Kulturmitte – Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

24 05 2017

„Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben. Ein Lehrstück in Sachen Güte. Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch!“ – Elke Heidenreich vom ZDF.

Besser könnte man diese Geschichte von Moses und Ibrahim nicht beschreiben. Es handelt sich um einen 13-jährigen Jungen, der alleine mit seinem depressiven Vater lebt, da die Mutter die Familie verlassen hat. Moses Vater arbeitet nicht und um am Leben zu bleiben klaut der Junge regelmäßig vom Händler Ibrahim. Da er Jude ist und Ibrahim ein Araber und Moslem, verspürt Moses keinerlei schlechtes Gewissen. Eines Tages jedoch, gesteht der Händler Moses, dass er über jeden seiner Diebställe weiß, doch anstatt zu schreien, prügeln oder die Polizei zu rufen, bittet er ihn in Zukunft auch wirklich nur bei ihm zu klauen. Und so beginnt eine Freundschaft, die das Herz berührt und im Kopf bleibt, auch wenn das Buch zu Ende ist.

Das besondere an der Geschichte von Eric-Emmanuel Schmitt ist, dass sie zu einem erzählenden Theaterstück umgearbeitet wurde, mit viel Humor und Herzlichkeit.

Na, Interesse? Dann ab ins Hallenbad. Am 23.05 und am 24.05. wird das Stück im Hallenbad – Kultur am Schachtweg unter der Regie von Ali Jalaly vorgeführt.

Magda Stoldona


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