Das Erbe der 68er – Vitrinenausstellung der Stadtbibliothek im Foyer des Alvar-Aalto-Kulturhauses

22 06 2017

Was haben die legendären Sätze „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, „I have a dream“ oder „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ gemein? Auf den ersten Blick nicht viel, mag der ein oder andere sagen. Doch wer genauer hinschaut, wird feststellen, dass sie die Stimmung einer Generation ausdrücken.
Die 68er. Die Vorgänger der Babyboomer, der Generation X beziehungsweise Golf, den Millenials – auch Generation Y genannt – und der künftigen Generation Z.

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Kulturmitte – Ein Besuch im Freizeitpark

21 06 2017

Nun ist der Sommer auch endlich bei uns angekommen. Naja zumindest größtenteils. Wurde ja auch langsam Zeit, nach diesem Frühling, der ja wortwörtlich ins Wasser gefallen ist. Heute ist schließlich offizieller Sommeranfang und auch der letzte Schultag für die Schüler in Niedersachsen (und Bremen). Und was könnte man in den Ferien so unternehmen? Freizeitparks besuchen!

Und von denen gibt es echt viele in Deutschland (und dem näheren Ausland).

Außerdem liegen sie oft noch schön gelegen an tollen Städten, mit Zugang zum Meer oder Badeseen und ansonsten kann man sich ja auch in den Wasserbahnen abkühlen.

Heute möchte ich meine Top 3 Freizeitparks vorstellen.

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Erinnerung: Buchtrailer Workshop

19 06 2017

Noch mehr Infos findet ihr hier.

Pauline Kölsche





Erinnerung: JULIUS CLUB 2017

6 06 2017

Am Freitag geht es los: der JULIUS CLUB 2017 beginnt!

Du bist noch nicht angemeldet? Dann aber los!

Einfach ab in die Kinder-und Jugendbibliothek und dich persönlich anmelden, oder Anrufen unter Tel: 05361/282529, oder eine E-Mail an stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de schreiben!

Du kannst dich aber auch noch während der JULIUS CLUB läuft anmelden!

Es warten viele tolle, kostenlose Veranstaltungen auf dich (auch als Nicht-Julianer), hier bekommst du einen Überblick! (Und hier der Flyer)

Außerdem kannst du auch etwas gewinnen!

Denke dir etwas Kreatives zu den JULIUS-CLUB Büchern aus und gewinne damit einen besonderen Preis.

Du kannst zum Beispiel eine eigene Buchbesprechung schreiben…

…dir ein ganz anderes Ende deines Buches ausdenken…

…oder ein ganz neues Kapitel schreiben…

…ein Gedicht, einen Rap oder einen Song schreiben…

…eine Fotostory entwickeln…

…ein neues Buchcover gestalten…

…Pappmaché-Figuren basteln…

…Collagen kleben…

…Bilder malen…

…Figuren, Szenen oder Landschaften bauen, schnitzen, nähen, häkeln, stricken, sticken oder filzen…

…eine Skulptur bauen…

…einen Film drehen…

…ein Hörspiel aufnehmen…

…oder etwas ganz anderes Tolles zu deinen JULIUS CLUb Büchern herstellen!

Wir sind gespannt und freuen uns auf dich!

Pauline Kölsche





Kulturmitte – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

24 05 2017

„Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben. Ein Lehrstück in Sachen Güte. Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch!“ – Elke Heidenreich vom ZDF.

Besser könnte man diese Geschichte von Moses und Ibrahim nicht beschreiben. Es handelt sich um einen 13-jährigen Jungen, der alleine mit seinem depressiven Vater lebt, da die Mutter die Familie verlassen hat. Moses Vater arbeitet nicht und um am Leben zu bleiben klaut der Junge regelmäßig vom Händler Ibrahim. Da er Jude ist und Ibrahim ein Araber und Moslem, verspürt Moses keinerlei schlechtes Gewissen. Eines Tages jedoch, gesteht der Händler Moses, dass er über jeden seiner Diebställe weiß, doch anstatt zu schreien, prügeln oder die Polizei zu rufen, bittet er ihn in Zukunft auch wirklich nur bei ihm zu klauen. Und so beginnt eine Freundschaft, die das Herz berührt und im Kopf bleibt, auch wenn das Buch zu Ende ist.

Das besondere an der Geschichte von Eric-Emmanuel Schmitt ist, dass sie zu einem erzählenden Theaterstück umgearbeitet wurde, mit viel Humor und Herzlichkeit.

Na, Interesse? Dann ab ins Hallenbad. Am 23.05 und am 24.05. wird das Stück im Hallenbad – Kultur am Schachtweg unter der Regie von Ali Jalaly vorgeführt.

Magda Stoldona





JULIUS CLUB 2017

22 05 2017

Bald ist es wieder soweit! Der JULIUS CLUB 2017 startet!

Julius steht für „JUgend LIest Und Schreibt“. Und genau das ist der JULIUS CLUB… und noch viel mehr!

Es ist ein Leseferienprogramm für Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren, welches niedersachsenweit von der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen gefördert wird.

Die Teilnehmer lesen und bewerten mindestens zwei Bücher aus einer Auswahl von 100 spannenden, aktuellen Titeln. Viele dieser Titel stehen auch online zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek Wolfsburg nimmt diesen Sommer schon zum 11. Mal teil und freut sich auf das bunte, kostenlose Veranstaltungsprogramm vom 9. Juni bis zum 9. August 2017.

Hier gibt es eine exklusive Vorschau für die Veranstaltungen!

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Lesung von Stefan Aust

15 05 2017

Der weithin bekannte politische Journalist, Stefan Aust, kam letzten Mittwoch zu einer Lesung nach Wolfsburg. Die Einladung erfolgte durch die Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg, die diesmal nicht direkt in die Bibliothek, sondern in den großen Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses geladen hatte.

Betty Rannenberg als Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft moderierte die Lesung und stellte die Fragen an Aust.

Dabei ging es um das 2016 erschienene Werk von Stefan Aust „Hitlers erster Feind“, also um den Journalisten Konrad Heiden, der 1932 die erste umfassende Hitler-Biographie veröffentlichte, aus der sich später Joachim Fest bediente. Aus persönlicher Bekanntschaft zu Hitler und mit klarem Blick auf die Veröffentlichungen der NS-Bewegung erkannte Heiden die Gefahr frühzeitig.

Durch die Verschränkung der beiden Biographien hat Stefan Aust eine leicht lesbare und spannende Biographie erstellt, auf Basis von intensiven Literatur- und Archivrecherchen unter Verzicht auf Einzelnachweise. Wie wichtig Heiden auch von Hitler genommen wurde, wird in der von Aust geäußerten Vermutung deutlich, dass manche seiner Reden erst begonnen wurden, nachdem Heiden als Zuhörer im Saal war, einfach, um die Auseinandersetzung zu suchen. Heiden versuchte zu verstehen, warum aus einfachen Zuhörern einer Rede tatsächlich „Mitwirkende“ einer Rede wurden, woher die Faszination dafür stammt und wie die Menschen darauf hereinfielen.

 

Die vielschichtigen Aspekte der Lesung vor rund 150 Zuhörern können hier nicht ausgebreitet werden, jedoch kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Biographie einfach in der Stadtbibliothek ausleihen, es lohnt sich.

tk