Kulturmitte – Skulduggery Pleasant

16 08 2017

Nachdem ich von der Demon Road Trilogie hellauf begeistert war (siehe hier) wollte ich gerne noch ein anderes Buch von Derek Landy lesen. Vielleicht war ja nur Demon Road aufgrund seiner Story so gut, nicht unbedingt dank des Schreibstils von Landy. (Kann man das überhaupt so trennen? Ich trenne das jetzt mal so!)

Also begann ich den ersten Band von Skulduggery Pleasant zu lesen.

Ich hatte diese Bücher immer als Kinder-, und auch eher als Jungen-Bücher (falls man so differenzieren möchte) abgetan. Damit lag ich aber falsch. Zwar störte ich mich anfangs ein wenig am Alter der Protagonistin Stephanie, welche 12 Jahre alt ist, da dies aber nicht weiter im Buch thematisiert wurde, rückte es auch für mich in den Hintergrund.

Nun aber mal zum Klappentext, bzw. worum geht es überhaupt:

„Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie ihn in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zu Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet.“

Zuallererst: Skulduggery Pleasant ist viel weniger brutal als Demon Road! Ersteres wird auch ab 12 Jahren empfohlen, letzteres ab 14 Jahren. Eine Empfehlung der ich voll und ganz zustimmen kann. Ich hätte mir zwar ein wenig mehr Action in die Richtung für den Nervenkitzel gewünscht, das ist aber persönlicher Geschmack.

Aber eine Gemeinsamkeit: Derek Landy legt Wert auf Autos. In Demon Road hatten die Protagonisten einen Dodge Charger 1969 (sofern ich mich an dass richtige Jahr erinnere, ein Charger war es auf jeden Fall), bei Skulduggery Pleasant gibt es einen 1954 Bentley R-Type Continental. Schicke Autos, nicht wahr?!

Das Buch besticht durch seine Story und unvorhersehbare Handlungen, die sich aber leider für meinen Geschmack teilweise etwas zu schnell und plötzlich lösen ließen. Auch mit den Namen der Figuren kam ich ab und zu durcheinander. Da stand dann die Frage im Raum, ob man diese Person schon kennt, und auf welcher Seite steht die überhaupt?

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber ob ich die anderen neun (!) Bände lesen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht in einer Leseflaute… obwohl vielleicht sind die nachfolgenden Bände auch besser als der erste, da hier alles erstmal erklärt und erzählt werden musste. Dann muss ich wohl doch mal irgendwann die anderen Bände lesen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir haben natürlich die Bücher dieser Serie im Bestand, hier kann man die Verfügbarkeit und alle möglichen Infos drumherum in unserem Opac „OPEN“ nachschauen.

Habt ihr schon ein Buch von Skulduggery Pleasant oder von Derek Landy gelesen?

Und welches Buch muss man eurer Meinung nach unbedingt mal lesen?

Pauline Kölsche


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2 responses

17 08 2017
Stadtbibliothek Eu

Hi Pauline! Danke für die tolle Rezension. 🙂 „Skulduggery Pleasant“ reizt mich, auch nach deiner positiven Ausführung, nicht.- aber „Demon Road“ möchte ich jetzt lesen… 😛 VG afreitag

17 08 2017
Stadtbibliothek Wolfsburg

Hallo!
Das freut mich zu hören! Ich hoffe du bist genauso begeistert von Demon Road wie ich es bin!
LG

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