Die Bibliotheksgesellschaft lädt ein zu einer Veranstaltung mit Kerstin Gnielka: „Als Kindersoldat in Auschwitz – die Geschichte einer Klasse“

5 05 2015

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Am Dienstag, 12. Mai 2015 um 19:00 Uhr in der Zentralbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus (Porschestraße 51)

Der Eintritt ist frei.

Thomas Gnielka erlebte als 15-jähriger Flakhelfer wie Häftlinge des KZ Auschwitz misshandelt wurden. Dorthin wurde er als Luftwaffenhelfer zusammen mit seinen Schulkameraden des Spandauer Kant-Gymnasiums dienstverpflichtet.

Ihnen begegneten ausgemergelte Häftlinge, die zur Zwangsarbeit in Außenkommandos eingesetzt waren.

Was Thomas Gnielka in Auschwitz erlebt hat, hat ihn nie mehr losgelassen.

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1952 bei einem Treffen der Gruppe 47 hat er zum ersten Mal aus seinem Roman „Die Geschichte einer Klasse“ vorgelesen.

Gnielka hat als Journalist bei und für verschiedene Zeitungen gearbeitet und ab Februar 1957 als Lokalredakteur für die Region Wiesbaden bei der Frankfurter Rundschau. In dieser Zeit hat er durch intensive Recherchen wesentlich zur juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Frankfurter Auschwitz-Prozess beigetragen.

Thomas Gnielkas Rolle bei diesem Prozess würdigt der Film „Im Labyrinth des Schweigens“ von Giulio Ricciarelli von 2013.

2014 hat seine Tochter Kerstin Gnielka das Romanfragment „Als Kindersoldat in Auschwitz – Die Geschichte einer Klasse“ und journalistische Texte ihres Vaters als Buch herausgegeben.


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