Die nächste Woche im Überblick

31 03 2016

Montag, 4. April, 16 Uhr

„Bilderbuchkino (für Kinder ab 3 Jahren)“

Die Olchis sind wieder los! Erlebt zwei lustige Geschichten mit den Olchis. „Die Olchis aus Schmuddelfing“ und „Die Olchis und das Drachenfest“

Bilderbuchkino in Fallersleben

Bilderbuchkino in Fallersleben

Nur mit Anmeldung bitte unter: Tel. 05362-62003

(Stadtteilbibliothek Fallersleben, Hofekamp 10, Tel. 05362-62003)

 

Dienstag, 5. April, 17 – 18 Uhr

„Erste Hilfe Onleihe“

Mit praktischer Hilfe können Medien der Onleihe auf Ihren eReader, bzw. auf ein Smartphone, Tablet, Notebook heruntergeladen werden. Melden Sie sich dazu einfach zu einem der nächsten Termine unter der Tel. 05361-28-2546 an. Der nächste Termin ist am Dienstag, 12. April von 17 bis 18 Uhr in der Zentralbibliothek. Weitere Termine im April: Di., 19., und Di., 26. April. 

(Zentralbibliothek im Aaltohaus, Porschestr. 51, Tel. 05361-28-2546)

 

Mittwoch, 6. April, 16 Uhr

„Offenes Singen: Küchenlieder und Balladen“

Eingeladen ist jeder, der gern singt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Küchenlieder und Balladen stehen auf dem Programm nächsten Mittwoch

Küchenlieder und Balladen stehen auf dem Programm nächsten Mittwoch

(Musikbibliothek im Aaltohaus, Porschestr. 51, Tel. 05361-28-2381)

 

Mittwoch, 6. April, 16 Uhr

„Bilderbuchkino (für Kinder ab 4 Jahren)“

Freut euch auf die Geschichten: „Der Wolf, der aus dem Buch fiel“ und „Der Flunkerfisch“. Bitte anmelden unter der Tel. 05361-28-2529

Katrin Bökelmann aus der Kinder- und Jugendbibliothek

Stellt hier ein Bilderbuchkino vor: Katrin Bökelmann aus der Kinder- und Jugendbibliothek

 (Kinder- und Jugendbibliothek im Aaltohaus, Porschestr. 51, Tel. 05361-28-2529)

 

Donnerstag, 7. April, 15 Uhr

„Bilderbuchkino (für Kinder ab 4 Jahren)“

Freut euch auf die Geschichte: „Als Herr Martin durchsichtig wurde“ . Bitte anmelden unter der Tel. 05361-61039.

(Stadtteilbibliothek am Hansaplatz, Hansaplatz 17, Tel. 05361-61039)

 

Donnerstag, 7. April, 15 – 18 Uhr

„Let’s play together“ – das vorerst letzte Mal!

Gaming in der Bibliothek für Jung und Alt. Für den Herbst 2016 planen wir ein neues Gaming-Format

So fing es mal an mit dem "Let's play together" Jetzt wollen wir zum Jahresende etwas Neues planen

So fing es mal an mit dem „Let’s play together“ Zum Jahresende soll es ein neues Gamingformat geben!


(Kunstecke / Zentralbibliothek im Aaltohaus, Porschestr. 51, Tel. 05361-28-2857)





Kulturmitte: Die Bibliothek als Mittel-, Treff- und Kennlernpunkt

30 03 2016

„Kulturmitte“ heißt bei uns ja: ein kultureller Beitrag zur Mitte der Woche. Und nachdem wir jetzt Woche für Woche in diesem Sinne aktiv waren – fiel mir gestern auf, dass das Wort Kulturmitte ja auch sehr treffend die Funktion von Bibliotheken beschreibt.
Die Bibliothek als kulturelle und soziale Mitte einer Stadt, „der“ Mittelpunkt, „der“ Treffpunkt. Zugegeben: in kleineren Orten nimmt eine Bibliothek neben Kirche und Einkaufszentrum sicher noch viel eher diese Rolle ein als in großen Städten, wo die Bandbreite der „kulturellen Mitten“ längst größer und oft unüberschaubar ist. Und das ist auch in Ordnung! Aber nichts destotrotz haben Bibliotheken in ihrer Geschichte immer die Rolle einer Kulturmitte gehabt. Sie wuchsen mit dieser Funktion, wurden bedeutender und zu den unvergesslichen „schönsten Orten“, die man unbedingt gesehen haben sollte, bevor man stirbt, so wie dieser Link zeigt  http://1001libraries.wordpress.com/about/ .

