deshalb schon Unterstützung verdient, aber als er dann auch noch mehrfach beteuerte, daß seine Musik ganz bestimmt nicht wie Justin Bieber klänge, stand endgültig fest: diese CD wollen wir haben!

So kommt es also, daß wir seit heute eine CD der estnischen Band Defrage im Bestand haben, die kein bißchen wie Justin Bieber klingt, aber sehr stark nach Alternative-Metal. Und ich muß sagen: klingt echt gut!

Defrage-Jackal

Ihr könnt ja mal auf ihrem Youtube-Kanal reinhören: Defrage auf Youtube. Und danach: auf in die Musi zum Ausleihen!

Judith Slembeck

 

 





Hörtipp aus der Musikbibliothek zum Totensonntag

23 11 2014

Heute, am Toten- oder Ewigkeitssonntag, gedenken Protestanten ihrer Toten. Ein Tag, der dazu einlädt, sich einmal mehr der Hektik des täglichen Alltagswahnsinns zu entziehen, sich unser aller Vergänglichkeit bewusst zu machen und zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden.

Vielleicht während eines realen oder gedanklichen Spazierengangs über einen Friedhof – z.B. über den alten jüdischen Friedhof in Prag. Sehr berührend ist dort das Nebeneinander der stummen Anklage der benachbarten Pinkas-Synagoge mit ihren weiß getünchten Wänden mit den Namen von etwa 78.000 jüdischen Tschechen, die während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden, und der morbiden Schönheit des Friedhofs mit seinen verwitterten und halb versunkenen Grabsteinen inmitten des Zentrum einer quirlig-lebendigen Weltstadt.

PragerFriedhofAuch ein Anlass, mal wieder zu einer der schönsten Novellen der Literaturgeschichte zu greifen, zu Wilhelm Raabes „Holunderblüte“, die in großen Teilen auf eben diesem Friedhof spielt. Wer nicht selber lesen möchte, kann sich die Hörbuchsammlung „Deutsche Novellen“ in der Musikbibliothek ausleihen, darin ist „Holunderblüte“ enthalten.

Judith Slembeck

 

 





Haben Sie Sonntag abend schon etwas vor? – CD-Tipp aus der Musikbibliothek

11 07 2014

Sie interessieren sich nicht für Fußball?

Sie können den Hype um 22 Verrückte, die sich um einen Ball streiten, nicht nachvollziehen?

Aber Sie möchten sich auch nicht völlig der Brasilien-Begeisterung entziehen, die offensichtlich ganz Deutschland ergriffen hat?

Dann finden Sie in der Musikbibliothek genau die richtige Alternative zum Fußballfinale:

Mullova Reinhören

Die russische Star-Violinistin Viktoria Mullova ist auf ihrer neuesten CD mit brasilianischen Melodien zu hören, die sie absolut hinreißend auf ihrer Stradivari interpretiert, und zwar frei von jeglichem Schmalz und Kitsch. Die Arrangements verzichten auf Effekthaschereien, wie man sie von anderen Aufnahmen her kennt, und die Instrumentation ist unaufdringlich. Heraus kommt die bezauberndste Musik, die man sich für einen lauen Sommerabend wünschen kann. So leicht, so beschwingt, so unbeschwert kann Musik klingen!

„Stradivarius in Rio“ im CD-Player, eine Schale mit frischem Obst auf dem Tisch und ein leichter Longdrink im Glas. Wenn DAS keine Alternative zu Fußball ist…!!

Judith Slembeck

 

 





CD-TIPP: Creating magic – die Kunst des Duospiels im Jazz

30 05 2014

Duo Art(Creating magic – Reinhören)

Das renommierte Jazz-Label ACT Music stellt seine neue Sampler-Reihe „Duo Art“ vor. Unter dem Titel „Creating magic“ vereinen sich Beispiele aus 20 Jahren ACT-Jazzgeschichte zu einer äußerst hörenswerten Doppel-CD. Die CD ist ab sofort in der Musikbibliothek entleihbar. (Judith Slembeck)

 

Tracklist:

Black is the color of my true love’s hair / Jasper van’t Hof & Bob Malach

Visa från Utanmyra / Jan Johansson & Georg Riedel

Fried bananas / Philip Catherine & Martin Wind

Red rain / Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon

Polygon / Michael Wollny & Marius Neset

Pastoral / Gwilym Simcock & Yuri Goloubev

Song from the valley / Nils Landgren & Esbjörn Svensson

Tears for Esbjörn / Iiro Rantala & Michael Wollny

La folia (Improvisation) / Bugge Wesseltoft & Henning Kraggerud

Avec le temps / Youn Sun Nah & Ulf Wakenius

Letter for E. / Adam Baldych & Yaron Herman

Un amor real / Gerardo Nunez – Chano Dominguez

Nightsong / Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft

Green dance / Jens Thomas & Christof Lauer

Lacrima christi / Nguyên Lê Duos & Paolo Fresu

Pasodoble / Lars Danielsson & Leszek Mozdzer

Up on a fir tree / George Mraz & Emil Viklicky

Tango loco / Klaus Paier & Asja Valcic

Lover man / Heinz Sauer & Joachim Kühn

T.N.T. / Jens Thomas & Verneri Pohjola

Fate / Bob Malach & Wayne Krantz

Jämtpelle / Jonas Knutsson & Johan Norberg

O mio babbino caro / Danilo Rea & Flavio Boltro

You stole my heart / Eddie Harris & Gil Goldstein





CD-Tipp aus der Musikbibliothek: Wi sünd da!

16 01 2014

WiSündDa

Am 10. Juli 2012 startete das Musikprojekt „Wir können auch Platt!“ der Braunschweigischen Landschaft. Unter der musikalisch-künstlerischen Leitung von Jan-Heie Erchinger, bekannt u.a. als Produzent und Keyboarder der Jazzkantine, wurden in einem Casting fünf begabte junge Musikerinnen und Musiker aus der Region ausgewählt, die zusammen die Vocal Dance Band „bbeatz“gründeten.

Erklärtes Ziel der Plattband war es, mit groovigen Songs und Choreografien das Fühlen im Braunschweiger Land in Musik auszudrücken. Alle Liedtexte werden auf Plattdeutsch, respektive in Ostfälisch gesungen.

Herausgekommen ist eine beachtenswerte CD mit dem Titel „Wi sünd da!“, die es sogar auf den 3. Platz in der Kategorie “Bestes Album deutschsprachig” des Deutschen Rock & Pop Preises 2013 geschafft hat. Neben den plattdeutschen Liedern stehen auch instrumentale Karaoke-Versionen zum Selbersingen zur Verfügung.

Hier geht es zum offiziellen Musikvideo zu „Wi sünd da!“.

Judith Slembeck