Kulturmitte – Essenskultur

15 03 2017

Außergewöhnliche Bürger bei Peter Pane in Hamburg Winterhude

In letzter Zeit sprießen immer mehr Läden aus dem Boden, die gesundes aber dennoch schnelles Essen anpreisen. Seien es nun „gesunde“ Burger wie bei Peter Pane oder Eat with Heart, oder Wraps wie bei Immergrün oder Dean&David. Essen, vor allem was man isst, rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Ernährt man sich nun vegan oder vegetarisch, gluten- oder zuckerfrei, oder lässt man jegliche Milchprodukte weg?!

Was sind eigentlich die beliebtesten bzw. momentan bekanntesten Ernährungsweisen? Und was steckt hinter ihnen? Ein kleiner (subjektiver) Überblick.

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So war mein Praktikum bei der Stadtbibliothek Wolfsburg

14 03 2017

Schülerpraktikant Sönke

Manche Leute fragen sich bestimmt, wie man darauf kommt ein Praktikum in so einem Berufsfeld zu absolvieren.

Das war ganz einfach: Ich habe natürlich darauf geachtet, was mir Spaß macht. Ich lese von klein auf gerne und auch das Schreiben an eigenen Bücher gefällt mir sehr. Aber ich habe auch überlegt was mir gefallen könnte und so sind mir auch meine letzten Zukunftstage ins Gedächtnis gekommen, wo ich schon einmal bei einer Bücherei war. Dieser Zukunftstag hat mir von all meinen Zukunftstagen am meisten Spaß gemacht.  Außerdem fand ich es in der Bücherei schon immer sehr schön und fühlte mich hier auch immer wohl. So bin ich dann auf meinen Praktikumsplatz gekommen.

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Kleine Suchmaschinenkunde

8 03 2017

Beim Versuch, unserem Weblog einen Treffer nach dem Suchbegriff Kanada abzuringen, geriet mein Weltbild ordentlich ins Wanken: Nur eine Handvoll Treffer stehen hier zu Buche. Und dann enthalten sie den gewünschten Suchbegriff auch nur am Rande. Das muss sich ändern! Und da ich nebenher auch die ein oder andere, neu entdeckte Suchmaschine testen möchte, mache ich mich unverzüglich ans Werk.

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Eine Bibliotheksführung mal ganz anders…

7 03 2017

Passend zu der Lesewoche der Eulenschule kam gestern die 2. Klasse zu Besuch in die Stadtteilbibliothek Fallersleben. Und da es sich in der Lesewoche alles rund ums Buch drehen soll, konnten die Kinder live in eine Geschichte hineinschlüpfen und so aktiv dabei sein.

Na, neugierig geworden, um welche Geschichte es hier gehen könnte?

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Kulturmitte – Der VW-Bulli wird 70 Jahre alt!

8 02 2017

Es ist Februar, so langsam werden die Temperaturen wieder angenehmer und die Sehnsucht nach dem Sommer wächst.

Diesen Sommer gibt es ein ganz besonderes Highlight in Wolfsburg: vom 03. bis zum 06. August wird der 70. Geburtstag des VW-Bullis gefeiert!

Bulli Summer FestivalVeranstaltungsort für das 1. Bulli Summer Festival ist der Allerpark. In den vier Tagen des Festivals werden rund 40.000 Gäste und hunderte VW-Bullis, von T1 bis T6, erwartet.

Veranstalter des Festivals ist mitunter Paul Peine, für manche vielleicht schon bekannt, denn er organisiert seit vielen Jahren mit seinem Team das Midsummer Bulli Festival Fehmarn auf der Insel Fehmarn.

