Kulturmitte – Bald kommt der Osterhase

12 04 2017

Angry Birds Ostereier! Die erinnern mich an diese Kulturmitte. Quelle: Pinterest

Bald ist Ostern!

Die Kinder werden nervöser, bei den Erwachsenen kommen die Kindheitserinnerungen wieder hoch.

Fleißig werden Eier ausgeblasen, um die Schale bunt zu verzieren und man kann die ganzen Eiergerichte nicht mehr sehen.

Es werden schon Verstecke gesichtet, wo der Osterhase die süßen Kleinigkeiten und Osternester verstecken könnte.

Am Wochenende endet die Fastenzeit! Doch was feiern wir da überhaupt?

Ostern ist eigentlich die Gedenkfeier zur Auferstehung Jesu Christi. Ostersonntag ist immer der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond und liegt damit in dem Zeitraum zwischen dem 22. März und dem 25. April.

Die Osterfeiertage, also Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag (Tag der Grabesruhe des Herrn) und Ostersonntag, sind oftmals von zahlreichen Gottesdiensten begleitet.

Mit Ostersonntag beginnt eine neue Woche und die österliche Freudenzeit, die 50 Tag andauert bis Pfingsten.

Doch woher kommt der Brauch des Osterhasen?

Der Osterhase wurde erstmals im Jahre 1682 vom Medizin Professor Georg Franck von Franckenau erwähnt.

Der Osterhase verdrängt frühere Überbringer der Eier, wie den Kuckuck in der Schweiz, den Osterfuchs in Westfalen, den Storch in Thüringen oder den Hahn in Böhmen.

Weiter verbreitet hat sich der Hase vor allem durch die Kommerzielle Nutzung und durch deutsche Auswanderer gelang er auch nach Übersee.

Inzwischen gibt es auch Osterpostämter, wo Briefe an den Osterhasen landen und beantwortet werden.

Ostereistedt

Hanni Hase
Am Waldrand 12
27404 Ostereistedt

Eibau

Olli Osterhase
Oberlausitzer Osterhasenpostamt
OT Eibau
Hauptstraße 214a
02739 Kottmar

Osterhausen

Osterhase
Siedlungsstraße 2
06295 Osterhausen

Und auch Filme zum Osterhasen gibt es: „HOP – (Oster-) Hase oder Superstar“ ist ein relativ neuer, total niedlicher Film!

Und wie hängt jetzt der Osterhasen mit dem christlichen Osterfest zusammen? Und was ist mit den bemalten Eiern?

Der Hase gilt als Auferstehungssymbol, das Ei als Symbol für neues Leben.

Eine Erklärung besagt, dass das Verstecken der Eier aus der Zeit der Konvertierung der Heiden zum Christentum stammt.

Die Kirche stellte das Verschenken von Eiern zu Ostara, einer heidnischen Tradition, unter Strafe. Damit die Tradition aber weiter ungestraft verfolgt werden konnte, haben die „Heiden“ die Eier nicht mehr persönlich verschenkt, sondern auf den Feldern von Freunden und Familie vergraben und versteckt.

Dementsprechend mussten die Eier gesucht werden, was wir bis heute beibehalten haben.

Bemalt und gefärbt wurden Eier schon im alten Rom und in Griechenland und als Geschenke an Freunde übergeben.

Hinzu kommt, dass Eier in der Fastenzeit verboten waren. Deswegen kochte und verzierte man sie, da sie nach dem Fasten wahrlich etwas Besonderes waren.

Aber auch von kirchlicher Seite gibt es eine Erklärung zu den bunten Eiern. So ging Maria Magdalena nach Christi Wiederauferstehung zum römischen Kaiser ging, um ihm von diesem Wunder zu berichten. Der Kaiser glaubte ihr jedoch nicht und sagte, Christus sei genauso wenig auferstanden wie die frisch gelegten Eier vor ihm eine rote Schale hätten. Woraufhin sich die Eier rot färbten, um die Auferstehung zu bezeugen.

Ich gehe jetzt noch ein paar Eier bemalen und das Haus schmücken.

Falls Sie dafür noch Inspirationen brauchen: Die bekommen Sie bei uns! Wir haben passend zu Ostern wunderbare Bastelbücher für Sie heraus gesucht! Schauen Sie vorbei!

Pauline Kölsche


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