Mein Medientipp – Reiseführer Warschau

15 08 2017

Mein Name ist F.U., ich habe in diesem Jahr eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek bei der Stadtbibliothek Wolfsburg angefangen und werde Ihnen im Folgenden ein Buch vorstellen.

Dabei handelt es sich um den Reiseführer „City|Trip Warschau“, der von Katarzyna Jone und Markus Bingel verfasst wurde. Die Gründe für die Entscheidung dieses Buches liegen an meinen polnischen Wurzeln und dem starken Interesse des Kennenlernens von europäischen Hauptstädten.

Im Folgenden werde ich Ihnen einen groben Einblick über den Inhalt des Buches geben und Ihnen erzählen, weshalb mir dieses Buch so gefällt.

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„Vom Baedeker bis zum Wanderführer“ – Gut unterwegs mit Reiseführern aus der Bibliothek

5 05 2017

„Man sieht nur das, was man weiß“ des auch durch seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bekannten Dichters Theodor Fontane wollen wir nicht allzu wörtlich nehmen.

Aber dennoch – gut vorbereitet auf die Reise zu gehen, vermittelt beim Informieren, Lesen und Ansehen von Reiseliteratur auch schon viel Vorfreude auf Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Höhepunkte, kulturelle Erlebnisse, Ausprobieren in einer fremden Sprache, interessante Begegnungen und Erkenntnisse und nicht zuletzt auf kulinarische Genüsse.
Zum Glück kann jeder Reisende für seinen Geschmack den individuellen Urlaubsführer finden, von umfassend und kompakt mit viel Hintergrundwissen für die eigenständige Reiseplanung bis zu kurzen, anschaulichen Einführungen mit gut beschriebenen Stadtspaziergängen und Routenvorschlägen inkl. Web-App und Gratis-Download für Smartphone und Tablet.

Wir bieten Ihnen eine reiche Auswahl:

Neben dem roten Baedeker mit dem reisepraktischen, abgerundeten Flexicover (Baedeker Wissen, Top-Reiseziele, Reiseorte von A bis Z) bieten vor allem die aktuellen, mattgrünen (früher glänzend olivgrün) DuMont Reisehandbücher profunde Landeskunde, regional gegliederte Reisebeschreibungen, eine Fülle von Autorentipps von Unterkunft bis zu sportlichen Aktivitäten. Vorhanden sind Reisehandbücher von Brasilien bis zu den Vereinigten Staaten.

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Kulturmitte – Leipziger Buchmesse 2017: Was gibt es Neues?

22 03 2017

Besuche der Leipziger Buchmesse in den gläsernen Messehallen liegen für mich schon einige Jahre zurück. Ich kenne auch noch die alten Messehallen in der Innenstadt, Buchmesse mitten in der Stadt war schon etwas ganz Besonderes.
Die Frankfurter Buchmesse im Oktober jeden Jahres habe ich dagegen viel regelmäßiger besucht und die Veränderungen in Auftritt, (Bildungs-) Angebot, Gastland, Schwerpunktthemen usw. miterleben können.

Jetzt zieht es mich aber wieder in die sächsische Metropole. Vergleichen möchte ich die beiden herausragenden Buchmessen in Deutschland sowieso nicht.
Jede Messe hat ihre eigene Authentizität.

Leipziger Buchmesse, Zugriff 22.3.17

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Stöbern erwünscht

10 03 2017

Wurde in einem unserer jüngsten Blogbeiträge noch dem Thema Suchmaschinen am Beispiel Kanada Beachtung geschenkt, so soll heute einem mindestens ebenso wichtigen Suchinstrument Aufmerksamkeit gezollt werden: Nämlich unserem Bibliothekskatalog, auch OPAC genannt. OPAC steht für Online Public Access Catalogue. So ein Katalog ist zumeist über das Internet zugänglich und bietet sehr viele Funktionen, um die Suche nach Medien einzugrenzen. Und erneut muss das schöne, liberale und weltoffene Kanada als Recherchebeispiel herhalten.

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Kulturmitte – Weltkulturerbe Hamburg

22 02 2017

Hamburg meine Perle! Hamburg ist einfach eine tolle Stadt, da kann man sagen was man will. Und Hamburg ist Weltkulturerbe.

Naja nicht ganz Hamburg, aber Hamburg hält UNESCO Weltkulturerbe bereit: Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus.

Um diese soll es in der heutigen Kulturmitte gehen… und um noch ein bisschen mehr! Schließlich kommen jetzt im Frühling (ja trotz des anhaltenden Schmuddelwetters wird es so langsam Frühling) einige lange Wochenenden auf uns zu und die kann man super mit einem Trip in die Hansestadt Hamburg verbringen.

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Neues Braunschweig-Merian

29 10 2016

Im Bestand der regionalen Reiseliteratur gehört zu den Neuanschaffungen das neue Merianheft über Braunschweig. Nachdem das letzte Braunschweig-Merianheft bereits zehn Jahre alt ist, können einige Veränderungen in Stadt und Stadtbild nicht überraschen. Wenn etwa die alte Auflage noch von der Schlossbaustelle berichtet, so ist die Teilrekonstruktion der ehemaligen Welfenresidenz mit Schlossmuseum, Kultureinrichtungen und angeschlossenem Einkaufszentrum schon zur Gewohnheit geworden. Merians September-Heft ist keine bloße Neuauflage der 2006 erschienenen Ausgabe, sondern inhaltlich neu gestaltet. Die wichtigsten Themen sind „Szene“, „große Kunst“ und „ab ins Grüne“.

