„Jazz & Crime“, Chet Baker & Charlie Parker, Jazz & Munzinger!

8 10 2013

014Am 25. Oktober ist es soweit: „Jazz & Crime“ in der Musikbibliothek! Sie hatten bereits Gelegenheit, diese Veranstaltung bei uns im Blog näher vorgestellt zu bekommen.

Sowohl musikalisch wie literarisch dreht sich bei diesem Programm alles um Chet Baker und Charlie „Bird“ Parker. Zur Erinnerung: vorgestellt werden zwei Jazz-Krimis des amerikanischen Schriftstellers und Schlagzeugers Bill Moody, eingebettet in ein Jazzkonzert mit Géza Gál (p, tp, flh) und den Braunschweig All Stars. (Karten gibt es im Vorverkauf in der Musikbibliothek und in der Kultur-Info im Alvar-Aalto-Kulturhaus für 15 Euro, ermäßigt 13 Euro).

Was läge näher, als sich bereits im Vorfeld musikalisch mit Chet Baker und Charlie Parker zu beschäftigen? Gibt die private Musiksammlung zu Hause nicht genug her, steht Ihnen ein Besuch in der Musikbibliothek offen, wo diverse Aufnahmen der beiden Musiker entliehen werden können.

NaxosDesweiteren können Sie auch seit Mai dieses Jahres von den Musik-Streaming-Angeboten der Stadtbibliothek profitieren. Über die Wissensplattform des Munzinger-Archivs können Sie sich mit der Lesernummer Ihrer gültigen Bibliocard und Ihrem persönlichen Passwort in die drei Naxos-Mediadatenbanken „Naxos Music Library“ (für klassische Musik), „Naxos Music Library Jazz“ (für Jazz) und „Naxos Spoken Word Library“ (für englische und deutsche Hörbücher) einloggen. Dort stehen Ihnen um die 90.000 CDs zum Streamen zur Verfügung! Im Bereich Jazz sind das 6.400 CDs von mehr als 180 Labels, darunter jede Menge Aufnahmen mit Chet Baker und Charlie Parker.

Am wichtigsten ist aber natürlich, daß Sie sich am besten im Vorverkauf eine Eintrittskarte sichern. Wer weiß, wie lange noch ausreichend Karten vorhanden sind!

Das Jazzkonzert ist übrigens die achte Veranstaltung der Reihe „Kein Raum für rechtes Gedankengut“. Jazzmusik war in ihren Kindertagen zwar nicht nur in Deutschland verpönt als „minderwertige Musik einer minderwertigen Rasse“, aber im Dritten Reich suchte man sie sogar durch Maßnahmen wie den „Erlaß wider die Negerkultur für deutsches Volkstum“, lokale Jazzverbote in verschiedenen Städten oder das „endgültige Verbot des Niggerjazz für den ganzen deutschen Rundfunk“ zu bekämpfen.

Judith Slembeck


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