Nachts im Museum…

31 01 2012
Trompis Zeitreise

Trompis Zeitreise

…kann man Erstaunliches erleben. Das weiß nicht nur Ben Stiller alias Larry Daley, sondern auch Jochen aus Bad Säckingen. Aus Versehen wird Jochen über Nacht im Trompetenmuseum eingeschlossen und trifft dort auf Trompetengeist Trompi. Dieser nimmt ihn mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Geschichte der Musik. Zu jeder Zeitepoche von der Urzeit bis in die Gegenwart gibt es Videosequenzen, viele Hintergrundinformationen und ein Musikquiz, in dem man sein neues Wissen testen kann. Kinder, die Jochen auf seinem nächtlichen Abenteuer begleiten, wissen anschließend nicht nur bestens über die Geschichte der Trompeteninstrumente Bescheid, sondern über die Musik im Allgemeinen.

Dem Trompetenmuseum Bad Säckingen ist mit dieser kindgerechten Musikgeschichte ein genialer Coup gelungen – ein Besuch lohnt sich!

http://www.trompis-zeitreise.de/

Judith Slembeck, Musikbibliothek





Endlich: Neues Onlineformular für die Fernleihe!

30 01 2012

Was lange währt, wird endlich gut!

Mit diesem Motto könnte man die Entwicklung unseres neuen Formulares für Online-Fernleihbestellungen beschreiben. (Sie wissen ja vielleicht: Die Fernleihabteilung beschafft Ihnen Bücher und Zeitschriftenaufsätze, die wir hier in Wolfsburg nicht haben, aus einer anderen deutschen Bibliothek, und zwar für nur 1,50 €, sofern Sie 21 Jahre oder älter sind.)

Nach langen Monaten des Wartens kann jetzt endlich über unsere Homepage das neue Fernleih-Formular benutzt werden. Als großartige Neuerung wurde eingebaut, dass nur noch einmal am Anfang des Formulars die persönlichen Daten der Benutzerin / des Benutzers eingegeben werden. Dann folgen die Angaben zum Buch oder Zeitschriftenaufsatz. Mit Hilfe des Plus-Zeichens können weitere Bestellungen direkt anfügt werden.

Kleiner Tipp: Bitte achten Sie darauf, dass die Taste „Weiter“ nur funktioniert, wenn alle Formulare ausgefüllt sind. Ansonsten müssen Sie die leeren Formulare mit der Minustaste (rechts ganz oben) heraus löschen. Nach Absenden der Bestellung bekommt man eine Bestätigungsmail ins eigene E-Mail-Konto. So hat man nun auch, im Gegensatz zu früher, genau dokumentiert, was man alles bestellt hat.
Natürlich gibt es auch nach wie vor noch unser traditionelles Papierformular, das Sie in den Zentralbibliotheken und Zweigstellen vorfinden und vor Ort ausfüllen können.

Viel Spaß bei Ihren nächsten Fernleihbestellungen!

Maike Tschorsnig und Katja Heitmann





„Wissensräume für die Zukunft –Bibliotheken verändern sich“

27 01 2012

so lautete das Motto einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der der Geschäftsbereich Kultur und Bildung interessierte Bürger am 25. Januar in das Aaltohaus Wolfsburg eingeladen hatte.

Prof. Dr. Richard Stang („Lernende Bibliotheken im Netzwerk des Wissens“´)  und Olaf Eigenbrodt („Zukunft denken – Architektur des Wissens“) waren die beiden Referenten des Abends, die Moderation übernahm die Journalistin und TV-Moderatorin Nicole Krieger.

Olaf Eigenbrodt, Nicole Krieger und Prof. Richard Stang (v.l.n.r.)

Olaf Eigenbrodt, Nicole Krieger und Prof. Richard Stang (v.l.n.r.)

Wissens- und Bildungsgesellschaft, informelles und lebenslanges Lernen,  – das waren nur einige der Schlagworte des Abends. Welche Anforderungen resultieren daraus für den Einzelnen? In erster Linie aber die Frage: in welcher Weise werden die Institutionen in der Wissens- und Kulturvermittlung und deren Mitarbeiter durch die Veränderungen in der Wissensgesellschaft gefordert? Welche Kompetenzen sind in Zukunft vonnöten? Welche Chancen ergeben sich aber auch daraus für die Bildungsorganisationen?