Die angestammten Bibliotheksaufgaben wie Bereitstellung von Medien und Versorgung mit Informationen und Wissen sind dabei im Laufe der Zeit erweitert worden und viele Beratungs- und Veranstaltungsangebote haben den Schritt von der analogen in die digitale Gesellschaft schon mit vollzogen. Es gibt nicht mehr nur die klassischen „Können-Sie-mir-mal-sagen, ob-und-wo-Sie-dieses-Buch-haben?“ –Fragen und Frontallesungen mit Belehrungscharakter, sondern schon längst umfassende Rechercheangebote, die Internet-Quellen und – werkzeuge nutzen, Individualberatung bei Fragen wie „Wie nutze ich meinen EBook-Reader und die Onleihe?“ und Poetry Slams, die „jedem Dichtenden“ offen stehen und das Publikum viel stärker als alle bisherigen Literaturformate aktiv miteinbinden.
Fast keiner unserer Veranstaltungsprogramm-Flyer kommt ohne diese Formate aus: 2 mal im Jahr Poetry Slam in der Wanne, eBook-Sprechstunden (Erste Hilfe Onleihe am Di., 5. April) und verteilt über unser ganzes Bibliotheksnetz ganz viel Leseförderung, Bilderbuchkino, Bastelangebote, Schreibwerkstatt, Offenes Singen und Erzählcafé…….
Die mit diesen Formaten verbundene Vorstellung von Gemütlichkeit und Geborgenheit inmitten von Bücherregalen, Studier- und Leseecken und Infoplätzen ruft weitere Assoziationen hervor: die häufig genannte und viel beschworene Aufenthaltsqualität, ein Lesecafé aber auch eine Chilling-Zone“ mit Chillmöbeln zum Entspannen. Und – das darf nicht fehlen – die Gaming- Zone.
Womit wir wieder beim Treffpunkt und diesmal auch bei aktiver Bildungsarbeit angelangt sind. „Treffpunkt“ als Mittelpunkt einer Stadt, an dem wirklich alle Generationen und Kulturen zusammenkommen und sich austauschen und entspannen (Chillen) können. Und „aktive Bildungsarbeit“- das sind z.B. Gaming-Veranstaltungen, mit denen Bibliotheken (auch wir: „Let’s play together“, „Deutsch-Amerikanische Gamingliga“, „Da staunst Du Bauklötze“) Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen („Jung und Alt“ eben) die Möglichkeit geben, mit dem Spielen von Computer- und Konsolenspielen so essentielle Kompetenzen wie Teamfähigkeit, strategisches Denken etc. zu fördern und zu trainieren. Auch für Makerspaces fungieren Bibliotheken mittlerweile als Plattform, von der aus sie Nutzer mit den unterschiedlichsten kreativen (meistens digitalen) Fähigkeiten miteinander vernetzen, die hiermit einen Platz zum Aktiv- und Kreativwerden bekommen.
Unabhängig davon, was sich hier noch alles aufzählen ließe- der genannte Treffpunktcharakter der Bibliothek scheint für viele Bibliotheksnutzer eine nicht unerhebliche Chance zu sein, Menschen z. B. auch des jeweils anderen Geschlechts kennenzulernen.

Kennenlernen in der Bibliothek?

Kennenlernen in der Bibliothek?

Sollte aus der traditionellen Medienausleihe bald ein neuer Trend in Bibliotheken, nämlich „einen Menschen oder Gesprächspartner leihen“ werden (s. Film unten), dann unterstreicht das umso mehr, dass Bibliotheken wohl immer  „der“ Kommunikationsort schlechthin bleiben werden.

Und dass auch unsere Nutzer darüber nachdenken, wie sich die Bibliothek weiterentwickeln kann, zeigt diese Anfrage, die wir zusammen mit dem Upworthy-Film am Ostermontag erhielten. Unsere Antwort: „Tolle Idee! Wir werden das mal durchdenken!

"Ist das auch was für uns?"

