Die Kulturmitte – Ein lachendes und ein weinendes Auge: Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

2 12 2015

Ab heute startet bei uns die Kulturmitte! Bei der Namensfindung gab es bei uns etliche Lacher, doch schließlich hat der Name Kulturmitte das Rennen gemacht. Sie fragen sich vielleicht, was man darunter zu verstehen hat? Eigentlich ist es ganz einfach: Jeden Mittwoch geben wir einen Tipp rund um Kultur und Medien. Da wir eine Bibliothek sind, liegt es natürlich nahe, dass auch Literaturtipps dabei sein werden, dass soll aber nicht nur so sein! Eine Bibliothek ist schließlich viel mehr als nur Literatur und auch wir Bibliotheksmitarbeiter lesen nicht nur stundenlang in Büchern, sondern schauen auch Filme oder besuchen Veranstaltungen :-). Also wird es in der Kulturmitte auch um Empfehlungen rund um Musik, Video, Veranstaltungen, Kino und Fernsehtipps etc. gehen. Wir hoffen, Sie finden etliche Anregungen zum Lesen, Hören, Besuchen und Ansehen.

FSJlerin Alina Heger

FSJlerin Alina Heger

Aber nun zu meinem ersten Tipp. Und ich muss gestehen, es handelt sich klischeehaft um eine Buchempfehlung.

Für mich ist ein gutes Buch, nur dann ein gutes Buch, wenn es mich in irgendeiner Weise berührt. Dieses Buch hat meine Tränendrüse in besonderer Weise beansprucht. Ich kann Ihnen sagen, Sie werden Tränen der Freude und der Trauer zugleich vergießen und durch alle Höhen und Tiefen der Protagonisten gehen.

 

Ein ganzes halbes Jahr Cover

Eine Frau und ein Mann.

Eine Liebesgschichte, anders als alle anderen.

Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Der Klappentext bringt es auf den Punkt. Diese Geschichte ist anders. Ein Mann, für den sich alles verändert hat und eine Frau, die eigentlich zufrieden ist, mit ihrem bescheidenen Leben. Sie treffen aufeinander und es entsteht eine außergewöhnliche Liebe. Man könnte meinen, zwei Menschen, die sich unter schwierigen Umständen verlieben, dass ist jetzt nicht wirklich neu. Aber es geht um mehr. Ein ganzes halbes Jahr behandelt heikle Themen wie den Umgang mit einer Behinderung und die Frage nach einem lebenswerten Leben.

Entscheidungen treffen, ist mir noch nie leicht gefallen. Aber in diesem Buch muss man sich als Leser zwangsläufig positionieren. Doch Ein ganzes halbes Jahr macht es einem wirklich nicht einfach. Mit jeder Seite lernt man die Hauptcharaktere Lou und Will, mit ihren witzigen Eigenarten, mehr und mehr lieben. Und man fragt sich, wo führt diese Liebe hin? Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Das Buch hat mich noch lange beschäftigt und zum Nachdenken gebracht.

In meinen Augen ist dieses Buch zu Recht der erfolgreichste Roman 2013. Und wenn Sie diese Liebesgeschichte genauso berühren sollte, es gibt sogar schon eine Fortsetzung (Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes). Die Fortsetzung habe ich auch noch nicht gelesen, aber ich werde sie sicher bald ausleihen, um zu erfahren wie diese außergewöhnliche Geschichte weiter geht.

Alina Heger


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