Kulturmitte – Essenskultur

15 03 2017

Außergewöhnliche Bürger bei Peter Pane in Hamburg Winterhude

In letzter Zeit sprießen immer mehr Läden aus dem Boden, die gesundes aber dennoch schnelles Essen anpreisen. Seien es nun „gesunde“ Burger wie bei Peter Pane oder Eat with Heart, oder Wraps wie bei Immergrün oder Dean&David. Essen, vor allem was man isst, rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Ernährt man sich nun vegan oder vegetarisch, gluten- oder zuckerfrei, oder lässt man jegliche Milchprodukte weg?!

Was sind eigentlich die beliebtesten bzw. momentan bekanntesten Ernährungsweisen? Und was steckt hinter ihnen? Ein kleiner (subjektiver) Überblick.

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Kulturmitte – 16 Musicals an einem Abend!?

8 03 2017

Wie bitte? 16 Musicals an einem Abend? Wie soll das denn gehen?

Das geht! Mit „Die Nacht der Musicals“!

Ich muss sagen ich bin schon ein kleiner Musical Fan obwohl ich noch gar nicht so viele gesehen habe. Bisher habe ich zweimal König der Löwen besucht, einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch, Tarzan und der Besuch bei Aladdin ist bereits geplant. Außerdem kenne ich natürlich Mamma Mia, aber zählt der Film als Musical?

Deswegen war ich umso begeisterter als ich die Karten für „Die Nacht der Musicals“ in der Hand hielt.

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Kulturmitte – Weiberfastnacht, Rosenmontag, Aschermittwoch und die Fastenzeit

1 03 2017

In letzter Zeit war so einiges los, was sowohl Feste als auch Feiertage angeht. Und auch in Zukunft geht es weiter! Heute ist Aschermittwoch und damit Beginn der Fastenzeit. Doch was genau für Bräuche verfolgen wir da eigentlich? Was ist die Geschichte hinter den Bräuchen? Und ist Fasten wirklich nur etwas für strenggläubige Christen?!

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Kulturmitte – Weltkulturerbe Hamburg

22 02 2017

Hamburg meine Perle! Hamburg ist einfach eine tolle Stadt, da kann man sagen was man will. Und Hamburg ist Weltkulturerbe.

Naja nicht ganz Hamburg, aber Hamburg hält UNESCO Weltkulturerbe bereit: Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus.

Um diese soll es in der heutigen Kulturmitte gehen… und um noch ein bisschen mehr! Schließlich kommen jetzt im Frühling (ja trotz des anhaltenden Schmuddelwetters wird es so langsam Frühling) einige lange Wochenenden auf uns zu und die kann man super mit einem Trip in die Hansestadt Hamburg verbringen.

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Kulturmitte – Rumo

15 02 2017

Nachdem ich in der Kulturmitte vom 12. Oktober ein erstes Zamonien Buch vorgestellt habe, möchte ich heute ein weiteres empfehlen: „Rumo & Die Wunder im Dunkeln“

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Der Titel passt schon mal super zur dunklen Jahreszeit, in der wir uns, wie wir uns leider eingestehen müssen, immer noch befinden. Aber das Ende naht!

Bis dahin kann man sich noch ein paar schöne Abende eingemummelt auf dem Sofa mit dem liebsten Heißgetränk und einem guten Buch machen.

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Kulturmitte – Der VW-Bulli wird 70 Jahre alt!

8 02 2017

Es ist Februar, so langsam werden die Temperaturen wieder angenehmer und die Sehnsucht nach dem Sommer wächst.

Diesen Sommer gibt es ein ganz besonderes Highlight in Wolfsburg: vom 03. bis zum 06. August wird der 70. Geburtstag des VW-Bullis gefeiert!

Bulli Summer FestivalVeranstaltungsort für das 1. Bulli Summer Festival ist der Allerpark. In den vier Tagen des Festivals werden rund 40.000 Gäste und hunderte VW-Bullis, von T1 bis T6, erwartet.

Veranstalter des Festivals ist mitunter Paul Peine, für manche vielleicht schon bekannt, denn er organisiert seit vielen Jahren mit seinem Team das Midsummer Bulli Festival Fehmarn auf der Insel Fehmarn.

Midsummer Bulli FestivalAuch der Leiter des Marketing bei VW-Nutzfahrzeuge, Ramsis Moussa, ist begeistert: „Wir freuen uns auf vier Tage mit den Bullifans. Denn sie sind es, die das Fahrzeug zu dem gemacht haben, was es heute ist: Kult in der sechsten Generation.“

Damit es natürlich auch ein richtiges Festival (das hier ist übrigens die Homepage von dem Festival) wird, ist einiges geplant: Live Musik, die Band Fools Garden ist bereits gebucht, aber auch lokale Bands können sich melden, Vorträge rund um den Bulli, Kulinarik, Spiel- und Sportprogramm und Prämierungen der Bullis in verschiedenen Kategorien.