„Ist das auch was für uns?“

 

Uwe Nüstedt





Aufgeschnappt: Ostern mit Minecraft

29 03 2016

Ein kleiner Nachtrag zu Ostern, den wir unbedingt teilen wollen, weil er zeigt, wie kreativ man mit „unserem Kulturgut“ umgehen kann. Die Junge Akademie Wittenberg hat mit Kindern und Jugendlichen die Geschichte vom letzten Abendmahl bis zur Auferstehung Jesu in Minecraft verfilmt. Neun Minuten für die wichtigsten Ereignisse und als Grundlage der Bibeltext aus „Markus 14-16“ in der Einheitsübersetzung.

Wer sich für die weiteren Minecraft-Aktivitäten der Wittenberger Akademie interessiert, dem möchten wir deren YouTube-Kanal empfehlen. Hier sieht man, dass auch die Weihnachtsgeschichte schon mit Minecraft umgesetzt wurde.

https://www.youtube.com/channel/UCvUNfpEbMTkiDwl_Z575HXA

In „Wolfsburger Erinnerungen“ schwelgen wir mit dem folgenden Link. Es ist der Bericht über unsere Minecraft – „Da staunst Du Bauklötze“- Veranstaltung vom Herbst 2013. Ist übrigens auch ein guter Tipp für all diejenigen, die nach kreativen Veranstaltungs- und Wettbewerbsideen für Kinder und Jugendliche suchen.





Frohe Ostern!

27 03 2016

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Angesprochen: „Ostersamstag geöffnet?“ „Und ob da jemand kommt!“

26 03 2016

Viele Bibliotheken haben ja am Ostersamstag geschlossen. Das wohl aus der Überlegung heraus, dass zwischen Karfreitag und den beiden Osterfeiertagen am Sonntag und Montag ein Teil der Bibliotheksnutzer verreist ist und der andere Teil ganz bestimmt nicht zu bewegen ist, in die Bibliothek zu gehen. Erst recht, wenn noch der ganze Feiertagseinkauf vor einem liegt.

„Ob da wohl jemand kommt?“, war deshalb eine oft gestellt Frage letzte Woche. Aber zum Glück konnten wir diese Frage ganz eindeutig mit „Und ob!“ beantworten. Und wie immer gab es bei uns das ganze Programm, diesmal sogar noch ein bisschen mehr. Neben den Medienausleihen und -rückgaben hatten wir wie immer Kunden blätternd am Regal, recherchierend an den Internet-PCs, lernende Schülergruppen und als Besonderheit zwei Geochacher auf der Suche nach dem Titel: „Nützliche  Anweisung zur unentbehrlichen Zimmermanns-Kunst – worinnen von den antiquen und modernen proportionirten Dächern die nöthige Projection in einem deutlichen Zusammenhang geometrisch vorgestellet, und daraus die italiaenische, französische und teutsche Heng- und Spreng-Wercke, unter einer leichten Methode mit vielen Figuren den Werck-Leuten recht begreifflich gemacht, und auf verschiedene Arten gezeiget, …“ Punkt!

Kurz vorm Ziel: in diesem Heftchen wollten sich die zwei Geocacher verewigen

Kurz vorm Ziel: in diesem Heftchen in den „Nützlichen Anweisungen“ wollten sich die zwei Geocacher verewigen.

Das Werk ist von dem Barockbaumeister  Johann Jacob Schübler und ein Nachdruck einer Originalausgabe von 1731 und 1736. Die beiden Geocacher wollten ihre „Schatzsuche“ heute an diesem Samstag beenden, auf dem Weg dahin fehlte ihnen allerdings noch dieses eine Buch. In der „Nützlichen Anweisung“ war ein kleines weißes Heftchen eingebaut, in das sie sich eintragen mussten. Da kann man nur sagen: was für ein Glück, dass wir heute geöffnet hatten!“

Schöne Ostern und bis Dienstag

Uwe Nüstedt

 





„Es steckt einfach viel mehr hinter dem Ausleihen und Lesen der Bücher“ – Praktikantin Natalie Petzke

24 03 2016

Hallo, ich bin Natalie, 14 Jahre alt und gehe in die 9. Klasse des Phoenix Gymnasiums in Vorsfelde. Ich habe hier in der Stadtbibliothek Wolfsburg mein dreiwöchiges Schülerpraktikum absolviert, welches mir sehr viel Spaß bereitet hat. Es war sehr interessant mal „hinter die Kulissen“ der Stadtbibliothek zu schauen und die Abläufe genauer kennenzulernen. Ich war in vielen Bereichen der Stadtbibliothek eingesetzt und habe sehr viel dazu gelernt, z.B. wie man richtig für eine Facharbeit recherchiert oder auch „normale“ Aufgaben erledigt, wie Bücher einstellen, um diese auch wiederzufinden. Es steckt einfach viel mehr hinter dem Ausleihen und Lesen der Bücher.

