Kulturmitte – Gemeinsam statt gegeneinander

21 09 2016

Das hier wollte ich schon immer: Nämlich einen ganz persönlichen Blog-Beitrag verfassen. Die Idee flammte heute auf der Fahrt zur Arbeit wieder auf, während Tom Petty und Band einen epischen Song zum Besten gaben: So much before me and there’s so much behind me, in this world of mystery. It’s a beautiful world. It’s a beautiful world. Ein beinahe schon kitschiger Sonnenaufgang begleitete mich für einen nicht enden wollenden Augenblick, und dermaßen euphorisiert fasste ich wild entschlossen den Entschluss, unverzüglich meinen Beitrag zu leisten.

Steffen Sieboth

Steffen Sieboth

Unzählige Dinge begleiten mich täglich auf meinem Weg zur Arbeit. Und da ich fernpendle, bleibt genug Zeit, um dem Tag eine Struktur zu geben. Dumm nur, dass (meistens) doch alles anders kommt als geplant. Denn ich arbeite am größten Wolfsburger Schulzentrum in einem sogenannten Selbstlernzentrum, einer supermodern eingerichteten und von den Schülerinnen und Schülern enorm gut angenommenen Schulbibliothek.

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Schon allein die schiere Menge an potentiellen Besuchern macht einen geregelten Tagesablauf zunichte. Außerdem möchte ich hier auch einmal eine Lanze für das Lehrpersonal brechen, denn der Schulalltag ist unberechenbar. Täglich kleinere, oftmals mittlere, bisweilen aber auch größere Katastrophen begleiten die Verantwortlichen gelegentlich bis in den frühen Abend hinein. Und so erscheint es mir nicht zu vermessen, zu behaupten: Schule an sich stellt einen eigenen Mikrokosmos dar. Überlebensregel Nummer Eins: Cool bleiben und Gelassenheit und Freundlichkeit ausstrahlen. Und eine Brise Improvisationstalent kann ebenfalls nicht schaden. Dies sind meiner Meinung nach die Zutaten, die es hauptsächlich braucht, um den Arbeitsplatz am Nachmittag in einem einigermaßen erträglichen Zustand zu verlassen. Doch das ist zuweilen leichter gesagt als getan. Ich möchte daher folgendes Gleichnis bemühen:

Paragraph eins der StVO fordert gegenseitige Vorsicht und Rücksichtnahme zur Teilnahme am Straßenverkehr ein – und zwar von allen. Dieser eigentlich allgemeingültige Grundsatz sollte auch zum Aufenthalt in einer Schulbibliothek befähigen und nimmt alle gleichermaßen in die Pflicht, gemeinsam an einem harmonischem Mit- statt Gegeneinander zu feilen.

Steffen Sieboth


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