JULIUS CLUB 2017

22 05 2017

Bald ist es wieder soweit! Der JULIUS CLUB 2017 startet!

Julius steht für „JUgend LIest Und Schreibt“. Und genau das ist der JULIUS CLUB… und noch viel mehr!

Es ist ein Leseferienprogramm für Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren, welches niedersachsenweit von der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen gefördert wird.

Die Teilnehmer lesen und bewerten mindestens zwei Bücher aus einer Auswahl von 100 spannenden, aktuellen Titeln. Viele dieser Titel stehen auch online zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek Wolfsburg nimmt diesen Sommer schon zum 11. Mal teil und freut sich auf das bunte, kostenlose Veranstaltungsprogramm vom 9. Juni bis zum 9. August 2017.

Hier gibt es eine exklusive Vorschau für die Veranstaltungen!

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„Vom Baedeker bis zum Wanderführer“ – Gut unterwegs mit Reiseführern aus der Bibliothek

5 05 2017

„Man sieht nur das, was man weiß“ des auch durch seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bekannten Dichters Theodor Fontane wollen wir nicht allzu wörtlich nehmen.

Aber dennoch – gut vorbereitet auf die Reise zu gehen, vermittelt beim Informieren, Lesen und Ansehen von Reiseliteratur auch schon viel Vorfreude auf Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Höhepunkte, kulturelle Erlebnisse, Ausprobieren in einer fremden Sprache, interessante Begegnungen und Erkenntnisse und nicht zuletzt auf kulinarische Genüsse.
Zum Glück kann jeder Reisende für seinen Geschmack den individuellen Urlaubsführer finden, von umfassend und kompakt mit viel Hintergrundwissen für die eigenständige Reiseplanung bis zu kurzen, anschaulichen Einführungen mit gut beschriebenen Stadtspaziergängen und Routenvorschlägen inkl. Web-App und Gratis-Download für Smartphone und Tablet.

Wir bieten Ihnen eine reiche Auswahl:

Neben dem roten Baedeker mit dem reisepraktischen, abgerundeten Flexicover (Baedeker Wissen, Top-Reiseziele, Reiseorte von A bis Z) bieten vor allem die aktuellen, mattgrünen (früher glänzend olivgrün) DuMont Reisehandbücher profunde Landeskunde, regional gegliederte Reisebeschreibungen, eine Fülle von Autorentipps von Unterkunft bis zu sportlichen Aktivitäten. Vorhanden sind Reisehandbücher von Brasilien bis zu den Vereinigten Staaten.

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Aus OPAC wird OPEN

28 04 2017

Der OPEN kommt in:

Dann heißt es nach 10 Jahren vom OPAC Abschied nehmen.

„Kein Auge zubekommen wegen OPEN!“

Na ja, vielleicht etwas übertrieben, aber seitdem mich kürzlich ein lustiger Kollege mit der Frage „beruhigen“ wollte, wann man denn jemals davon gehört hätte, dass IT-Projekte schiefgehen könnten, bin ich doch etwas nervös geworden. Als dann auch noch ein hundertmal zusammengerührtes Backrezept völlig in die Hose ging, hat das dem allgemeinen Nervenkostüm gar nicht gut getan.

Aber wer wird da abergläubisch werden, nein, auf keinen Fall, Generalprobe vielleicht etwas daneben, dafür wird die Premiere dann Top!

Bestimmt werden alle Kollegen und Bibliotheksnutzer vom OPEN schließlich überzeugt sein und wie ich die neuen Möglichkeiten eines modernen Katalogportals erkennen.

Kollegen aus anderen Bibliotheken, welche diesen Schritt zum OPEN schon früher gewagt haben, berichten, dass er sich nach anfänglicher Skepsis relativ schnell durchgesetzt hat.

Wir haben uns dafür entschieden, am 2. Mai den OPAC nicht gleich abzuschalten. Für eine kurze Zeit laufen OPAC und OPEN also noch parallel weiter, um unseren Leserinnen und Lesern den Umstieg zu erleichtern.

Die Stadtbibliothek hat mit dem OPEN ein neues interaktives „Fenster“ bekommen, über das wir uns einen guten Zugang zu unseren Medien- und Informationsangeboten versprechen.

Das OPEN-Team der Stadtbibliothek





Aus OPAC wird OPEN

20 04 2017

Noch 10 Tage bis zum OPEN.