Außerdem möchte ich mich bei den netten Kollegen bedanken, die mich während meiner Zeit hier betreuten und mir sehr schöne drei Wochen bereitet haben. In Zukunft werde ich natürlich weiterhin die Stadtbibliothek besuchen und immer in guter Erinnerung behalten.

Jetzt würde ich aber gerne noch eine Buchreihe vorstellen die ich damals, als ich 10/11 Jahre alt war, sehr gerne gelesen habe:

Dummie die Mumie

Die Buchreihe „Dummie die Mumie“ von Tosca Menten hat Natalie früher sehr gerne gelesen.

Die Buchreihe „Dummie die Mumie“ von Tosca Menten besteht aus 4 Bänden. Es geht um einen Jungen namens Goos, der mit seinem Vater zusammen lebt. Doch eines Tages findet Goos eine Mumie in seinem Schrank, die noch lebt. Die Mumie mit dem Namen Dummie, ist der Sohn eines Pharaos und wurde durch einen Blitzschlag wiederbelebt. Dummie und Goos erleben sehr viel und es bildet sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Dummie kennt nur das Leben von früher also aus dem alten Ägypten, aber jetzt muss er mit dem Leben aus der heutigen Zeit klarkommen und das sorgt für einige Probleme.

Kinderbibliothek

In der Kinderbibliothek gibt es viele tolle Buchreihen…

Es ist eine tolle und lustige Geschichte, über die Freundschaft von Goos und Dummie, die ich nur weiterempfehlen kann! Die Buchreihe ist in der Kinderbibliothek erhältlich.

Liebe Grüße,

Natalie





Die Kulturmitte – Wissen was drin ist! Die App Codecheck

23 03 2016

Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich immer mehr. Und das sieht man auch in den deutschen Supermärkten: Süßigkeiten und Ungesundes wandern immer mehr in die hinteren Teile der Regale und stattdessen tummeln sich Bio-Produkte, „Superfood“ und vegane Gerichte großzügig präsentiert in den Auslagen. Entwicklungen im Kauf- und Konsumverhalten gibt es natürlich immer wieder, aber der „Trend zur Nachhaltigkeit und gesundem Konsumieren“ scheint im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig zu sein. Faktoren wie Allergien, Unverträglichkeiten, die Ernährungsweise, die Haltungsbedingungen der Tiere und der Umweltschutz spielen für die Kunden eine immer wichtigere Rolle bei der Kaufentscheidung.

Berücksichtigt man nun aber diese ganzen Aspekte, kann der Einkauf schnell nervenaufreibend und zeitintensiv werden. Zu diesem Thema habe ich im Internet über eine App mit dem Namen: „Codecheck“ gelesen, die schnell und einfach beim gesunden Einkaufen helfen soll. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich habe die App gecheckt: „Was kann sie wirklich?“.

Offizielles Logo der App Codecheck. Quelle: http://www.codecheck.info

Die App „Codecheck“

Mit mehr als 26 Millionen registrierten Produkten und über 2,5 Millionen App-Downloads ist Codecheck der größte deutschsprachige Online-Produktratgeber. Nutzer können sich über die Website oder mithilfe der App über die Produkte und deren Inhaltsstoffe informieren. Dazu muss man beim Einkaufen nur den Barcode-Scanner an das Produkt halten und mit hoher Wahrscheinlichkeit findet man dann auch den entsprechenden Produkteintrag in der Datenbank. Falls nicht, gibt es auch die Möglichkeit das Produkt selber einzutragen.