Die Kategorien sind Folgende:

  • schönster T1 bis T6, schönster LT
  • weiteste Anreise
  • individuellstes Fahrzeug
  • bester Sound
  • Power Pokal (höchste PS Zahl)
  • schönster Hippie Bus

Ich bin sehr gespannt auf den Hippie Bus und auf den Power Pokal. Und Sie?

Ein weiteres Highlight findet am letzten Tag des Festivals statt: ein Bulli Konvoi von Wolfsburg nach Hannover auf der A2 ist geplant. In Hannover werden seit 1956 Bullis produziert.

An diesem Konvoi wollen wir, also meine Familie und ich, ebenfalls mit unserem T6 Panamericana teilnehmen. Darauf freue ich mich besonders! Bullis fahren wir schließlich seit ich denken kann.

Das Wort Bulli entstand übrigens wohl aus einer Kombination von Bus und Lieferwagen, diese Eigenschaften sollte der T1 haben. Andere wiederum behaupten, dass Bulli sich auf das „bullige“ Erscheinungsbild der ersten VW-Bus-Front bezieht.

Was auch immer den Begriff Bulli hat entstehen lassen, Tatsache ist, dass VW den Begriff erst seit 2007 offiziell verwenden darf. Vorher gehörten die Rechte an dem Begriff der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug AG, anlässlich des 60. Geburtstags des Bullis verkaufte die Firma die Rechte aber an VW.

Damit sie auch gut vorbereitet das „1. Bulli Summer Festival“ erleben können, hier ein kurzer Abriss zur Geschichte:

Die Idee für den Bulli wird dem niederländischen VW-Importeur Ben Pon senior zugeschrieben, er hatte im Werk „Plattenwagen“, umgebaute Käfer, gesehen, welche zum Transport genutzt wurden.

1947 der Typ 2, also der erste Bulli wird entwickelt

1948 wird der Bulli erstmals als Prototyp gebaut

1950 die serienmäßige Herstellung startet

1950 bis 1967: Produktion T1, als Typ A und Typ B

März 1956 die Produktion wird von Wolfsburg nach Hannover verlagert

1967 bis 1979: Produktion T2, als Typ A, Typ AB und Typ B

1979 bis 1990: Produktion T3

1992 auch die Produktion von T3s als Behördenfahrzeuge und Syncros in Österreich wird eingestellt

2003 Sommer dieses Jahres wird auch die Produktion des T3s als Microbus und Caravelle für den afrikanischen Markt eingestellt

1990 bis 2003: Produktion T4

1996 bis 2003: Produktion T4b (nach „Großer Produktaufwertung“)

2003 bis 2009: Produktion T5

2009 bis 2015: Produktion T5, erstes Facelift

2015 bis heute: Produktion T6, entstanden durch ein umfangreiches Facelift des T5s

Wenn Sie sich noch weiter auf das Festival einstimmen wollen, leihen Sie sich doch ein paar Bücher zu dem Thema aus, „Das VW Camper Kochbuch“ oder der Bildband „VW Bus. Die ersten 50 Jahre“ sind sehr zu empfehlen!

Ich freue mich auf den Sommer!

Pauline Kölsche

P.S. Welcher Bulli ist denn Ihr Liebling? Meiner ist der T2 sowie der T6.

Informationen stammen mitunter von der WAZ-online, der Promobil und Wikipedia.





Kulturmitte – Filofaxing, Scrapbooking etc. – das Basteln von heute

1 02 2017

Die Kulturmitte in dieser Woche zu verfassen fiel mir tatsächlich etwas schwer… Der Grund war keine „Schreibblockade“ (wie das in „Bloggerkreisen“ genannt wird), sondern, dass mir kein Thema einfiel… und eine weitere Buchempfehlung wollte ich nicht schon wieder schreiben, die Kulturmitte ist schließlich unser Format, mit dem man prima über den Tellerrand schauen kann.

Wie Sie merken habe ich dann doch ein Thema gefunden: Scrapbooking, Filofaxing oder wie man das nennen will.

Doch wie bin ich darauf gekommen? Wir schreiben die Kulturmitte, doch was gehört zur Kultur? Klar Literatur, wir sind hier in der Stadtbibliothek Wolfsburg, eine etablierte Bildungs- und Kultureinrichtung. Aber Literatur ist doch auch eine Form der Kunst. Kunst ist nicht immer nur Malen, Zeichnen oder Modellieren, auch sowas wie Basteln, oder eben Scrapbooking, sind Kunst, zumindest in meinen Augen.

