Stöbern erwünscht

10 03 2017

Wurde in einem unserer jüngsten Blogbeiträge noch dem Thema Suchmaschinen am Beispiel Kanada Beachtung geschenkt, so soll heute einem mindestens ebenso wichtigen Suchinstrument Aufmerksamkeit gezollt werden: Nämlich unserem Bibliothekskatalog, auch OPAC genannt. OPAC steht für Online Public Access Catalogue. So ein Katalog ist zumeist über das Internet zugänglich und bietet sehr viele Funktionen, um die Suche nach Medien einzugrenzen. Und erneut muss das schöne, liberale und weltoffene Kanada als Recherchebeispiel herhalten.

Beginnen wir mit einer einfachen Suche nach Kanada. Beinahe 300 Treffer finden sich hierzu in unserer Datenbank:

Definitiv zu viele, um sie einzeln durchzusehen. Sind Listen mit bis zu 100 Treffern noch zu vertreten, sollte meiner Meinung nach alles, was darüber hinausgeht, zahlenmäßig eingeschränkt werden. Daher bemühen wir nun folgenden Trick: Wir klicken rechts oben auf Profisuche und haben somit die Möglichkeit, die Suche unseren Wünschen entsprechend zu verfeinern. Zum Beispiel könnten wir die Datenbank anweisen, nur nach Titeln der Jahre 2015 bis 2017 zu suchen. Oder aber nach Titeln nur in der Zweigstelle Fallersleben. Kommen Sie von außerhalb und möchten die Medien deshalb gleich mitnehmen, könnten Sie beispielsweise im Pull-Down-Menü Status auf verfügbar klicken, um ausschließlich nach vorrätigen Medien zu suchen:

Falls Sie sich leider nur noch an den Nachnamen des Verfassers erinnern können, könnten Sie im entsprechenden Formular unter Zuhilfenahme der Funktion A-Z exakt danach suchen. Einfach den Nachnamen des Autors oder der Autorin eingeben, A-Z anklicken und die ausgegebene Liste durchsehen. Sehr praktisch das Ganze.

Bekanntermaßen führen ja viele Wege nach Rom. Wir Bibliothekare arbeiten beispielsweise oft und gerne mit der sogenannten Schlagwortsuche. Schlagwörter sind eine rein bibliothekarische Erfindung und etwas umständlich anzuwenden. Da sie aber auch unverzichtbar sind bezüglich unserer täglichen Arbeit, sind sie den Mehraufwand definitiv wert. Denn oftmals lässt sich durch sie die Treffermenge – in der Zentrale gibt es immerhin mehr als 80.000 Bände – auf eine übersichtliche Zahl herunterbrechen. Um mal konkret zu werden: Möchte ich beispielsweise wissen, ob es in der Zentralbibliothek einen Reiseführer – nicht zu Rom, sondern – zu Vancouver gibt, so gelange ich mit folgender Suchanfrage schnell an mein Ziel:

Und wenn das alles nichts nützt: Fragen Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Aber vor allem: Bleiben Sie neugierig! Schlendern Sie durch die Regale, denn hier werden Sie immer noch am häufigsten fündig. Versprochen.

Sieb


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