Jazz-Aquarelle von Joachim Pülm anläßlich des Jazzkonzerts „Jazz & Crime“ am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Musikbibliothek

14 10 2013

Puelm2Anläßlich des Jazzkonzerts „Jazz & Crime“ präsentiert der Wolfsburger Künstler Joachim Pülm vier Aquarelle der Jazzlegenden Chet Baker und Charlie Parker in der Musikbibliothek.

Joachim Pülm war schon immer ein großer Verehrer insbesondere von Chet Baker und fühlte sich inspiriert, markante Fotos des Künstlers als Aquarell umzusetzen. Die Bilder entstanden in den Jahren 2006 und 2007. Um für das Jazzkonzert auch Charlie Parker gerecht zu werden, ergänzte er im September kurz entschlossen seine Jazzaquarelle um ein Porträt des Saxophonisten.

AquarelleDie Bilder sind während der Öffnungszeiten in der Musikbibliothek zu sehen und natürlich auch während des Konzerts.

014Das Konzert findet am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Musikbibliothek statt. “Jazz & Crime” stellt die beiden Jazz-Krimis „Auf der Suche nach Chet Baker“ und „Bird lives!“ des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody vor. Im Mittelpunkt der Kriminalromane steht der Jazzpianist Evan Horne, der nach einem Unfall seine Musikerkarriere abbrechen muß und mehr zufällig in eine detektivische Laufbahn stolpert.

Zu den Texten spielen Géza Gál (p, tp, flh) und die Braunschweig All Stars ausgesuchte Jazztitel der beiden Jazzlegenden in eigenen Arrangements. Wolfsburger und Braunschweiger kennen Géza Gál als hervorragenden Jazztrompeter und -pianisten. Er versammelt mit Axel Uhde (voc, harm), Helge Preuß (g) und Klaus Wittig (b) einige der besten Jazzmusiker der Region um sich.

Axel Uhde rezitiert, unterstützt durch Marianne Conradi, die Textpassagen. Seine Stimme ist Hörern des Senders „Radio Okerwelle“ bestens bekannt u.a. aus den Sendungen Playback, Jazz et cetera und Region aktuell.

Das Jazzkonzert ist die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Jazzmusik war in ihren Kindertagen zwar nicht nur in Deutschland verpönt als “minderwertige Musik einer minderwertigen Rasse”, aber im Dritten Reich suchte man sie sogar durch Maßnahmen wie den “Erlaß wider die Negerkultur für deutsches Volkstum”, lokale Jazzverbote in verschiedenen Städten oder das “endgültige Verbot des Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk” zu bekämpfen.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 15 Euro (erm. 13 Euro).

Judith Slembeck


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