Ab dem 2. Mai schickt die Stadtbibliothek Wolfsburg ihren neuen modernen Internetkatalog ins Rennen, er heißt OPEN.

Wie schon vor einer Woche angekündigt, erhoffen wir uns dadurch eine Serviceverbesserung für unsere Nutzer.

Neben den bekannten Katalog- und Selbstbedienungsfunktionen bietet er auf seiner Startseite zusätzlich auch Suchschlitze für „Munzinger“ und „Brockhaus“ an,  unsere Antwort auf Wikipedia!

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Aus OPAC wird OPEN

11 04 2017

In einer Woche ist OSTERN, in drei Wochen ist OPEN!

Zugegeben, ein etwas dünnes Wortspiel, aber dahinter steckt ein starkes neues Bibliotheksangebot. Der klassische Internetkatalog OPAC hat ausgedient und wird am 2. Mai durch seinen modernen Nachfolger OPEN abgelöst.

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Kulturmitte – Zwischen den Jahren: „Waffenstillstand in der Umlaufbahn“

28 12 2016

Eine „Bezeichnung“, die zum Ende eines jedes Jahres immer wieder aufleuchtet und ganz selbstverständlich so dahin gesagt wird: „Zwischen den Jahren“! „Zwischen den Jahren“ meint ursprünglich die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönige am 6. Januar.

"Zwischen den Jahren", "Zwischen den Festtagen" oder "Altjahrswoche"?

Wenn ich „Zwischen den Jahren“ nutze, dann genau genommen nur für die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr. Andere sagen „Zwischen den Feiertagen“ oder wenn es ganz fachwissend klingen soll „Altjahrswoche“, was schon den „Altjahrsabend“, den Silvestertag, also den letzten Tag des Jahres, im Visier hat.

Alle Bezeichnungen haben für mich eines gemein. Sie klingen nach: nicht mehr im alten und noch nicht im neuen Jahr die Zeit anhalten oder einfach „aus der Zeit fallen“ zu dürfen. Und sie meinen: jetzt kann ich mal durchatmen und wenn auch nur für kurze Zeit zur Besinnung kommen!

Verschollen zwischen fremden Welten

„Lost in Space“- „Verschollen zwischen fremden Welten“- gerade kommt mir auch dieses Bild und die dazu passende Vision in den Sinn: nach Weihnachten werden wir alle in die Umlaufbahn geschossen und treten erst im neuen Jahr wieder in die Atmosphäre ein.

Lieber "Lost in Library" als "Lost in Space" zwischen den Jahren

„Zwischen den Jahren“ – lieber „Lost in Library“ als „Lost in Space“! https://s.insta360.com/p/fc69114893c4015d64ffe2af8c11f97f

Und wenn wir diese Zeit „in between“ nicht für Urlaub oder Erholung zwischen den Festen oder für schnörkellosen Müßiggang nutzen, dann lassen wir vernachlässigte alte Freundschaften wieder aufleben oder sind eben doch mit den Jahresendzeit-Klassikern beschäftigt: Inventur auf der Arbeit und / oder Warenumtausch im Einzelhandel.

Zeit des "Waffenstillstands", der Bräuche und des Aberglaubens

In jedem Fall ist unsere „Zeit zwischen den Jahren“ eine Zeit des „Waffenstillstands“, denn so richtig schlimme Dinge passieren während dieser Schonfrist in der Regel nicht. Bisher zumindest nicht!?

Fremd sind mir die verschiedenen Bräuche „zwischen den Jahren“ oder genauer gesagt, ist mir der Aberglaube, der mit diesen Bräuchen verbunden ist:

Es sollte weder Wäsche gewaschen, Staub gewischt oder genäht werden, das würde Unheil heraufbeschwören. Und positiv – da haben wirs (s.o.) – gegenseitige Besuche zwischen den Jahren würden Freundschaften festigen und Träume in den Altjahrsnächten würden im neuen Jahr in Erfüllung gehen.

Gar nicht auszudenken, welch enormer Erfolgsdruck auf uns lastete, würden wir diesen Abergläubigkeits-Anordnungen noch Folge leisten.

Nur Angenehmes "zwischen den Jahren"!

Ich plädiere für den radikalen „Waffenstillstand“ zwischen den Jahren. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, sollte man die letzte Woche im Jahr müßiggehend und rekapitulierend verbringen. Vielleicht auch einiges von dem aufarbeiten, was liegen blieb. Nur keine unangenehme Arbeit, das bloß nicht!

