Kulturmitte – Mein Rückblick auf das FSJ Kultur

30 08 2017

Tja, so schnell kann es gehen, vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich die Aufgabe mich als neue FSJlerin vorzustellen und nun verabschiede ich mich schon wieder. Allerdings nun als „Innovationsfachkraft“, laut meiner Trägerschaft.

Tja am 30.08.2017 fing alles an, mit der Auftaktveranstaltung der LKJ in Hannover, wo ich schon die anderen FSJler aus meiner Gruppe kennengelernt habe. Zwei Tage später war dann mein erster Arbeitstag: Mann, war ich aufgeregt!

War aber alles halb so schlimm. Ich wurde super herzlich aufgenommen und bekam sogar schon erste Aufgaben zugeteilt. Zwei Arbeitstage später war dann auch schon wieder Wochenende und ich konnte all die neuen Erfahrungen erstmal sacken lassen.

Nach und nach kam ich in einen Arbeitsalltag herein. Das hört sich jetzt langweiliger an, als es war, denn in der Öffentlichkeitsarbeit kommt es immer wieder zu neuen Situationen, auf die man sich einstellen muss und eine wirkliche Routine stellt sich nicht ein. Dafür kristallisierten sich meine Aufgaben langsam heraus. Ich schrieb gerne am Blog, bearbeitete, verfasste und plante Beiträge, schrieb Pressemitteilungen, schnitt und faltete Flyer, half bei Poetry Slams, beim Tommi Software Preis, beim Julius Club… es gab immer was zu tun und fast immer hatte man eine nette Person zur Seite, so dass es nie langweilig wurde.

Besonders toll war es auch, Einblick in alle Bereichen zu erhalten. Sie glauben mir gar nicht, wie viel hinter so einer Bibliothek steht. Und wie modern sie eigentlich ist! Die alten Klischees sind längst überholt, hier arbeiten etliche, kreative, technikversierte und schlichtweg tolle Leute!

In besonderer Erinnerung werden mir wohl die Spoken Word Gala und der Poetry Slam bleiben, es waren unglaublich tolle Erfahrungen dort mithelfen zu dürfen und die Slamer selber waren auch großartig. Zu unseren nächsten Poetry Slams stehe ich bestimmt wieder auf der Matte.

Auch mein eigenständiges Projekt war ein großer, und im Nachhinein betrachtet, ein toller Teil meines FSJ Kulturs. Ich erhielt die Möglichkeit mit einer anderen Einsatzstelle zusammen zu arbeiten und meine Kreativität noch einmal ganz anders auszuleben.

Letztendlich möchte ich einfach Danke sagen!

Danke für die herzliche Aufnahme!

Danke an alle meine Kollegen!

Danke für die ganzen Erfahrungen!

Danke für die schönen Veranstaltungen!

Einfach Danke für das tolle Jahr!

Ja und nun treibt es mich nach Göttingen, ich werde ein Studium in Skandinavistik (und VWL) beginnen, aber ich lasse mich bestimmt nochmal blicken, schließlich habe ich hier viele neue Freunde gefunden.

Ich übergebe den Blog nun an meine Nachfolgerin Leonie und ich bin sicher, sie wird ihn grandios weiterführen.

Pauline Kölsche





JULIUS-CLUB 2017: Tolle Abschluss-Veranstaltung im MGH

24 08 2017

Wie auch im letzten Jahr begrüßten wir auch dieses Jahr wieder die fleißigen JULIANER im Mehrgenerationenhaus. So schnell ging der elfte JULIUS-CLUB vorbei und wir blickten in viele zufriedene und gespannte Gesichter. Denn heute sollten die Diplome vergeben werden! Dafür kam sogar die Sonne heraus und wir feierten den Abschluss an einem tollen Sommertag.

Der diesjährige Julius Club hatte über 250 Teilnehmer, 136 Jugendliche lasen mehr als zwei Bücher, 91 Jugendliche sogar über fünf Bücher. Auch elf super Kreativbeiträge wurden eingereicht und ausgestellt.

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Erinnerung: JULIUS CLUB 2017

6 06 2017

Am Freitag geht es los: der JULIUS CLUB 2017 beginnt!

Du bist noch nicht angemeldet? Dann aber los!

Einfach ab in die Kinder-und Jugendbibliothek und dich persönlich anmelden, oder Anrufen unter Tel: 05361/282529, oder eine E-Mail an stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de schreiben!

Du kannst dich aber auch noch während der JULIUS CLUB läuft anmelden!

Es warten viele tolle, kostenlose Veranstaltungen auf dich (auch als Nicht-Julianer), hier bekommst du einen Überblick! (Und hier der Flyer)

Außerdem kannst du auch etwas gewinnen!

Denke dir etwas Kreatives zu den JULIUS-CLUB Büchern aus und gewinne damit einen besonderen Preis.

