Kulturmitte – Weltkulturerbe Hamburg

22 02 2017

Hamburg meine Perle! Hamburg ist einfach eine tolle Stadt, da kann man sagen was man will. Und Hamburg ist Weltkulturerbe.

Naja nicht ganz Hamburg, aber Hamburg hält UNESCO Weltkulturerbe bereit: Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus.

Um diese soll es in der heutigen Kulturmitte gehen… und um noch ein bisschen mehr! Schließlich kommen jetzt im Frühling (ja trotz des anhaltenden Schmuddelwetters wird es so langsam Frühling) einige lange Wochenenden auf uns zu und die kann man super mit einem Trip in die Hansestadt Hamburg verbringen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit an die 1,8 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt Deutschlands.

Mit ihrem Hafen, welcher einer der größten Häfen Europas ist (Platz 17 auf der Weltrangliste der Containerhäfen), dem internationalen Flughafen und dem Schienenverkehr bildet Hamburg einen bedeutsamen Logistikstandort in Europa.

Und am 5. Juli 2015 wurde Hamburg um folgende UNESCO Weltkulturerbe reicher.

Die Speicherstadt:

Als Speicherstadt wird das zentrale Lagerhausviertel des Hamburger Hafens bezeichnet. Es wurde zwischen 1883 und 1927 als größtes (mit einer Länge von 1,1km) und modernstes Logistikzentrum seiner Zeit errichtet. Auch heute noch bildet sie das größte zusammenhängende, einheitlich geprägte Speicherensemble der Welt.

Diese einheitliche Prägung sowie architektonische und städtebauliche Geschlossenheit zeichnet die Speicherstadt aus. Ihre Gebäude wurden einheitlich mit roten Backsteinfassaden, vor allem in den neogotischen Formen der „Hannoverschen Bauschule“, errichtet.

Quelle

Die Speicherstadt (Quelle)

Das Kontorhausviertel und das Chilehaus:

Das Kontorhausviertel ist eines der eindrucksvollsten Stadtquartiere der 1920er Jahre in Deutschland.

Die große Choleraepidemie von 1892 war der Anlass, die heruntergekommenen Altbaugebiete der Innenstadt ab 1912 abzureißen und stattdessen das erste reine Büroviertel in Europa zu erbauen. Es zeichnet sich durch seine Kontorhausblocks und seine Klinkerarchitektur aus.

Die Mitte wird vom Burchardplatz gebildet, im weiteren Kreis darum finden sich der Sprinken-, der Mohlen- und der Meßberghof sowie das Chilehaus.

Der Sprinkenhof ist das größte Gebäude im Kontorhausviertel und entstand in drei Bauabschnitten von 1927 bis 1943.

Der Mohlenhof wurde von 1927 bis 1928 errichtet und spiegelt mit seinen schlichten, klar ablesbaren Baukörpern die Architekturtendenzen der späten 1920er Jahre wider

Der Meßberghof bzw. das Ballinhaus, benannt nach dem bedeutenden Reeder Albert Ballin, war eines der ersten Gebäude des Kontorhausviertels und entstand etwa zeitgleich mit dem Chilehaus.

1938 wurde es in Meßberghaus umgenannt, da der Reichsstatthalter Karl Kaufmann verfügt hatte, alle Straßen und Gebäude, die nach Jüdinnen und Juden benannt waren, umzubenennen.

Das Chilehaus ist im Stil des Backstein Expressionismus zwischen 1922 und 1924 nach dem Entwurf von Fritz Höger erbaut worden und ist eines der ersten Hochhäuser Deutschlands.

Das Chilehaus (Quelle)

Das Chilehaus (Quelle)

Nachdem wir nun alle wichtigen (geschichtlichen) Aspekte Hamburgs abgearbeitet haben kommen wir zum spaßigen Teil: Aktivitäten!

Hamburg hält unglaublich viel bereit, weswegen ein langes Wochenende gar nicht ausreicht, um alles zu erkunden, aber lassen wir das einmal außen vor und beginnen mit meinen ganz persönlichen Tipps und Highlights.

