Erzählcafé: Geschichte der 60er Jahre wurde lebendig

11 11 2016

Am letzten Mittwochnachmittag trafen sich 16 Teilnehmer, um sich beim Erzählcafé der Stadtbibliothek über die 60er Jahre auszutauschen. Da viele der Besucher schon lange in Wolfsburg wohnen, gab es bald rege Diskussionen über Wolfsburg in den 60ern.

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Teilnehmer des Erzählcafés

So erinnerten sich viele noch an die Barackensiedlungen und daran, dass die Wege in Wolfsburg zunächst an vielen Stellen noch nicht befestigt waren. Das eigene Auto spielte naturgemäß eine große Rolle und das VW-Werk gab mit seinen drei Schichten für die meisten den Rhythmus vor.

Das Freizeitangebot in der Stadt wurde langsam größer, wobei besonders die Musikkneipenszene einschließlich der Milchbar für viel Gesprächsstoff bei den Teilnehmern sorgte. Aber auch an die Anfänge des Alvar-Aalto-Kulturhauses mit Stadtbibliothek, Volkshochschule und Jugendangeboten erinnerten sich viele, ebenso an Kino- und Theaterbesuche und Konzerte.

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Es gab auch Anregungen, sich mit den politischen Ereignissen der 60er Jahre in Deutschland und weltweit (Stichworte etwa Mauerbau, Studentenbewegung, Prager Frühling) zu beschäftigen. Die Studentenrevolte ist anscheinend an Wolfsburg eher vorbeigegangen, die eigene Existenzsicherung war wichtiger. Auf großes Interesse stießen bei den Teilnehmern dagegen Fragen der Frauenemanzipation.

Monika Siebert


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