Midsummer Bulli FestivalAuch der Leiter des Marketing bei VW-Nutzfahrzeuge, Ramsis Moussa, ist begeistert: „Wir freuen uns auf vier Tage mit den Bullifans. Denn sie sind es, die das Fahrzeug zu dem gemacht haben, was es heute ist: Kult in der sechsten Generation.“

Damit es natürlich auch ein richtiges Festival (das hier ist übrigens die Homepage von dem Festival) wird, ist einiges geplant: Live Musik, die Band Fools Garden ist bereits gebucht, aber auch lokale Bands können sich melden, Vorträge rund um den Bulli, Kulinarik, Spiel- und Sportprogramm und Prämierungen der Bullis in verschiedenen Kategorien.

Die Kategorien sind Folgende:

  • schönster T1 bis T6, schönster LT
  • weiteste Anreise
  • individuellstes Fahrzeug
  • bester Sound
  • Power Pokal (höchste PS Zahl)
  • schönster Hippie Bus

Ich bin sehr gespannt auf den Hippie Bus und auf den Power Pokal. Und Sie?

Ein weiteres Highlight findet am letzten Tag des Festivals statt: ein Bulli Konvoi von Wolfsburg nach Hannover auf der A2 ist geplant. In Hannover werden seit 1956 Bullis produziert.

An diesem Konvoi wollen wir, also meine Familie und ich, ebenfalls mit unserem T6 Panamericana teilnehmen. Darauf freue ich mich besonders! Bullis fahren wir schließlich seit ich denken kann.

Das Wort Bulli entstand übrigens wohl aus einer Kombination von Bus und Lieferwagen, diese Eigenschaften sollte der T1 haben. Andere wiederum behaupten, dass Bulli sich auf das „bullige“ Erscheinungsbild der ersten VW-Bus-Front bezieht.

Was auch immer den Begriff Bulli hat entstehen lassen, Tatsache ist, dass VW den Begriff erst seit 2007 offiziell verwenden darf. Vorher gehörten die Rechte an dem Begriff der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug AG, anlässlich des 60. Geburtstags des Bullis verkaufte die Firma die Rechte aber an VW.

Damit sie auch gut vorbereitet das „1. Bulli Summer Festival“ erleben können, hier ein kurzer Abriss zur Geschichte:

Die Idee für den Bulli wird dem niederländischen VW-Importeur Ben Pon senior zugeschrieben, er hatte im Werk „Plattenwagen“, umgebaute Käfer, gesehen, welche zum Transport genutzt wurden.

1947 der Typ 2, also der erste Bulli wird entwickelt

1948 wird der Bulli erstmals als Prototyp gebaut

1950 die serienmäßige Herstellung startet

1950 bis 1967: Produktion T1, als Typ A und Typ B

März 1956 die Produktion wird von Wolfsburg nach Hannover verlagert

1967 bis 1979: Produktion T2, als Typ A, Typ AB und Typ B

1979 bis 1990: Produktion T3

1992 auch die Produktion von T3s als Behördenfahrzeuge und Syncros in Österreich wird eingestellt

2003 Sommer dieses Jahres wird auch die Produktion des T3s als Microbus und Caravelle für den afrikanischen Markt eingestellt

1990 bis 2003: Produktion T4

1996 bis 2003: Produktion T4b (nach „Großer Produktaufwertung“)

2003 bis 2009: Produktion T5

2009 bis 2015: Produktion T5, erstes Facelift

2015 bis heute: Produktion T6, entstanden durch ein umfangreiches Facelift des T5s

Wenn Sie sich noch weiter auf das Festival einstimmen wollen, leihen Sie sich doch ein paar Bücher zu dem Thema aus, „Das VW Camper Kochbuch“ oder der Bildband „VW Bus. Die ersten 50 Jahre“ sind sehr zu empfehlen!

Ich freue mich auf den Sommer!

Pauline Kölsche

P.S. Welcher Bulli ist denn Ihr Liebling? Meiner ist der T2 sowie der T6.

Informationen stammen mitunter von der WAZ-online, der Promobil und Wikipedia.





Ich bin der Größte!