Du kannst zum Beispiel eine eigene Buchbesprechung schreiben…

…dir ein ganz anderes Ende deines Buches ausdenken…

…oder ein ganz neues Kapitel schreiben…

…ein Gedicht, einen Rap oder einen Song schreiben…

…eine Fotostory entwickeln…

…ein neues Buchcover gestalten…

…Pappmaché-Figuren basteln…

…Collagen kleben…

…Bilder malen…

…Figuren, Szenen oder Landschaften bauen, schnitzen, nähen, häkeln, stricken, sticken oder filzen…

…eine Skulptur bauen…

…einen Film drehen…

…ein Hörspiel aufnehmen…

…oder etwas ganz anderes Tolles zu deinen JULIUS CLUb Büchern herstellen!

Wir sind gespannt und freuen uns auf dich!

Pauline Kölsche





Montags-Manga – Brandneue Manga im Juni

5 06 2017

montags-manga

Damit der Sommer nicht langweilig wird, stelle ich Euch die Neuerscheinungen im Juni vor. Los geht’s:

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„Let`s read in English“ mit Büchern und App in Fallersleben

25 05 2017

Über unser Bilderbuchkino berichten wir ja regelmäßig. Letzten Montag gab es aber etwas Neues! – Bilderbuchkino auf Englisch. Eingeladen dazu waren hauptsächlich Kinder ab der 1. Klasse, aber auch alle, die Spaß und Interesse an englischer Sprache haben. Und da gab es auf jeden Fall viele davon, denn die Veranstaltung war ausgebucht.

Die Idee zum englischen Bilderbuchkino kam von unserer Leserin Frau Weber. Sie hat sich auch angeboten, Lieblingsbücher ihrer Kinder hier bei uns vorzulesen. Gesagt, getan… Los ging es mit der Geschichte: Giraffes can`t dance“. In der Geschichte geht es um eine Giraffe, die auf Grund ihres langen Halses und ihrer Beine leider absolut nicht tanzen kann. Bei einem jährlich stattfindenden Tanzwettbewerb wird sie auch noch von allen Tieren ausgelacht. Die Giraffe ist natürlich sehr traurig bis sie einen Tipp von einem Grashüpfer bekommt und siehe da: Tanzen ist ja doch nicht so schwer.

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JULIUS CLUB 2017

22 05 2017

Bald ist es wieder soweit! Der JULIUS CLUB 2017 startet!

Julius steht für „JUgend LIest Und Schreibt“. Und genau das ist der JULIUS CLUB… und noch viel mehr!

Es ist ein Leseferienprogramm für Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren, welches niedersachsenweit von der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen gefördert wird.

Die Teilnehmer lesen und bewerten mindestens zwei Bücher aus einer Auswahl von 100 spannenden, aktuellen Titeln. Viele dieser Titel stehen auch online zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek Wolfsburg nimmt diesen Sommer schon zum 11. Mal teil und freut sich auf das bunte, kostenlose Veranstaltungsprogramm vom 9. Juni bis zum 9. August 2017.

Hier gibt es eine exklusive Vorschau für die Veranstaltungen!

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Lesung von Stefan Aust

15 05 2017

Der weithin bekannte politische Journalist, Stefan Aust, kam letzten Mittwoch zu einer Lesung nach Wolfsburg. Die Einladung erfolgte durch die Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg, die diesmal nicht direkt in die Bibliothek, sondern in den großen Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses geladen hatte.

Betty Rannenberg als Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft moderierte die Lesung und stellte die Fragen an Aust.

Dabei ging es um das 2016 erschienene Werk von Stefan Aust „Hitlers erster Feind“, also um den Journalisten Konrad Heiden, der 1932 die erste umfassende Hitler-Biographie veröffentlichte, aus der sich später Joachim Fest bediente. Aus persönlicher Bekanntschaft zu Hitler und mit klarem Blick auf die Veröffentlichungen der NS-Bewegung erkannte Heiden die Gefahr frühzeitig.

Durch die Verschränkung der beiden Biographien hat Stefan Aust eine leicht lesbare und spannende Biographie erstellt, auf Basis von intensiven Literatur- und Archivrecherchen unter Verzicht auf Einzelnachweise. Wie wichtig Heiden auch von Hitler genommen wurde, wird in der von Aust geäußerten Vermutung deutlich, dass manche seiner Reden erst begonnen wurden, nachdem Heiden als Zuhörer im Saal war, einfach, um die Auseinandersetzung zu suchen. Heiden versuchte zu verstehen, warum aus einfachen Zuhörern einer Rede tatsächlich „Mitwirkende“ einer Rede wurden, woher die Faszination dafür stammt und wie die Menschen darauf hereinfielen.

 

Die vielschichtigen Aspekte der Lesung vor rund 150 Zuhörern können hier nicht ausgebreitet werden, jedoch kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Biographie einfach in der Stadtbibliothek ausleihen, es lohnt sich.

tk