Bei Kosmetikprodukten liefert Codecheck Informationen zu hormonellen Inhaltsstoffen, Mikroplastik oder auch Aluminiumbestandteilen. Wenn man ein Lebensmittel scannt, bekommt man detaillierte Nährwertangaben zu dem Produkt. Ampelfarben geben Aufschluss darüber, ob ein Produkt zu viel Zucker, Salz, Fett oder Kohlenhydrate enthält. Ein Bewertungskreis zeigt an, ob ein Produkt prozentual mehr positive oder negative Eigenschaften besitzt. Es werden auch immer ähnliche Produkte mit besseren Nährwerten angezeigt und so kann man als Konsument schnell Alternativen finden, sollte das Produkt nicht die gewünschten Inhaltsstoffe enthalten. Außerdem geben verschiedene Expertenbewertungen von zum Beispiel Öko-Test, Greenpeace, Stiftung Warentest und der Bund für die Umwelt und Naturschutz Deutschland Auskunft über die potenzielle Gefährlichkeit des Produktes für Körper und Umwelt.

Eine weitere Funktion der App zeigt an, ob ein Produkt mit Gluten- und Lactose Intoleranz oder als Veganer konsumiert werden kann.

Im Test: Gesunde Lutschpastillen?

Codecheck im Test

Was steckt wirklich in denWrigleys Extra Professional Mints Waldfrucht“? Codecheck kennt die Antwort!

Die Funktionen der App klingen ja sehr vielversprechend, aber entscheidend ist letztendlich immer die Frage: Funktioniert die App auch wirklich?“. Also probierte ich die App aus und fand auch schnell ein Produkt zum checken: Meine Waldfrucht-Lutschpastillen, die eigentlich immer auf meinem Schreibtisch stehen. Durch die ansprechende Verpackung und dem Zusatz: „ohne Zucker“ habe ich diese immer bedenkenlos konsumiert. Da war ich natürlich umso gespannter zu erfahren, was wirklich drin steckt.

Die Benutzung der App ist sehr einfach und Codecheck hat das Produkt mittels Barcode-Scanner schon nach wenigen Sekunden gefunden. Zunächst war ich erleichtert, denn der Bewertungsbogen für das Produkt war überwiegend grün gefärbt. Auch der Zuckeranteil der Pastillen lag wie verprochen bei 0%. Zunächst war ich erstaunt, dass die Pastillen 39% des Tagesbedarfes an Kohlenhydraten decken sollen, aber dann sah ich, dass der Wert auf eine Menge von 100g berechnet war und natürlich nicht nur auf eine einzelne Pastille.

Was mich aber wirklich überrascht hat,  waren die widersprüchlichen Bewertungen der Experten. Laut dem einem Experten sollte man die Lutschpastillen unbedingt meiden, denn sie könnten zu Migräne führen. Und ein anderer Experte spricht von einem „bedenkenlosen Konsum“. Da fragt man sich natürlich wirklich, welcher Meinung man denn jetzt Glauben schenken soll. Bei mir ist die schlechte Bewertung irgendwie hängen geblieben und ich werde die Pastillen wahrscheinlich nicht wieder kaufen, aber wie man mit den Expertenbewertungen umgeht, sollte jeder für sich entscheiden.

Ein Fazit zu „Codecheck“

Die App ist wirklich hilfreich, um sich einen besseren Überblick über die Inhaltsstoffe eines Produktes zu verschaffen. Gerade für Allergiker und Veganer sehe ich somit die Chance vermehrt auch im „normalen“ Supermarkt Produkte zu finden. Außerdem hilft die App die Gesamtzusammenhänge zwischen den Inhaltsstoffen besser zu verstehen und so fällt es leichter ein gesundes Produkt zu erkennen. In puncto einfache Bedienung und Schnelligkeit, vorausgesetzt man verfügt über eine WLAN-Verbindung, ist die App unschlagbar und ersetzt das lästige Suchen der Informationen auf der Verpackung. Einen großen Nutzen sehe ich auch beim Kauf von Kosmetikartikeln, da ich die chemischen Angaben auf der Verpackung nie wirklich verstehe.

Jetzt kommt aber das „große Aber“. Ja, die App kann eine Hilfe sein, aber die Benutzung sollte nicht in einem Kontrollzwang ausarten. Ich finde es wichtig, sich über eine gesunde und auch umweltbewusste Ernährung Gedanken zu machen, aber es ist genauso wichtig auch nach Genuss oder nach eigener Selbsteinschätzung Produkte zu kaufen und zu konsumieren. Das Fazit lautet also: Die App gehört definitv in die Kategorie sehr hilfreich und ich werde sie auch sicher weiter anwenden, aber nur als eine Unterstützung zu meiner eigenen Einschätzung.

Alina Heger