New York, New York

7 11 2017

Weihnachten kommt ja eigentlich immer ganz plötzlich und unverhofft, doch dieses Jahr ist definitiv anders. Denn einerseits erfordert meine Mitgliedschaft im Planungskomitee Weihnachtsfeier das Sich-mit-dem-Thema-beschäftigen-müssen, andererseits wurde mit einer New-York-Weihnachtsausstellung im Selbstlernzentrum Vorsfelde längst der Grundstein zu ersten vorweihnachtlichen Gedanken gelegt.

Auf der Suche nach einer Verbindung zwischen Ausstellung und Weblogbeitrag lieferte wie so oft Google einen ersten Impuls: Eine Suchanfrage wie most magical christmas cities (noch dazu mittels englischsprachiger Google-Plattform) führt nämlich unweigerlich zu einem Ort: New York, The Big Apple! Weihnachten hat hier nämlich einen besonderen Stellenwert: Christmas in NYC is the stuff dreams are made of (Quelle). So verwundert es kaum, dass die Touristikseiten der Metropole der most wonderful time of the year eine eigene Rubrik widmen und von staunenden Menschenmassen berichten (Quelle).

Wie immer, wenn es darum geht, dieses Weblog zu bereichern, ging ich analytisch vor und machte mir Notizen (Schlagworte), über was ich eigentlich gerne schreiben wollte: Weihnachtsattraktionen, die unweigerlich mit der Stadt, die niemals schläft, in Verbindung gebracht werden. Auf dem Zettel standen so Sachen wie Schlittschuh laufen, Macy’s, Weihnachtsbaum am Rockefeller Center, Broadway-Weihnachtsshows, Frank Sinatra, Das Wunder von Manhatten und insbesondere die Weihnachtsgeschichte der New York Sun.

Wieder sehe ich mich bestätigt, denn die Google-Suchergebnisse zu den jeweiligen Suchanfragen sprechen eine eindeutige Sprache. Es sind diese Bilder, die wir im Kopf haben, denken wir an die Stadt am Hudson River im Dezember. Unweigerlich kommt mir der Begriff Klischee in den Sinn, und ich bemühe das DUDEN Wörterbuch der deutschen Sprache dementsprechend: [Klischee = u. a.] Überkommene Vorstellung. In diesem Fall bleibt festzuhalten: Es mögen Klischees sein, aber sie stimmen.

Wer jetzt womöglich immer noch zweifelt, den überzeugen vielleicht die folgenden Zeilen: […] Von einem der Straßenhändler weht der Duft von heißen Maronen herüber und es ist wie immer in New York: Alles zu viel [aber] genau das liebt man dann doch irgendwie (Quelle).

 

New -York-Christmas-Ausstellung im SLZ Vorsfelde

New -York-Christmas-Ausstellung im SLZ Vorsfelde

New -York-Christmas-Ausstellung im SLZ Vorsfelde

New -York-Christmas-Ausstellung im SLZ Vorsfelde

In diesem Sinne

Sieb





Schreiben im Museum – ein Kreativtag im Kunstmuseum

3 08 2017

Zehn Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren nahmen im Rahmen des Julius-Club an einer zweitägigen Veranstaltung teil, in der sie gemeinsam mit Museumsmitarbeiterin Pia Kranz  die Hans Op de Beeck-Ausstellung entdeckten und dazu zeichneten, kleine Geschichten erfanden und sogar Gedichte schrieben. Anregung boten die geheimnisvollen Großinstallationen des belgischen Multimediakünstlers.

So inspirierte der winterlich vereiste „Amusement Park“ des Künstlers zur Kurzgeschichte „Tatort Rummelplatz“ – ein Krimi mit ungewissem Ausgang.

Die „Sea of Tranquillity“, das Modell eines Super-Luxus-Kreuzfahrtschiffes, war Vorgabe einer Kurzgeschichte, in der ein Buckelwal den Kampf gegen das Technikmonster aufnimmt, das in den Meeren Müll hinterlässt und letztlich mitverantwortlich für das Schmelzen der Polkappen ist.

Und einer Autorin fiel auf, das in dem gedimmten Licht des „Collector’s House“ sich „alles still und erstarrt anfühlte. Als ich auf den Boden sah, konnte ich meinen Schatten nicht sehen, als sei ein Teil von mir geraubt worden.“

Schreiben im Museum, das bedeutet, dem kreativen Akt des Künstlers mit eigenem kreativen Tun zu begegnen, eine neue, wichtige, auch ermutigende Erfahrung gerade für junge Menschen, die auf diese Weise die Ausstellung – und die Welt – anders und neu entdecken können.

Christiane Heuwinkel

Leiterin Kommunikation/Head of Communication

Kunstmuseum Wolfsburg





Das Erbe der 68er – Vitrinenausstellung der Stadtbibliothek im Foyer des Alvar-Aalto-Kulturhauses

22 06 2017

Was haben die legendären Sätze „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, „I have a dream“ oder „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ gemein? Auf den ersten Blick nicht viel, mag der ein oder andere sagen. Doch wer genauer hinschaut, wird feststellen, dass sie die Stimmung einer Generation ausdrücken.
Die 68er. Die Vorgänger der Babyboomer, der Generation X beziehungsweise Golf, den Millenials – auch Generation Y genannt – und der künftigen Generation Z.

