„Freie Bildungstage 2015“ – unsere FSJlerin auf Stippvisite in Berlin

30 03 2015

Vom 25.03. bis 27.03.2015 war ich mit 20 anderen FSJler vom FSJ Poltik und FSK Kultur in Berlin und habe an den Freien Bildungstagen „KUNST.MACHT.POLITIK“ teilgenommen.

 

Reichstagsgebäude

Reichstagsgebäude

 

Tag 1

Erstmal ging es nach Hannover. Dort haben wir uns alle um 11:15 am Gleis getroffen, um gemeinsam mit dem ICE nach Berlin zu fahren. Kurz nach 13 Uhr kamen wir dann endlich am Berliner Hbf an.

Dann machten wir uns auf dem Weg zur Jugendherberge. Wir gingen ca. 5 Min. zu Fuß. Dort angekommen, verstauten wir unser Gepäck in unserem Gruppenraum und gingen zum Mittagessen. Zum Mittagessen gab es Kängurufleisch. Das habe ich zum ersten Mal probiert und es hat sogar sehr gut geschmeckt.

Nach dem Mittagessen gingen wir in den Gruppenraum und bekamen eine Einführung in das Thema „KUNST.MACHT.POLITIK“. Wir lernten, dass die Politik und auch die meisten Bauwerke etwas mit Kunst zu tun haben (z.B. das Reichstagsgebäude). Von Kunst kann auch Macht ausgehen, wie z.B. für gesellschaftliche und politische Veränderungen. (Bsp.: http://www.politicalbeauty.de/kindertransporte.html)

Nach der Einführung in das Thema haben wir ein „Spiel“ gespielt namens „Perspektivwechsel 1“. Jeder bekam 3 Zettel und sollte auf jeden Zettel ein Wort schreiben, für das wir uns ein eigenes Denkmal/Mahnmal wünschen. Als wir fertig waren, kamen die Zettel in eine Tüte. Danach wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Immer einer aus der Gruppe sollte dann nach vorne gehen, einen Zettel ziehen und das Wort auf dem Zettel mit anderen Worten beschreiben/erklären (ähnlich wie das Spiel Tabu). Beide Gruppen durften mitraten. Erriet eine Gruppe das richtige Wort, bekam diese einen Punkt und der Mitspieler vorne durfte einen neuen Zettel ziehen. Jeder der vorne stand, hatte eine Minute Zeit.

Dann ging’s in die 2. Runde des Spiels. Die 2. Runde hatte fast den gleichen Ablauf, nur, dass man das Wort nicht mehr erklären, sondern pantomimisch darstellen musste. Das war um einiges schwieriger. Denn wie soll man bitte Worte wie „Ukraine“ und „Dresden“ darstellen? Aber es hat sehr lustig ausgesehen und viel Spaß gemacht.

Nach dem Spielen konnten wir unseren Abend frei gestalten. Ich habe mir das Brandenburger Tor angesehen. Es sah bei Dunkelheit richtig toll aus!

 

Brandeburger Tor

Brandeburger Tor

 

Tag 2

Am zweiten Tag sind wir alle früh aufgestanden und erst mal zum Frühstück gegangen. Nach dem Frühstück haben wir uns im Gruppenraum versammelt, um den Tagesablauf zu besprechen.

Um 10 Uhr kam dann ein Mitglied vom Zentrum für politische Schönheit. Wir erfuhren, welche Aktionen durchgeführt werden und was sie damit alles erreicht haben. Der Vortrag war sehr spannend. Wer mehr über das Zentrum für politische Schönheit wissen möchte, kann sich auf deren Website schlau lesen (http://www.politicalbeauty.de/Zentrum_fur_Politische_Schonheit.html).

 

Sticker vom Zentrum für politische Schönheit

Sticker vom Zentrum für politische Schönheit

 

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg zum Paul-Löbe-Haus. Dort haben wir zu Mittag gegessen. Es gab Hähnchenbrust mit Reis, Gemüse und Soße und für Vegetarier vegetarische Nudeln Bolognese. Das Essen war sehr lecker, aber leider durfte man sich keine zweite Portion holen.

Als wir mit dem Essen fertig waren, sind wir ins Reichstagsgebäude gegangen und konnten sofort auf die Zuschauertribüne im Plenarsaal und eine Sitzung miterleben. Ein Mitarbeiter des Besucherdienstes hat im Anschluss unseres Besuchs im Plenarsaal unsere Fragen dazu beantwortet. Eigentlich hätten wir ein Gespräch mit einem Abgeordneten gehabt, da aber namentliche Abstimmung war, hatte keiner der Abgeordneten Zeit, mit uns zu sprechen.

Wenig später ging‘s dann noch auf die Kuppel. Man hat von der Terrasse aus einen schönen Blick auf Berlin. Das Wetter war schlecht, trotzdem hat mir die Aussicht gefallen. Wenn man in der Kuppel ist, kann man von oben in den Plenarsaal gucken. Das fand ich ziemlich witzig und habe sofort ein Bild geschossen.

 

Kuppel - Man kann in den Planarsaal schauen

Kuppel – Man kann in den Plenarsaal schauen

 

An der Kuppel endete dann auch schon unser actionreicher Tag. Den Abend konnten wir wieder selbst gestalten. Ich war mit 2 anderen Mädchen in der Bunten Schokowelt (Rittersport) und anschließend im Vapiano.

 

Kuppel

Kuppel

 

Tag 3

Am dritten und letzten Tag waren wir wieder gefragt mit dem Spiel „Perspektivwechsel 2“.  Die Gruppen wurden nach dem Zufallsprinzip gebildet. Jede Gruppe erhielt einen Umschlag mit einer Postkarte und einem Gruppenticket für Bus und Bahn. Auf der Postkarte stand drauf, was wir tun sollten. Meine Gruppe hieß „Licht und Schatten“ und wir sollten das Denkmal für die ermordeten Juden Europas erkunden, um es der Gruppe später vorzustellen.  Gesagt, getan!  Wir haben ein Video gemacht, um zu zeigen, wie es rüberkommt, wenn man zwischen den Stelen geht.

 

B2

„Holocaust-Mahnmal Berlin 2006“ von K. Weisser. (Wikipedia)

 

 

Am Ende unserer Zeit sind wir wieder zurück zur Herberge gegangen und jede Gruppe hat ihren Zielort vorgestellt. Einige hatten die East Side Gallery gesehen und  andere waren auf der Suche nach einem besonderen Graffiti.

Da die Zeit knapp wurde, haben wir uns nicht sehr intensiv über unsere Orte unterhalten, aber es war interessant zu sehen, wo die anderen waren.

Um kurz vor 15 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg zum Hauptbahnhof und sind in den IC nach Wolfsburg und Hannover gestiegen.

 

Mir haben die 3 Tage in Berlin sehr gefallen. Und – da ich noch nie dort war – war der Besuch des Bundestages am spannendsten für mich.

 

Marle Düring


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