7 02 2017

Nanu, schon wieder eine Buchbesprechung zu einem Foto-Bildband (Zur Erinnerung: In unserem letzten Beitrag haben wir das gewichtige The Sovjet Photobook vorgestellt.)? Aber na klar doch. Und was für eine. Wir haben zwar jede Menge hochwertige Bildbände, auch Raritäten, in unserem Bestand, doch derjenige, den wir hier bewerben möchten, liegt uns besonders am Herzen. Die Rede ist von Muhammad Ali Fighter’s Heaven 1974, einer Art Begleitbuch zur Vorbereitung zu einem der spektakulärsten (wenn nicht DEM spektakulärsten) Boxkampf aller Zeiten.

Worum genau geht’s, denn schließlich gibt es zugegebenermaßen unzählige Bücher zu Ali? Was macht dieses Exemplar zu etwas Besonderem? Nun, unser Bildband des Fotografen Peter Angelo Simon zeigt zuallererst einen stillen Helden, einen „ohne Allüren, im Schaukelstuhl, mit seinem Tonbandgerät, mit seiner Familie. So wie man ihn selten gesehen hat, vielleicht noch nie.“ Ali, nach seiner Verweigerung des Wehrdienstes zu sieben Jahren Boxsperre verdonnert, bereitete sich hier auf sein Comeback gegen George Foreman vor. Dieses ging nicht nur als Rumble in the Jungle, als größtes Sportereignis des 20 Jahrhunderts, in die Annalen ein, sondern auch als Meilenstein der Schwarzenbewegung. Dies alles ist mehr als bekannt und unzählige Male thematisiert worden. Daher zurück zum eigentlichen Thema, zurück zu unserem Bildband. Die abgebildeten Fotos haben eine unglaubliche Dichte, sie zeigen einen nachdenklichen und sogar verletzlichen Ali. Bezeichnenderweise haben die Bilder keinerlei Unterschriften wie sonst üblich, vielmehr sprechen sie ihre eigene Sprache.

Uns persönlich gefällt das Foto auf der Rückseite des Buches (Klappentext) am besten. Es zeigt einen stillen, in sich gekehrten Ali (in der Slideshow des Midas Collection-Verlages auf Seite 21).

Sieb





Jubiläen – The Soviet Photobook

6 02 2017

2017 ist das Jahr der Jubiläen. Beispiele gefällig?: Fünfhundert Jahre Martin-Luther-Thesenanschlag, 70 Jahre Marshallplan, 60 Jahre Sputnik, 50. Todestag Ernesto Che Guevaras, 40 Jahre Deutscher Herbst und der 20. Todestag der unvergessenen Lady Di. Natürlich berücksichtigten wir einige dieser Ereignisse im Zuge neuer Medienanschaffungen. So fanden beispielsweise die Biographie Der Mensch Martin Luther der Oxforder Geschichtsprofessorin Lyndal Roper, Che Guevaras Kubanisches Tagebuch und Butz Peters 1977 : RAF gegen Bundesrepublik Einzug in unsere Bücherregale. Wir jedoch möchten den Brückenschlag zu einem ganz anderen Jubiläum wagen, indem wir uns einem prachtvollen Bildband zur Geschichte der Sowjetunion – The Soviet Photobook – anlässlich der Oktoberrevolution widmen.

Schon eher historisch als politisch: Oktoberrevolution

Schon eher historisch als politisch: Oktoberrevolution

Englischsprachig, opulent und ergiebig thematisiert er die sowjetische Historie der Jahre 1920 bis 1941. Der NDR verpasste dem Koloss von einem Buch in einer sehr wohlwollenden Kritik bereits das Etikett „Standardwerk für Historiker und Design-Studenten“. Da wir das Rad nicht neu erfinden möchten und an dieser Stelle auf weitere Fotos verzichten wollen, geben wir hiermit allen interessierten Leserinnen und Lesern dieses Artikels der Einfachheit halber den Link des Steidl-Verlages an die Hand, der mit einer eigenen Slideshow dieses tolle Werk bewirbt.

Sieb/RB