Schreiben im Museum – ein Kreativtag im Kunstmuseum

3 08 2017

Zehn Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren nahmen im Rahmen des Julius-Club an einer zweitägigen Veranstaltung teil, in der sie gemeinsam mit Museumsmitarbeiterin Pia Kranz  die Hans Op de Beeck-Ausstellung entdeckten und dazu zeichneten, kleine Geschichten erfanden und sogar Gedichte schrieben. Anregung boten die geheimnisvollen Großinstallationen des belgischen Multimediakünstlers.

So inspirierte der winterlich vereiste „Amusement Park“ des Künstlers zur Kurzgeschichte „Tatort Rummelplatz“ – ein Krimi mit ungewissem Ausgang.

Die „Sea of Tranquillity“, das Modell eines Super-Luxus-Kreuzfahrtschiffes, war Vorgabe einer Kurzgeschichte, in der ein Buckelwal den Kampf gegen das Technikmonster aufnimmt, das in den Meeren Müll hinterlässt und letztlich mitverantwortlich für das Schmelzen der Polkappen ist.

Und einer Autorin fiel auf, das in dem gedimmten Licht des „Collector’s House“ sich „alles still und erstarrt anfühlte. Als ich auf den Boden sah, konnte ich meinen Schatten nicht sehen, als sei ein Teil von mir geraubt worden.“

Schreiben im Museum, das bedeutet, dem kreativen Akt des Künstlers mit eigenem kreativen Tun zu begegnen, eine neue, wichtige, auch ermutigende Erfahrung gerade für junge Menschen, die auf diese Weise die Ausstellung – und die Welt – anders und neu entdecken können.

Christiane Heuwinkel

Leiterin Kommunikation/Head of Communication

Kunstmuseum Wolfsburg


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