"Zwischen den Jahren" - Zeit auch für ein Backup

„Zwischen den Jahren“ – Jetzt wirds aber Zeit für ein Backup

Ob nun unterwegs oder zu Hause – in jedem Fall die Füße hoch, sich vielleicht Filmklassiker vornehmen, die man immer schon mal sehen wollte. Währenddessen ein Backup für die eigenen und die Devices der Familie vornehmen und Ordnung in die Appsammlung auf dem Smartphone bringen. Entliehene digitale Onleihe-Medien zu Ende lesen und sich neue herunterladen.

"Zwischen den Jahren" - Neues und Aktuelles aus der Stadtibliothek holen!

„Zwischen den Jahren“ – Neues und Aktuelles aus der Stadtbibliothek holen!

 

Oder zum Beispiel ganz einfach die Bücher, die sich übers Jahr in verborgenen Bücherregalen oder unterm Bett verkrochen, zu Ende lesen. Falls es diese Rückstände alle nicht mehr gibt, lohnt sich morgen und Freitag auf jeden Fall noch der Besuch bei uns in den Bibliotheken im Alvar-Aaltohaus.

Uwe Nüstedt





Kulturmitte – „Bleibt mir fern mit euren E-Books!“

16 11 2016

Ich habe eine Abneigung gegen E-Books. Warum vermag ich gar nicht so genau zu sagen.

Deswegen auch diese Kulturmitte.

Beginnen wir am Anfang: Wie definiert das Internet denn „E-Books“?

>>E-Books auch „eBook“ oder „E-Buch“: pluralisierte Abkürzung für „electronic book“. Bezeichnet Bücher als digitale Dokumente. Das gängige Dateiformat von eBooks ist dabei das „Portable Document Format“ („PDF“) von Adobe Systems. […] Besonders in den letzten Jahren ist das Interesse an E-Books gewachsen. Mit Lesegeräten (z.B. Amazons Kindle) ist es möglich, über einen Online-Shop gekaufte Dokumente unterwegs zu lesen […]<< [1]

Okay, soviel dazu. Ich muss sagen, Bücher, die unter diese Kategorie fallen, sind nicht so meins, vor allem, weil ich es unangenehm finde, stundenlang auf einen Bildschirm zu starren. Also habe ich wohl auch, oder viel eher, eine Abneigung gegen E-Book-Reader.

Als Kontrast einmal die Definition von „Buch“:

>>Ein Buch ist nach traditionellem Verständnis eine Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien, die mit einer Bindung und meistens auch mit einem Bucheinband (Umschlag) versehen ist. […]

Zudem werden einzelne Werke oder große Text­abschnitte, die in sich abgeschlossen sind, als Buch bezeichnet, insbesondere wenn sie Teil eines Bandes sind. […]<< [2]

Okay, so oder so ähnlich hätte ich „Buch“ wohl auch definiert.

Nun zurück zu meiner Abneigung. Diese ergibt sich wohl mehr aus meiner Zuneigung für „normale“ Bücher.

Kennen Sie den Geruch eines frisch gekauften, noch fast druckfrischen Buches, das zum ersten Mal geöffnet wird? Oder den typischen Geruch von Bibliotheken? Das Gefühl des Gewichtes eines dicken Schmökers auf dem Schoß?

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Bücher über Bücher, so gefällt mir das, hier bei uns in der Stadtbibliothek kann man es länger aushalten.

Nein? Da haben Sie aber was verpasst.

Ja? Super, dann haben wir eine gemeinsame Basis und Sie verstehen mich wahrscheinlich.

Denn diese Dinge, und noch viel mehr, gehören bei mir einfach zum Lesespaß dazu. Ein E-Book bietet das nun mal nicht.

Sie mögen jetzt zwar einerseits zustimmend mit dem Kopf nicken, aber andererseits denken, dass E-Books bzw. E-Book-Reader auch viele Vorteile haben.

Das haben Sie, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

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Der Thalia Tolino stellvertretend für alle E-Book-Reader (Quelle: conrad.de)

Allein das Gewicht und das „Handling“.

