Die Kulturmitte: Komoot – wie ich mit dem Radfahren auch eine neue App entdeckte!

11 05 2016

Längst ist der Frühling da und mit ihm auch der Drang, sich im Freien zu bewegen. Wandern oder Laufen, das tue ich sowieso, dachte ich, aber Radfahren? War bisher schwierig, denn mein großes und sperriges Rad will sich immer nur sehr umständlich vom ländlichen Wohnort zu den wirklich interessanten Radtourorten transportieren lassen.

Komoot - mit dem neuen Rad kam auch die neue App!

Komoot – mit dem neuen Rad kam auch die neue App!

Seit wenigen Wochen ist das nun anders: das neue Faltrad lässt sich flexibel und bequem fürs Auto ein- und ausklappen und macht mich mobil bei der Routenplanung. Und die Suche nach einem geeigneten Werkzeug für die Tourplanung und –navigation hat jetzt auch ein Ende! Umfangreiches Kartenmaterial für unterwegs kam für mich schon aus Platzgründen nicht in Frage und so entschied ich mich bis auf Weiteres für Komoot, eine Fahrrad & Outdoor Routenplaner – App – „für deine Wanderungen, Mountainbike-Routen und Rennrad Touren“, wie es so schön im App-Store heißt. Die App ist kostenlos im PlayStore von Android und Apples App Store herunterzuladen.

Auf geht´s!

Auf geht´s!

Anhand von topographischen Karten, die sich für bestimmte Regionen einzeln downloaden lassen,  plant ab jetzt also Komoot die Touren zu meinen Wunschzielen oder gibt mir Routentipps rund um meinen augenblicklichen Standort. Die Empfehlungen und Tipps stammen von anderen Nutzern dieser App, die die gefahrenen Routen nicht nur für sich auf der Plattform speichern und dokumentieren, sondern auch teilen wollen, sodass andere Biker sie nachnutzen und kommentieren können. Das macht den Mehrwert dieser und natürlich auch anderer Routenplanerapps aus.

Da nichts über gutes Kartenmaterial geht, habe ich mir ein Gesamtkartenpaket für (im Angebot) 20 Euro heruntergeladen, das den Globus umspannt und ständig erweitert wird. Die Karten lassen sich auch offline nutzen – das ist schön und lässt unterwegs die Frage „Netz ja oder nein?“ in den Hintergrund treten.

Ein schwerer Weg "nach Hause"

Ein schwerer Weg „nach Hause“

Soll mich Komoot nun z. B. von Wolfsburg aus in meine Heimatregion nach Weyhe navigieren, dann kann ich meine bevorstehende Tour erstmal an der jeweiligen „Sportart“ ausrichten: Fahrrad, Mountainbike, Rennrad, Wandern oder zu Fuß. Zusätzlich erfahre ich die Distanz, die Höhenmeter, die Beschaffenheit des Weges und somit auch den Schwierigkeitsgrad dieser Strecke. Da ich mein Smartphone während der Tour nicht immer vor Augen halten möchte, stelle ich die Steuerung einfach auf Sprachnavigation um und kann gefahren- und bedenkenlos losradeln!  Die Applewatch-Nutzer unter uns blicken immer mal wieder zwischendruch auf die Uhr, um zu kontrollieren, ob sie noch Kurs halten auf der Strecke. Es bleibt noch zu erwähnen, dass man Komoot mit allen seinen anderen Devices synchronisieren kann, und für mich das größte Highlight: dass ich unterwegs so oft ich es will, Fotos von der Strecke machen und in den Tourverlauf integrieren kann.

Uwe Nüstedt

 


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