Braunschweig

Blick auf Braunschweig

Durch hochwertige Fotos illustriert bieten 155 Tipps für unterschiedliche Zielgruppen vielfältige Einblicke in das Kulturleben Braunschweigs.

Ein großes Thema ist die Wiedereröffnung des Herzog Anton Ulrich-Museums, dessen sanierter Altbau durch einen modernen Anbau zum Park hin erweitert wurde. Auch andere Museen wie das Braunschweigische Landesmuseum mit der Zweigstelle Hinter Aegidien in welcher die Inneneinrichtung der Hornburger Synagoge (1766) präsentiert wird, werden dargestellt.

Weiteren historischen Einblick vermittelt ein eigenes Kapitel über Heinrich den Löwen.

Ebenso finden temporäre Highlights wie die Braunschweiger Lichtparcours (2016 zum vierten Mal stattgefunden) oder die Stadtfinder Erwähnung.

 

Löwenbrunnen

Löwenbrunnen in Braunschweig

Die Oker, verschiedene Viertel, der sehenswerte Ortsteil Riddagshausen, unkonventionelle Läden, empfohlene Restaurants und Cafés sowie ein Interview mit dem Musiker Axel Bosse sind weitere Themen im Heft.

Von den kurz dargestellten Sehenswürdigkeiten in der Region ist etwa die Autostadt in Wolfsburg zu nennen.

Ausleihbar in der Zentralbibliothek:

Merianheft über Braunschweig.

Standort: Cfo 33 Braunschweig

sowie die Septemberausgabe der Zeitschrift Merian in der Onleihe www.onleihe.de/wolfsburg.

RB

 





Die Kulturmitte: Komoot – wie ich mit dem Radfahren auch eine neue App entdeckte!

11 05 2016

Längst ist der Frühling da und mit ihm auch der Drang, sich im Freien zu bewegen. Wandern oder Laufen, das tue ich sowieso, dachte ich, aber Radfahren? War bisher schwierig, denn mein großes und sperriges Rad will sich immer nur sehr umständlich vom ländlichen Wohnort zu den wirklich interessanten Radtourorten transportieren lassen.

Komoot - mit dem neuen Rad kam auch die neue App!

Komoot – mit dem neuen Rad kam auch die neue App!

Seit wenigen Wochen ist das nun anders: das neue Faltrad lässt sich flexibel und bequem fürs Auto ein- und ausklappen und macht mich mobil bei der Routenplanung. Und die Suche nach einem geeigneten Werkzeug für die Tourplanung und –navigation hat jetzt auch ein Ende! Umfangreiches Kartenmaterial für unterwegs kam für mich schon aus Platzgründen nicht in Frage und so entschied ich mich bis auf Weiteres für Komoot, eine Fahrrad & Outdoor Routenplaner – App – „für deine Wanderungen, Mountainbike-Routen und Rennrad Touren“, wie es so schön im App-Store heißt. Die App ist kostenlos im PlayStore von Android und Apples App Store herunterzuladen.

Auf geht´s!

Auf geht´s!

Anhand von topographischen Karten, die sich für bestimmte Regionen einzeln downloaden lassen,  plant ab jetzt also Komoot die Touren zu meinen Wunschzielen oder gibt mir Routentipps rund um meinen augenblicklichen Standort. Die Empfehlungen und Tipps stammen von anderen Nutzern dieser App, die die gefahrenen Routen nicht nur für sich auf der Plattform speichern und dokumentieren, sondern auch teilen wollen, sodass andere Biker sie nachnutzen und kommentieren können. Das macht den Mehrwert dieser und natürlich auch anderer Routenplanerapps aus.

Da nichts über gutes Kartenmaterial geht, habe ich mir ein Gesamtkartenpaket für (im Angebot) 20 Euro heruntergeladen, das den Globus umspannt und ständig erweitert wird. Die Karten lassen sich auch offline nutzen – das ist schön und lässt unterwegs die Frage „Netz ja oder nein?“ in den Hintergrund treten.

Ein schwerer Weg "nach Hause"

Ein schwerer Weg „nach Hause“

Soll mich Komoot nun z. B. von Wolfsburg aus in meine Heimatregion nach Weyhe navigieren, dann kann ich meine bevorstehende Tour erstmal an der jeweiligen „Sportart“ ausrichten: Fahrrad, Mountainbike, Rennrad, Wandern oder zu Fuß. Zusätzlich erfahre ich die Distanz, die Höhenmeter, die Beschaffenheit des Weges und somit auch den Schwierigkeitsgrad dieser Strecke. Da ich mein Smartphone während der Tour nicht immer vor Augen halten möchte, stelle ich die Steuerung einfach auf Sprachnavigation um und kann gefahren- und bedenkenlos losradeln!  Die Applewatch-Nutzer unter uns blicken immer mal wieder zwischendruch auf die Uhr, um zu kontrollieren, ob sie noch Kurs halten auf der Strecke. Es bleibt noch zu erwähnen, dass man Komoot mit allen seinen anderen Devices synchronisieren kann, und für mich das größte Highlight: dass ich unterwegs so oft ich es will, Fotos von der Strecke machen und in den Tourverlauf integrieren kann.

Uwe Nüstedt