Neue FSJlerin Leonie stellt sich vor

5 09 2017

Hallo allerseits!

Ich heiße Leonie Kim Appl und bin nach Pauline die siebte FSJlerin hier in der Stadtbibliothek Wolfsburg. Vor ein paar Tagen packte ich Koffer und Kartons und zog in diese Stadt, um mein freiwilliges Jahr hier zu verbringen. Geboren wurde ich nämlich etwas weiter weg in Winsen Luhe, das in der Nähe von Hamburg liegt. Ende August bin ich dann neunzehn Jahre alt geworden und wusste nach dem Abitur erst mal nicht so genau, was ich eigentlich machen wollte. Bei so viel Angebot ist es heutzutage schwer sich für etwas zu entscheiden. Nur dass ich weiter zur Schule gehen wollte stand für mich fest, da ich einfach gerne lerne.

Letztendlich entschied ich mich für ein freiwilliges Jahr, um mir selbst mehr Zeit zu geben darüber nachzudenken, was ich will. Und nun bin ich hier, in einer Bibliothek, weil ich das geschriebene Wort so sehr liebe.

In meiner Freizeit schreibe ich Gedichte, Slams und aktuell sogar einen richtigen Science-Fiction Roman. Außerdem spiele ich gerne Klavier, lese viel (wer hätte es gedacht) und arbeite an kreativen Projekten. Mein ganzes Zimmer sieht immer aus wie eine merkwürdige Kunstausstellung.

Ich freue mich sehr darauf in diesem Jahr Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen kennenzulernen und es hoffentlich mit einer großen Eingebung für mein weiteres Leben abzuschließen.

Liebe Grüße,

lka (das steht übrigens nicht für das Landeskriminalamt)





Kulturmitte – Mein Rückblick auf das FSJ Kultur

30 08 2017

Tja, so schnell kann es gehen, vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich die Aufgabe mich als neue FSJlerin vorzustellen und nun verabschiede ich mich schon wieder. Allerdings nun als „Innovationsfachkraft“, laut meiner Trägerschaft.

Tja am 30.08.2017 fing alles an, mit der Auftaktveranstaltung der LKJ in Hannover, wo ich schon die anderen FSJler aus meiner Gruppe kennengelernt habe. Zwei Tage später war dann mein erster Arbeitstag: Mann, war ich aufgeregt!

War aber alles halb so schlimm. Ich wurde super herzlich aufgenommen und bekam sogar schon erste Aufgaben zugeteilt. Zwei Arbeitstage später war dann auch schon wieder Wochenende und ich konnte all die neuen Erfahrungen erstmal sacken lassen.

Nach und nach kam ich in einen Arbeitsalltag herein. Das hört sich jetzt langweiliger an, als es war, denn in der Öffentlichkeitsarbeit kommt es immer wieder zu neuen Situationen, auf die man sich einstellen muss und eine wirkliche Routine stellt sich nicht ein. Dafür kristallisierten sich meine Aufgaben langsam heraus. Ich schrieb gerne am Blog, bearbeitete, verfasste und plante Beiträge, schrieb Pressemitteilungen, schnitt und faltete Flyer, half bei Poetry Slams, beim Tommi Software Preis, beim Julius Club… es gab immer was zu tun und fast immer hatte man eine nette Person zur Seite, so dass es nie langweilig wurde.

Besonders toll war es auch, Einblick in alle Bereichen zu erhalten. Sie glauben mir gar nicht, wie viel hinter so einer Bibliothek steht. Und wie modern sie eigentlich ist! Die alten Klischees sind längst überholt, hier arbeiten etliche, kreative, technikversierte und schlichtweg tolle Leute!

In besonderer Erinnerung werden mir wohl die Spoken Word Gala und der Poetry Slam bleiben, es waren unglaublich tolle Erfahrungen dort mithelfen zu dürfen und die Slamer selber waren auch großartig. Zu unseren nächsten Poetry Slams stehe ich bestimmt wieder auf der Matte.

Auch mein eigenständiges Projekt war ein großer, und im Nachhinein betrachtet, ein toller Teil meines FSJ Kulturs. Ich erhielt die Möglichkeit mit einer anderen Einsatzstelle zusammen zu arbeiten und meine Kreativität noch einmal ganz anders auszuleben.

Letztendlich möchte ich einfach Danke sagen!

Danke für die herzliche Aufnahme!

Danke an alle meine Kollegen!

Danke für die ganzen Erfahrungen!

Danke für die schönen Veranstaltungen!

Einfach Danke für das tolle Jahr!

Ja und nun treibt es mich nach Göttingen, ich werde ein Studium in Skandinavistik (und VWL) beginnen, aber ich lasse mich bestimmt nochmal blicken, schließlich habe ich hier viele neue Freunde gefunden.

Ich übergebe den Blog nun an meine Nachfolgerin Leonie und ich bin sicher, sie wird ihn grandios weiterführen.