Deswegen möchte ich ihnen heute Scrapbooking, Filofaxing u. Ä. vorstellen und kann dabei zwei schöne Sachen verbinden: Meine Leidenschaft für das Schreiben und für das Basteln bzw. Gestalten.

Denn Scrapbooking, Filofaxing oder wie das ganze heißt, sind eigentlich nur neue Begriffe für Althergebrachtes: das bastelartige Verzieren von Fotoalben, Kalendern, Notizbüchern etc… eben alles was sich verzieren lässt und sich nicht wehren kann.

Scrapbooking ist dabei aber doch irgendwie mehr als die bloße Herstellung eines Fotoalbums, Scrapbooking ermöglicht gleichzeitig das Einfangen und Wiedergeben von Stimmungen und Gefühlen.

Bücher zu diesem Thema gibt es reichlich, sie geben simple Möglichkeiten für die Herstellung erster Alben und kreative Impulse für die Gestaltung der Seite vor. Denn das ist es, woran es oft scheitert: die Ideen. Und genau hier helfen Bücher zu Scrapbooking aus.

Beim Filofaxing handelt es sich vorrangig um das gestalten von Kalender, begonnen hat dies, wie der Name vermuten lässt, mit Kalendern der Marke „Filofax“. Da jene jedoch relativ teuer sind, und das Prinzip auf fast jeden Kalender übertragbar, hat sich nur der Begriff gehalten. Beim Filofaxing verziert man mit Washi Tape, Stickern und oftmals auch Büroklammern und Ähnlichen seinen Kalender. Die wöchentlichen „Spreads“ (eine Doppelseite, je nach Kalender Layout natürlich auch der Monat, oder nur zwei Tage, jedenfalls umfasst ein „Spread“ eine Doppelseite) unterliegen dabei meist einem Wochenthema, welches aktuellen Ereignissen, wie Weihnachten, Ostern, Thanksgiving etc. angepasst oder vollkommen losgelöst sein kann.

Ich persönlich „filofaxe“ in einem No-Name Kalender, liebäugele aber mit Kalendern der Marke „Erin Condren“. Diese Marke ist in den USA und Kanada sehr populär, ebenfalls wie die „Happy Planners“. Beides ist jedoch schwer in Deutschland zu bekommen und außerdem kein Schnäppchen.

Für Kalender dieser Marken hat sich aber ein regelrechter Markt entwickelt, so kann man bei Online Stores wie Etsy oder DaWanda Sets kaufen, die genau auf die Gestaltung einer wöchentlichen Doppelseite ausgelegt sind. Dadurch entfällt theoretisch das Ansammeln von Washi Tape und Stickern. Praktisch hingegen geschieht dies aber oft trotzdem, denn wenn einen einmal das Fieber gepackt hat, wird man es so schnell nicht wieder los. Dazu kommt, dass man Washi Tape inzwischen fast überall sehr preiswert erhalten kann, für mich eine positive Entwicklung.

Für Filofaxing gibt es noch keine Bücher, Grund-Techniken lassen sich aber durchaus vom Scrapbooking übernehmen und Inspirationen gibt es zu Hauf bei Facebook, Instagram, Pinterest, etc…

Wem das alles zu bunt ist, dem sei eventuell ein „Bullet Journal“ ans Herz gelegt.

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Ein Beispiel für die Zeichenlegende in einem Bullet Journal von @serylittlenotes (Instagram)

Das System hinter diesem Termin Planer stammt von dem US-amerikanischen Designer Ryder Carroll und bezeichnet ein codiertes Agenda System, welches man individuell für die eigenen Bedürfnisse abändern kann.

Man arbeitet dabei in einem leeren Notizheft, oftmals der Marke „Leuchtturm1917“, und entwirft selber Jahres-, Monats- und Wochenübersichten, alles so wie man es braucht. Besonders ist noch, dass es eine Zeichenlegende gibt, die einem hilft zu überblicken, was gerade ansteht, was geschafft wurde und was noch zu bewältigen ist.

Ein Bullet Journal ist ein lebendiges System, es ist darauf ausgelegt, abgeändert zu werden. So gibt es Leute die ihren Bullet Journal komplett schlicht halten und andere wiederum verzieren ihn mit Zeichnungen, kunstvollen Schriften und auch Kritzeleien.

Und wenn Sie das alles nicht anspricht, kommen Sie dennoch vorbei, wir haben Bücher für jeden Geschmack!

Pauline Kölsche