Die Kulturmitte – Ein Film der berührt: Ein ganzes halbes Jahr

29 06 2016

Schon seit 7 Monaten ist der Mittwoch auf unserem Blog der feste Termin für „Die Kulturmitte“. Und in diesem Beitrag möchte ich passenderweise nach „einem ganzen halben Jahr“ eine Brücke schlagen zu meinem ersten Beitrag innerhalb der Kulturmitte. In dem Beitrag im Dezember 2015 habe ich das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes vorgestellt. Das Buch gehört zu einem meiner Lieblingsromanen und da hat die Nachricht, dass das Buch verfilmt wird, mich natürlich umso mehr gefreut! Ich muss sagen, da ich nicht häufig ins Kino gehe, sind meine Erwartungen an einen Film relativ hoch und bei einer Buch-Verfilmung natürlich noch höher.

Aber was soll ich sagen, ich war am Montagabend im Kino und meine Erwartungen wurden voll erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen! Doch von Anfang an: Die berührende Geschichte ist natürlich die Gleiche wie in der Romanvorlage:

Der reiche Geschäftsmann Will Traynor (Sam Claflin) landet nach einem Motorradunfall querschnittsgelähmt im Rollstuhl und verliert seinen Lebensmut. Weder seine Freunde noch seine Eltern und sein persönlicher Pfleger können ihn aus dem Loch der Depression ziehen, in das er nach dem Unfall gefallen ist.

Louisa Clark (Emilia Clarke) hingegen stammt aus einfachen Verhältnissen, hält sich und ihre Familie nur mit Müh und Not finanziell über Wasser und sucht dringend einen neuen Job. Als Lou und Will sich begegnen, treffen zwei Welten aufeinander. Zwischen beiden entwickelt sich eine Freundschaft und Lou macht es sich zur Aufgabe, Will zu beweisen, dass sein Leben auch im Rollstuhl noch lebenswert ist. (Quelle: Moviepilot)

Mit den beiden Hauptdarstellern Emilia Clarke (Game of Thrones) und Sam Claflin (Die Tribute von Panem) konnten für den Film „Ein ganzes halbes Jahr“ zwei sehr bekannte Schauspieler gewonnen werden, die die Romanfiguren perfekt verkörpern. Es war für mich zwar zunächst sehr ungewohnt Emilia Clarke als Brünette und in einer völlig anderen Rolle als in der Serie Game of Thrones zu sehen, aber die Rolle zeigt wie wandelbar die Schauspielerin ist. Auch die Kulisse des Films überzeugt durch detailgetreue Aufnahmen. Der Film ist sehr nah am Buch gehalten und so wundert es nicht, dass das Drehbuch von keiner geringeren als der Autorin Jojo Moyes selbst stammt.

Schon beim Buch war mein Fazit „Ein lachendes und ein weinendes Auge“ und auch der Film lässt sich so zusammenfassen. Besonders die Szenen zwischen Louisa und Will zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Situationskomik aus. Doch spätestens im letzten Filmdrittel war der Kinsosaal erfüllt vom Knistern der Taschentuchpackungen und ich denke kaum ein Auge, der zu 99% weiblichen Kinobesucher, ist trocken geblieben.

Diese Buchverfilmung hat für mich in ganzer Linie überzeugt und bekommt von mir für Fans des Buches oder von Dramen und Liebesgeschichten eine absolute Empfehlung.

Alina Heger

 


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