Pauline Kölsche





Kulturmitte – Camp21: Grenzenlos Gefangen

23 08 2017

Stell dir vor du kommst in ein Erziehungscamp. Völlig ungerechtfertigt und dann wird dein Bruder auch noch in ein anderes Camp verlegt, über das es nur Gerüchte gibt… schlimme Gerüchte. Du setzt alles daran in dasselbe Camp zu kommen und wirst tatsächlich verlegt. Doch du bist auch daran schuld, dass ein Mädchen ebenfalls verlegt wird… und ihr beide werdet nun mit ultramodernen Handfesseln miteinander verbunden. Handfesseln, die euch Schmerzen zufügen, sobald ihr euch zu weit voneinander entfernt. Doch das ist noch nicht das größte Grauen des Camp21!

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Kulturmitte – Skulduggery Pleasant

16 08 2017

Nachdem ich von der Demon Road Trilogie hellauf begeistert war (siehe hier) wollte ich gerne noch ein anderes Buch von Derek Landy lesen. Vielleicht war ja nur Demon Road aufgrund seiner Story so gut, nicht unbedingt dank des Schreibstils von Landy. (Kann man das überhaupt so trennen? Ich trenne das jetzt mal so!)

Also begann ich den ersten Band von Skulduggery Pleasant zu lesen.

Ich hatte diese Bücher immer als Kinder-, und auch eher als Jungen-Bücher (falls man so differenzieren möchte) abgetan. Damit lag ich aber falsch. Zwar störte ich mich anfangs ein wenig am Alter der Protagonistin Stephanie, welche 12 Jahre alt ist, da dies aber nicht weiter im Buch thematisiert wurde, rückte es auch für mich in den Hintergrund.

Nun aber mal zum Klappentext, bzw. worum geht es überhaupt:

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Kulturmitte – Astrid Lindgren

9 08 2017

Wer kennt sie nicht, bzw. wer kennt nicht ihre Werke? Astrid Lindgren war noch zu ihren Lebzeiten erfolgreich und bekannt, viele sind mit ihren Werken aufgewachsen und auch nach ihrem Tod wachsen Kinder mit ihren Büchern auf.

Doch wussten Sie, dass ihre Bücher in der Kritik standen? Und wie wurde aus dem Mädchen Astrid Anna Emilia Ericsson, das auf einem Bauernhof geboren wurde, die erfolgreiche Schriftstellerin Astrid Lindgren?

Am 14. November 1907 wurde Astrid Anna Emilia Ericsson als zweites Kind auf dem elterlichen Hof Näs, bei Vimmerby geboren. 1911 gesellte sich zu Gunnar (Astrids großer Bruder) und Astrid die Schwester Stina, 1916 folgte Ingegerd. 1911 ist auch das Jahr, wo Astrid Lindgren ihr erstes Buch bekommt.

Im August 1914 wird sie eingeschult, 1923 verlässt sie mit einem guten Realschulabschluss die Schule. Aber sie ist anders, sie tanzt gerne, Jazz, will nicht nur am Herd stehen und Hausfrau sein, sie lässt sich die Haare abschneiden. Damit fällt sie auf.

1924 beginnt Astrid Lindgren bei Vimmerby Tidning, einer Zeitung. Sie liest Korrektur und verfasst kleinere Artikel. Zwei Jahre später zieht sie jedoch nach Stockholm und bekommt dort im Dezember ihren Sohn Lars, welchen sie bei einer Pflegefamilie in Kopenhagen lässt. Ihre Situation, unverheiratet und gerade einmal 19 Jahre alt, lässt nicht zu, dass sie sich um ihn kümmern kann.

1928 wird sie als Sekretärin beim Königlichen Automobilclub angestellt. Der Bürovorsteher heißt Sture Lindgren.

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Kulturmitte – Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen

2 08 2017

Skulptur von Nils Holgersson in Karlskrona

Wer hat als Kind nicht auch Nils Holgersson gelesen oder im Fernsehen die Filme verfolgt. Nils Holgersson kennt fast jeder, doch wussten Sie, dass es sich hier eigentlich um ein Lehrbuch und nicht um ein Kinderbuch handelt?

Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige“ („Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden“) wurde von Selma Lagerlöf verfasst, nachdem um 1900 neue Lesebücher für Schulen in Auftrag gegeben wurden. Selma Lagerlöf sollte dabei über das Land und die Leute Schwedens schreiben. Sie war zu dieser Zeit eine der bekanntesten und angesehensten Autorin Schwedens. Sie nahm den Auftrag an und begann mit dem Verfassen nachdem ihr vorheriges Buch fertig war.

Und worum geht es jetzt in dem Buch?

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Kulturmitte – Abkühlung an heißen Tagen

28 06 2017

Der Sommer ist nun endlich konstant (von ein paar kleinen Ausnahmen abgesehen) da und erfreut uns mit warmen Temperaturen und viel Sonne. Da kommt doch eine kleine Abkühlung ganz recht. Aber diesmal in Form eines Buches. Also ab auf „Terassien“ oder „Balkonien“ mit einem kalten Drink und diesem Buch. Oder packen Sie es für Ihren Urlaub ein!

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