Wir machen einen eigenen Animationsfilm – WERK-STADT-SCHLOSS 2015

25 03 2015

Vom 9. – 20. März fand das Projekt „WERK-STADT-SCHLOSS“ am Schloss in der Bürgerwerkstatt statt. Ich war zusammen mit Daniel Bounine (Medienzentrum), Manuel Deubig (Auszubildender der Stadtbibliothek Wolfsburg) und anderen Azubis (Neuland Wohnungsgesellschaft, Schnellecke Logistics, Volkswagen Akademie und der Stadt Wolfsburg) vom 16. – 20 März beim Projekt beteiligt. Wir sollten eigene kurze Animationsfilme machen zum Thema Glück. Dabei waren auch zwei Künstler aus Halle (Saale): Tim Romanowsky und Falk Schuster.

 

Tag 1:

Am ersten Tag wurden uns die verschiedenen Techniken zum Thema „Trickfilm“ erklärt und Beispiel-Videos gezeigt. Dann wurde ein Vortrag über das Thema „Glück“ gehalten. Danach durften wir ein Daumenkino machen. So was nimmt viel Zeit in Anspruch, weil man fast alles exakt auf jedem Blatt aufmalen muss, so wie auf dem zuvor.

Da ich so viel gemalt habe, hat die Arbeit daran ziemlich lange gedauert und ich hab leider nur 2 Sekunden aufs Papier gebracht (12 Bilder = eine Sekunde)

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Marles Daumenkino

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Manuels Daumenkino

Tag 2:

Am zweiten Tag ging’s dann um das Konzept für unseren eigenen Animationsfilm. Wir bildeten Gruppen und haben gemeinsam überlegt: Welche Technik benutzen wir? Wie läuft unsere Geschichte ab? Wer spielt in unserer Geschichte mit? Und noch viele weitere Fragen mussten beantwortet werden, um das Konzept für unseren Animationsfilm zu erarbeiten.

Wir entschieden uns für die Legetechnik, mit einer gebastelten und fotografierten Kulisse und mit fotografierten Menschen, die ausgedruckt, ausgeschnitten und hingelegt werden.

Um uns unsere Geschichte und Arbeit besser vorzustellen, malten wir die einzelnen Szenen auf ein Blatt Papier auf. Dann gingen wir nach draußen und fotografierten im Schlosspark Bäume, Büsche und Häuser.

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Andere Projektteilnehmer (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

 

Tag 3:

Am dritten Tag wurde weiter fotografiert und gebastelt. Zuerst wurden Manuel und ich von Kim Kakoschke (FSJlerin der Kreativwerkstätten) in verschiedenen Positionen fotografiert. Laufen, bücken, winken, etc. Wir bekamen dabei ein paar Tipps von Falk.

Danach ging‘s ans Basteln. Manuel und ich überlegten, wie unsere Kulisse aussehen könnte. Wir klebten unsere am Tag zuvor gemachten Bilder auf etwas dickeres Papier, haben sie dann ausgeschnitten, auf einen passenden Hintergrund gelegt und geklebt. Während wir mit den Kulissen beschäftigt waren, wurde uns geholfen beim Ausschneiden der Fotos von uns selbst.

2. Kulisse - Manuels Figuren hintereinander

2. Kulisse – Manuels Figuren hintereinander

 

Tag 4:

Am vierten Tag haben wir dann mit dem Animieren begonnen. Unsere Kulisse haben wir unter eine Kamera gestellt, die mit dem Stativ auf dem Tisch festgeklebt wurde, damit nichts verrutscht. Dann haben wir damit begonnen, 12 Bilder (= eine Sekunde) von unserer Kulisse zu machen, wo sich nur die Wolken durchs Bild bewegen. Das läuft dann so ab: Wolken minimal bewegen, dann ein Bild schießen. Wolken bewegen, Bild schießen… usw. Dann kamen die Bilder von uns selbst dazu. Pro Bild eine andere Stellung beim Laufen. Und immer ein Stückchen weiter bewegen und bloß nichts verrutschen lassen! Das war ganz schön mühselig und aufwendig. Doch am Ende des Tages war alles im Kasten.

Die Presse war an diesem Tag auch bei uns und hat ein paar Bilder von uns gemacht.

Zwischendurch konnten wir auch mal rausgehen und die Sonnenfinsternis beobachten. Leider hatte niemand von uns eine Brille dabei, doch mit dem Handy konnte man sie gut beobachten.

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Sonnenfinsternis

Tag 5:

Am letzten Tag war dann Endspurt angesagt. Wir brauchten nur noch Geräusche, unseren Titel und ein „Ende“ für unseren Film. Für unseren Titel haben wir Buchstaben ausgeschnitten und haben die Buchstaben aus allen Richtungen ins Bild wandern lassen, die dann den Titel ergaben. (Buchstaben bewegen, Foto, Bewegen, Foto, usw.) Ähnlich haben wir auch unser „Ende“ gemacht.

Als wir damit fertig waren, haben wir uns an den Laptop gesetzt und die passenden Geräusche für unseren Film rausgesucht. Diese werden dann die Künstler einsetzen.

Zum Schluss haben wir uns noch einige Animationsfilme angeschaut und haben sehr leckere Pizza gegessen.

 

Gruppenfoto (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

Gruppenfoto (Quelle: http://www.igmetall-wob.de)

 

Alles in allem war die Woche sehr anstrengend, aber sie hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe viele neue Sachen gelernt und ich freue mich schon auf die Präsentation der Filme.

Am Donnerstag, 16. April 2015 um 17 Uhr findet die Präsentation unserer Ergebnisse im Rathaus A des Wolfsburger Rathauses statt.

Marle Düring


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