Crossroads

24 08 2017

Die Legende besagt, dass der Bluesmusiker Robert Johnson seine Seele an den Teufel verkaufte, um besser Gitarre spielen zu können. Ort dieser Begegnung war eine Kreuzung in Mississippi im sonnigen Süden der Vereinigten Staaten von Amerika, eine Kreuzung, wie es sie unzählige Male in den USA gibt.

The Magnolia State ist ca. 125.000 Quadratkilometer groß und gänzlich frei vom Schlechtwetterverdacht, im Gegensatz zu Deutschland im Jahr 2017. Und obwohl für viele der diesjährige Sommer noch nicht einmal so richtig begonnen hat, naht mit dem ersten Septembertag des Jahres schon der meteorologische Herbstanfang. Dieses Jahr markiert er das Ende eines verregneten Sommers, steht aber womöglich auch für den Beginn eines goldenen Herbstes. Für viele ist er jedoch trotz aller Verheißungen die nach dem Winter unbeliebteste Jahreszeit (Quelle). Um den Bogen zum eingangs erwähnten Robert Johnson zu spannen: Eine einfache Google-Suchanfrage nach Herbstblues bestätigt diese These. Motivations- und Selbsthilfetipps aller Art machen die Runde und füllen die ersten (relevanten) Seiten der Trefferliste. Dabei muss die unbeliebte Jahreszeit nicht zwangsläufig in die Depression führen. So bemerkt die Rheinische Post treffend an, wie abwechslungsreich und vielfältig der Herbst doch eigentlich ist.

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Mein Medientipp – Reiseführer Warschau

15 08 2017

Mein Name ist F.U., ich habe in diesem Jahr eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek bei der Stadtbibliothek Wolfsburg angefangen und werde Ihnen im Folgenden ein Buch vorstellen.

Dabei handelt es sich um den Reiseführer „City|Trip Warschau“, der von Katarzyna Jone und Markus Bingel verfasst wurde. Die Gründe für die Entscheidung dieses Buches liegen an meinen polnischen Wurzeln und dem starken Interesse des Kennenlernens von europäischen Hauptstädten.

Im Folgenden werde ich Ihnen einen groben Einblick über den Inhalt des Buches geben und Ihnen erzählen, weshalb mir dieses Buch so gefällt.

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Das Erbe der 68er – Vitrinenausstellung der Stadtbibliothek im Foyer des Alvar-Aalto-Kulturhauses

22 06 2017

Was haben die legendären Sätze „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, „I have a dream“ oder „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ gemein? Auf den ersten Blick nicht viel, mag der ein oder andere sagen. Doch wer genauer hinschaut, wird feststellen, dass sie die Stimmung einer Generation ausdrücken.
Die 68er. Die Vorgänger der Babyboomer, der Generation X beziehungsweise Golf, den Millenials – auch Generation Y genannt – und der künftigen Generation Z.

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Kulturmitte – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

24 05 2017

„Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben. Ein Lehrstück in Sachen Güte. Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch!“ – Elke Heidenreich vom ZDF.

Besser könnte man diese Geschichte von Moses und Ibrahim nicht beschreiben. Es handelt sich um einen 13-jährigen Jungen, der alleine mit seinem depressiven Vater lebt, da die Mutter die Familie verlassen hat. Moses Vater arbeitet nicht und um am Leben zu bleiben klaut der Junge regelmäßig vom Händler Ibrahim. Da er Jude ist und Ibrahim ein Araber und Moslem, verspürt Moses keinerlei schlechtes Gewissen. Eines Tages jedoch, gesteht der Händler Moses, dass er über jeden seiner Diebställe weiß, doch anstatt zu schreien, prügeln oder die Polizei zu rufen, bittet er ihn in Zukunft auch wirklich nur bei ihm zu klauen. Und so beginnt eine Freundschaft, die das Herz berührt und im Kopf bleibt, auch wenn das Buch zu Ende ist.

Das besondere an der Geschichte von Eric-Emmanuel Schmitt ist, dass sie zu einem erzählenden Theaterstück umgearbeitet wurde, mit viel Humor und Herzlichkeit.

Na, Interesse? Dann ab ins Hallenbad. Am 23.05 und am 24.05. wird das Stück im Hallenbad – Kultur am Schachtweg unter der Regie von Ali Jalaly vorgeführt.

Magda Stoldona





Lesung von Stefan Aust

15 05 2017

Der weithin bekannte politische Journalist, Stefan Aust, kam letzten Mittwoch zu einer Lesung nach Wolfsburg. Die Einladung erfolgte durch die Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg, die diesmal nicht direkt in die Bibliothek, sondern in den großen Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses geladen hatte.

Betty Rannenberg als Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft moderierte die Lesung und stellte die Fragen an Aust.

Dabei ging es um das 2016 erschienene Werk von Stefan Aust „Hitlers erster Feind“, also um den Journalisten Konrad Heiden, der 1932 die erste umfassende Hitler-Biographie veröffentlichte, aus der sich später Joachim Fest bediente. Aus persönlicher Bekanntschaft zu Hitler und mit klarem Blick auf die Veröffentlichungen der NS-Bewegung erkannte Heiden die Gefahr frühzeitig.

Durch die Verschränkung der beiden Biographien hat Stefan Aust eine leicht lesbare und spannende Biographie erstellt, auf Basis von intensiven Literatur- und Archivrecherchen unter Verzicht auf Einzelnachweise. Wie wichtig Heiden auch von Hitler genommen wurde, wird in der von Aust geäußerten Vermutung deutlich, dass manche seiner Reden erst begonnen wurden, nachdem Heiden als Zuhörer im Saal war, einfach, um die Auseinandersetzung zu suchen. Heiden versuchte zu verstehen, warum aus einfachen Zuhörern einer Rede tatsächlich „Mitwirkende“ einer Rede wurden, woher die Faszination dafür stammt und wie die Menschen darauf hereinfielen.

 

Die vielschichtigen Aspekte der Lesung vor rund 150 Zuhörern können hier nicht ausgebreitet werden, jedoch kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Biographie einfach in der Stadtbibliothek ausleihen, es lohnt sich.

tk





Kulturmitte – Das Planetarium und 10.000 VW Golf

19 04 2017

Jeder Wolfsburger kennt das Planetarium. Wir haben schon einige Artikel bezüglich des Planetariums hier auf unserem Blog veröffentlicht. Zentral gelegen an der „Kulturmeile“ Wolfsburg, zwischen Theater, CongressPark, Kunstmuseum und Alvar-Aalto-Kulturhaus ist es das perfekte Objekt für eine Kulturmitte.

Wussten Sie schon, dass das Planetarium mithilfe von VW Golfs finanziert wurde? Oder dass man sich im Planetarium trauen lassen kann?

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Kulturmitte – Bald kommt der Osterhase

12 04 2017

Angry Birds Ostereier! Die erinnern mich an diese Kulturmitte. Quelle: Pinterest

Bald ist Ostern!

Die Kinder werden nervöser, bei den Erwachsenen kommen die Kindheitserinnerungen wieder hoch.

Fleißig werden Eier ausgeblasen, um die Schale bunt zu verzieren und man kann die ganzen Eiergerichte nicht mehr sehen.

Es werden schon Verstecke gesichtet, wo der Osterhase die süßen Kleinigkeiten und Osternester verstecken könnte.

Am Wochenende endet die Fastenzeit! Doch was feiern wir da überhaupt?

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