Weiterlesen →





Fantastische Wesen in der HNG-Schulbibliothek

26 05 2017

Die Klasse 6.3. der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (IGS) hat im Kunstunterricht bei Frau Meier eine tolle Sammlung fantastischer Wesen hergestellt. Dreifüssler, Schnecken,  Spinnen, Drachen  und total zusammengewürfelte bunte Tiere sind dabei entstanden.

Fantastische Wesen Ausstellung

Eine Auswahl der Fantasiegestalten mit passenden DVDs

Die Ausstellung „Fantastische Wesen“ ist in der Schulbibliothek der HNG im DVD-Regal zu bewundern.  Manche der Fantasiegestalten erinnern an „Monster-AG“ oder andere Trickfilme und sind deshalb an diesem Standort sehr gut aufgehoben.

Sie entstammen aber alle der Fantasie, ohne Anlehnung an Vorlagen aus Film oder Buch.

Schwieger, Schulbibliothek Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (IGS)





Lesung von Stefan Aust

15 05 2017

Der weithin bekannte politische Journalist, Stefan Aust, kam letzten Mittwoch zu einer Lesung nach Wolfsburg. Die Einladung erfolgte durch die Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg, die diesmal nicht direkt in die Bibliothek, sondern in den großen Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses geladen hatte.

Betty Rannenberg als Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft moderierte die Lesung und stellte die Fragen an Aust.

Dabei ging es um das 2016 erschienene Werk von Stefan Aust „Hitlers erster Feind“, also um den Journalisten Konrad Heiden, der 1932 die erste umfassende Hitler-Biographie veröffentlichte, aus der sich später Joachim Fest bediente. Aus persönlicher Bekanntschaft zu Hitler und mit klarem Blick auf die Veröffentlichungen der NS-Bewegung erkannte Heiden die Gefahr frühzeitig.

Durch die Verschränkung der beiden Biographien hat Stefan Aust eine leicht lesbare und spannende Biographie erstellt, auf Basis von intensiven Literatur- und Archivrecherchen unter Verzicht auf Einzelnachweise. Wie wichtig Heiden auch von Hitler genommen wurde, wird in der von Aust geäußerten Vermutung deutlich, dass manche seiner Reden erst begonnen wurden, nachdem Heiden als Zuhörer im Saal war, einfach, um die Auseinandersetzung zu suchen. Heiden versuchte zu verstehen, warum aus einfachen Zuhörern einer Rede tatsächlich „Mitwirkende“ einer Rede wurden, woher die Faszination dafür stammt und wie die Menschen darauf hereinfielen.

 

Die vielschichtigen Aspekte der Lesung vor rund 150 Zuhörern können hier nicht ausgebreitet werden, jedoch kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Biographie einfach in der Stadtbibliothek ausleihen, es lohnt sich.

tk





Muttertagsbasteln in der Stadtteilbibliothek Hansaplatz

9 05 2017

Das war gestern bei uns in der Stadtteilbibliothek Hansaplatz los.

Zum alljährlichen Muttertagsbasteln kamen gestern bastelinteressierte Kinder ab 3 Jahren gegen 16.30 Uhr zu uns in die Zweigstelle um ein Muttertagsgeschenk mit uns zu basteln.

Die kostenlose Anleitung findet man unter: www.familicious.de/orden-zum-muttertag-2

Außerdem gibt es seit gestern eine visuelle Ausstellung zu erleben und zu entleihen. Mit Buchtiteln wie: „Das Augen-Verwirr-Buch“, „Augenzirkus: fantastischen optische Täuschungen“ u.v.m.

Schon beim Anblick des Buchcovers, meint man zu glauben, dass sich da doch etwas zu bewegen scheint.

Das niedliche Papierpferd, das einen aus jeder Richtung anzugucken scheint, gibt es auch als Bastelanleitung unter:

http://www.hobby-community.de/anleitungen/bastelanleitungen/optische-taeuschung-3d-Illusion

Weitere spannende Experimentier- und optische Täuschungsbücher gibt es natürlich vor Ort, in den Zweigstellen  und der Zentralbibliothek der Stadt Wolfsburg zu entleihen.

KM





Belles lettres

9 05 2017

Wo stehen Bücher zu Homosexualität,

Bildausschnitt aus www.perlentaucher.de

Thriller, Liebesromane

Bildausschnitt aus http://www.perlentaucher.de

und Coming-of-Age-Bücher

Bildausschnitt aus http://www.perlentaucher.de

nebeneinander? Im Buchladen? Ihrem Buchregal daheim? Oder doch in einer Bibliothek (wo doch immer alles so schön geordnet ist)? Nun, in diesem speziellen Fall stehen die ausnahmslos belletristischen Werke anlässlich einer Ausstellung im Schulzentrum Vorsfelde im gleichnamigen Selbstlernzentrum beieinander. Versehen mit Besprechungen renommierter deutscher Tageszeitungen sollen sie die Leserinnen und Leser animieren, vom umfangreichen schöngeistigen Buchbestand Gebrauch zu machen.

Ausstellung belletristischer Jugendliteratur im Selbstlernzentrum Vorsfelde.

Dass die Buchregale für unbestimmte Zeit angenehm aufgeräumt und überschaubar sind, ist ein erfreulicher Nebeneffekt.

Bleiben Sie inspiriert

Sieb/RB