Medientipp aus der Musikbibliothek: Neue Kabarett-CDs

25 09 2013

schneiderHelge Schneider: Sommer, Sonne, Kaktus!

„In seiner ureigenen schrägen Weise singt und spielt sich Helge Schneider durch die Stile. Ob Sommerhit „Sommer, Sonne, Kaktus“, eine Persiflage von „Gangnam Style“ oder Entertainment-Coverversionen, immer drückt er den Songs seinen unverkennbaren Stempel auf. Seine Vorliebe für Jazzklassiker kommt auch hier wieder zur Geltung. Zwischen Slapstick, Nonsense und fein ziselierten Arrangements schafft er es immer wieder, den passenden Sound für die skurrilen Lieder und Interpretationen zu schaffen.“(ekz-Informationsdienst)

schrothHorst Schroth: Was weg ist, ist weg

„Das Kabarett, das sich nicht dezidiert als politisches versteht, lebt von der Überhöhung des Alltäglichen und der menschlichen Schwächen. Gelingt dies, so kann Kabarett wie ein Spiegel sein, in dem sich der Betrachter … erkennt. Lachen hat dann etwas Befreiendes. Der Kabarettist Horst Schroth beherrscht diese Kunst der Verführung, seine Zuhörer folgen ihm und seinen atemlosen Erzählungen von den Dramen des Alltags … Was da anfangs verloren geht, ist … mehr als nur die halbe Existenz: Notebook, Führerschein, Geldbörse, Personalausweis, iPhone – alles verbrannt im Kofferraum seines Autos. Ein datenloser Mensch. Was aber wirklich verloren geht, und davon erzählt Schroth in seinem knapp 2-stündigen Solo, das ist das Leben … Was Horst Schroth eben auch zeigt, ist die Lächerlichkeit und Sinnlosigkeit des Versuchs, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen. Dass dieser Versuch teils saukomisch gerät, versteht sich bei Schroths sprachlichen Qualitäten von selbst“ (www.abendblatt.de).

Schmickler Box von Wilfried SchmicklerWilfried Schmickler: Schmickler-Box

Diese Box enthält vier Kabarettprogramme des Berufs-Cholerikers:
Aufhören (2003)
Danke (2004)
Zum Dritten (2007)
Es war nicht alles schlecht (2009)

JonasBruno Jonas: Es geht weiter

„Manche seiner Sprüche brauchen in den Hirnwindungen der Zuschauer etwas, um sich zurecht zu finden – aber dann kommt der berühmte ‚Aha-Effekt‘. Der Niederbayer liebt nicht den Frontalzusammenstoß, er liebt das Feine, eine Art Streifschüsse, die dennoch alle ins Schwarze treffen. Der Schauspieler und Autor schöpft stets aus dem Vollen. Nichts ist ihm heilig, nichts ist ihm fremd. Alle, die es verdienen, bekommen eine gehörige Portion Fett weg. Das ist es jedoch nicht, das ihn stark macht, sondern seine rasierklingenscharfen Analysen, in vielen Überraschungen verpackt, die vom Publikum ausgepackt werden dürfen. Das Geschenkpapier ist ein einzigartiger Humor, der Bruno Jonas schon über 30 Jahre viel Erfolg bereitet hat.“ (Helmut Schwarzmeier).

PufpaffSebastian Pufpaff: Warum!

„‚Warum!‘ ist kein Programm, es ist eine Sichtweise, eine Meinung. Lasst uns eine Reise tun, frei nach dem Motto: Erwarte nichts, dann wirst Du angenehm überrascht … Der Abend fängt irgendwo an und hört irgendwo auf und was dazwischen geschieht, kann man schlecht in Worte fassen. Fragen die man schon immer fragen wollte und Antworten, die man eigentlich nie hören sollte. Liegt hier der Sinn des Lebens verborgen, oder ist es alles einfach nur Unsinn. Lasst uns neugierig sein, lasst uns anders sein. Der Bonner Kabarettist, ausgezeichnet u.a. mit dem Prix Pantheon, gehört zu den Senkrechtstartern des Jahres 2012“ (www.3sat.de).

Christoph Sieber: Alles ist nie genug!

„In Zeiten, in denen nicht nur Politikverdrossenheit immer weiter um sich greift, sondern auch die Politiker genug vom Bürger haben, zeigt Sieber in seinem neuen Programm, dass in jeder Aussage, in jeder Tat eine wundervolle Komik steckt, über die es sich zu lachen lohnt. Er ist dabei ernsthaft komisch und herzlich böse, er hat eine verliebt lyrische Seite und er präsentiert in Bonbonpapier gehüllten Zynismus, der das Publikum betroffen schweigen und im nächsten Moment herzlich lachen lässt … ‚Alles ist nie genug‘ ist ein Versprechen, das der studierte Pantomime und Kabarettist der Extraklasse zum Ansporn genommen hat, all seine überragenden Fähigkeiten erneut auf die Bühne zu bringen. Ein Kabarettprogramm auf der Höhe der Zeit … die perfekte Mischung aus Kritik und Unfug, aus Ernst und Klamauk“ (www.livekritik.de).

Alle CDs sind ab sofort in der Musikbibliothek entleihbar.

Judith Slembeck


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