Shopping:

Die beste Auswahl hat das Alsterhaus! Und solche Rabatte habe ich noch nie woanders gesehen! Und falls man Abercrombie & Fitch sucht (gut, wir haben einen Store im Outlet, aber dieses Abercrombie hat eine andere Auswahl und auch gute Rabatte), da stolpert man geradezu hinein, wenn man „hinten“ (also nicht zur Alster hin) das Alsterhaus verlässt.

Auch toll ist die Hamburger Meile, dort gibt es zum Beispiel den ersten deutschen Store der dänischen Kette Søstrene Grene, wo man alles was man sich für das Filofaxing wünschen kann findet.

Auch die gesamte Mönckebergstraße und Spitalerstraße ist toll, dies sind die Einkaufsstraßen Hamburgs. In dem dort angesiedelten Peek und Cloppenburg habe ich zum Beispiel auch mein Abiballkleid gefunden, die Abendkleidung Abteilung ist ein absoluter Mädchentraum! Und als ich das letzte Mal da war gab es kostenlos Popcorn!

Da man vom ganzen Shopping durchaus hungrig werden kann, kommen wir zu dem

Essen:

Da Sie sowieso gerade in der Spitalerstraße sind besuchen sie den MyMuesli Shop, dort gibt es unglaublich viele verschiedene Müsli Sorten, aber auch Porridge, und die Möglichkeit sich selber ein Müsli zusammen zustellen. Alles in Bio Qualität und ohne Zuckerzusatz. Und das Allerbeste: Sie können alle Müslis probieren, müssen also nicht die Katze im Sack bzw. das Müsli in der (überaus dekorativen) Dose kaufen.

Wenn Sie doch lieber was Warmes haben möchten, gehen Sie zu mai-mai, der beste Asiate!

Und wenn Sie sich in ein klassisches aber doch außergewöhnliches Restaurant besuchen wollen, empfehle ich „Schwerelos das Achterbahnrestaurant“. Kein kulinarischer Hochgenuss aber eine echt coole Idee und ein Erlebnis.

Gut gestärkt geht es nun weiter zu dem

Erkunden und Besuchen:

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Die Eintrittskarte vom letzten Besuch im Miniaturwunderland

Um sich einen Überblick zu verschaffen empfehle ich eine Rundfahrt mit den Roten Doppeldeckern. Damit können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen und an den Haltestellen aussteigen und sich etwas angucken und dann einfach wieder in den nächsten Roten Doppeldecker zusteigen.

Schauen Sie sich beispielsweise die Speicherstadt an und besuchen sie dort das Dungeon und das Miniaturwunderland. Im Miniaturwunderland können sie auch ein Modell der Elbphilharmonie betrachten.

Für ein wenig mehr Action empfehle ich Escape the Room Games, in Hamburg gibt es etliche Anbieter dafür.

Bei schönen Wetter ist der Zoo unbedingt zu besuchen, der Tierpark Hagenbeck (Übrigens: Hagenbeck war der erste Zoo ohne Gitter, die meisten Gehege sind durch tiefe Gräben beschränkt. Der Entwurf einer solchen Zooanlage wurde sogar zum Patent angemeldet und nach und nach taten es auch andere Zoos Hagenbeck gleich und begannen ihre Tiere in einer annähernd artgerechten Umgebung zu halten).

Falls das Wetter doch nicht so mitspielt kann man das Meßmer MOMENTUM besuchen, dort wird die Geschichte des Tees beleuchtet und man kann die verschiedensten Teesorten probieren.

Auch das Deutsche Zusatzstoff Museum ist interessant.

Was natürlich nicht vergessen werden darf sind Musicals. Hamburg hält hier eine tolle Auswahl bereit, Alina hat hier zum Beispiel über Aladdin geschrieben.

Und wenn man all das geschafft hat, ist das Wochenende wahrscheinlich schon vorbei und der Kopf mit ganz vielen neuen Erinnerungen gefüllt.

Wenn Sie nun Lust haben ihren Trip nach Hamburg zu planen, kommen Sie vorbei und leihen Sie sich Reiseführer aus, da gibt es noch viel mehr Tipps!

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Eine (sehr) kleine Auswahl unserer Reiseführer für Hamburg

Was muss man Ihrer Meinung nach unbedingt in Hamburg machen? Was ist Ihr Geheimtipp?

Pauline Kölsche


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