Auf so einem E-Books Reader kann man je nach Speicherkapazität etliche, und wir reden hier von etlichen in Sinne von bis zu 1000 Büchern pro Gigabyte, speichern. Probieren sie mal so viele Bücher als „klassisches“ Format irgendwo mit hin zunehmen. Das gestaltet sich dann doch ein wenig schwierig.

Wichtiger als die Speicherkapazität ist für viele aber tatsächlich das Gewicht. Die Speicherkapazität lässt sich bei vielen Readern mit Speicherkarten erweitern, 100 Gramm mehr lassen sich aber schwieriger entfernen. Die leichtesten der E-Book-Reader wiegen gerade mal etwas mehr als 100g, also im Grunde eine Tafel Schokolade mit etwas schwererer Verpackung.

Man unterscheidet bei E-Book-Readern zwischen zwei Varianten. Einmal Reader, die mit E-Ink arbeiten, und die, die mit LCD Displays arbeiten.

Reader, die mit E-Ink arbeiten, haben eine wesentlich längere Akkulaufzeit (mehrere Wochen), da nur Energie beim Umblättern benötigt wird. E-Ink ist sehr kontrastreich und man kann auch in der Sonne problemlos lesen. Wenn man allerdings auch im Dunkeln ohne Leselampe lesen möchte, benötigt man einen Reader mit Hintergrundbeleuchtung.

Des Weiteren können keine Videos oder farbige Bilder wiedergegeben werden, jedoch ist das nur bei bildlastigen Büchern ein Problem.

Diese „Probleme“ treten bei E-Book-Readern mit LCD Displays nicht auf, diese sind aber seltener vertreten. Sie können Videos abspielen, lassen sich im Dunkeln lesen und geben Bilder farbig wieder. Jedoch ist deren Akkulaufzeit wesentlich kürzer, mit maximal etwa 8 Stunden und sie lassen sich schlecht in der Sonne lesen.

Betrachtet man den finanziellen Teil, den E-Books und E-Book-Reader bieten, so ist anzumerken, dass man zwar für die Anschaffung des Readers etwas tiefer in die Tasche greifen muss, danach aber bei den E-Books oftmals 20% beim Preis im Vergleich zu den klassischen Büchern spart.

Was mich jedoch doch stark bei E-Books bzw. E-Book-Readern stört ist, dass ich mich mit dem Kauf des Readers auf einen Anbieter festlege. Wenn ich einen Amazon Kindle habe, kann ich damit nur E-Books in Amazons Standard lesen.

Alle anderen (Thalia, Sony, Kobo, Weltbild) haben sich auf das Format „ePub“ geeinigt.

Dadurch kann man mit solch einem Reader aber oftmals auch E-Books in Bibliotheken ausleihen (auch bei uns).

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Unsere Onleihe: Hier können sie E-Books ausleihen.

Es ist aber nicht unbedingt nötig, sich einen E-Book-Reader anzuschaffen, wenn man E-Books lesen will. Oftmals gibt es schon Apps, die E-Books anzeigen.

Lesen auf dem Handy, Laptop, etc. wird aber oftmals als unkomfortabler als Lesen auf dem speziellen Reader wahrgenommen.[3]

Nun habe ich mich intensiv mit den Vor- und Nachteilen von E-Books und eBook-Readern auseinander gesetzt.

Hat das meine Meinung geändert? Ein wenig vielleicht.

Ich bevorzuge aber weiterhin klassische Bücher, das Gewicht, der Geruch, das Aussehen und wer könnte zu einem Papierschnitt im Finger schon „Nein“ sagen. Gut, auf letzten Punkt könnte ich doch verzichten.

Doch egal ob E-Book oder klassisches Buch, neue Studien haben ergeben, dass Bücher bzw. Lesen einfühlsamer machen und einen Mimik und Emotionen anderer besser entschlüsseln lassen.

Hierbei ist aber das Genre noch von Interesse: Krimis und Liebesgeschichten stärken diese Fähigkeiten stärker, als Sachbücher oder Science-Fiction.[4] Egal ob als E-Book oder als klassisches Buch gelesen.

Abschließend muss ich sagen: E-Books sind ganz praktisch, vielleicht lese ich doch das ein oder andere eBook auf dem iPad, wir werden sehen.

[1] https://definition.cs.de/ebooks/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Buch

[3] http://www.focus.de/digital/multimedia/die-abloesung-des-papiers-kaufberatung-e-book-reader_aid_673657.html

[4] Editorial der Brigitte 21/2016

Pauline Kölsche