Professor Richard Stang umriss die Dynamisierung der technischen Entwicklung. Der Leitsatz des Lebenslangen Lernens sei mittlerweile sogar ein „Lernzwang“, das Lernen nicht mehr starr an bestimmte Institutionen und vorgefertigte Inhalte gebunden („Was muss ich wissen, um gebildet zu sein?“), sondern informell, d.h. gelernt wird in den unterschiedlichsten Zusammenhängen und Konstellationen im Leben, wobei die individuellen Bildungsbiographien eine immer größere Rolle spielen.

Es müsse vom Bürger aus gedacht und ein individueller Zugang zu Wissen und Bildung mit neuen Lehr- und Lernformen ermöglicht werden. Alle Bevölkerungsschichten hätten ein Recht auf Bildung, daher seien gute und flexible Übergänge im Bildungsbereich wichtig.

Institutionelle Veränderungen in Richtung auf ein Zusammengehen von Bildungsorganisationen z.B. in Bildungslandschaften seien eine Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten, so schilderte Professor Stang seine Erfahrungen aus der Begleitung zahlreicher Projekte in diesem Bereich.

In den neu zu schaffenden Lernorten würde sich auch die Rolle der Mitarbeiter weiterentwickeln zu Lernberatern („Wissenscoach“), die die Menschen bei der Auswahl von Methoden und Werkzeugen zum Wissenserwerb beraten und unterstützen. Beim Erwerb von Wissen also, das sie für eine sich immer schneller wandelnde Arbeitswelt benötigen.

Olaf Eigenbrodt vervollständigte Professor Stangs Ausführungen,  indem er zahlreiche Beispiele für neue (und gelungene) Bibliotheksbauten und Bildungslandschaften vorführte.

Trotz zunehmender Digitalisierung und  in der Konsequenz weniger physischen Medien und Bibliotheksregalen, bekommen die Bibliotheken einen zusätzlichen Platzbedarf durch zusätzliche Funktionen. Der Bedarf nach einem realen Treffpunkt, der den individuellen Informations- und Kommunikationsbedürfnissen in der Wissensgesellschaft Rechnung trägt, sei sehr groß, da die veränderten virtuellen Kommunikationsformen einen gesteigerten Bedarf nach realen Treffpunkten zur Folge hätten.

In Zukunft würde es also in Bibliotheken nicht heißen: „Wieviele Medien werden pro Einwohner gebraucht, sondern wieviel Quadradmeter (Aktions- oder Aufenthalts-)Fläche?“

Uwe Nüstedt





Die Zukunft der Bücher…

26 01 2012

Wie sieht die Zukunft des gedruckten Wortes aus? Wird es die Bücher in der Form wie wir sie kennen bald nicht mehr geben, weil sie durch digitale Medien abgelöst werden?

Ich glaube nicht! Gedruckte Medien oder zumindest Medien in Textform wird es noch lange geben. Allerdings müssen sie erweitert, aufgewertet und durch virtuelle Inhalte ergänzt werden.

Nur wie kann das aussehen?

Ich habe gerade unsere Bestseller Auslage durchstöbert und auf  der Rückseite des Buches „Splitterfasernackt“ aus dem Verlag Droemer einen QR-Code entdeckt. Total interessant wie ich finde, da der Code nicht etwa auf eine verlagsinterne Servicenummer etc. verlinkt, sondern zu einem Video auf der Videoplattform YouTube, eine Art Werbefilm von der Autorin selbst über das Buch. So konnte ich mir bevor ich das Buch gelesen habe, direkt noch in der Bibliothek eine zusätzliche Infoquelle zum Klappentext heranholen um herauszufinden ob das Buch lesenswert oder für mich eher nicht so interessant ist.

Wenn man den Gedanken nun weiterspinnt und überlegt wie man diese Möglichkeiten noch ergänzen kann und dies z.B. für Bibliotheken nutzt, was wäre wenn man zusätzlich zum Katalogsystem die Medien mit solchen QR-Codes zu versieht um die Infos rund um das Medium nun digital zu erweitern. Möglich wären da beispielsweise Kundenrezensionen von Bibliothekslesern oder die von Amazon Kunden, Autoreninformationen, Videos oder ähnliche multimediale Erweiterungen mit denen man dem Leser ein ganz neues Spektrum an Informationsquellen bereitstellt.

Ist das noch Zukunftsmusik? Ich denke nicht…

… in diesem Sinne auf, auf in die Zukunft!

J. Schmiedl





Literarische Vielfalt des Hoffmann von Fallersleben Jörg Hoffmann aus Fallersleben stellt Namensvetter vor

26 01 2012
Jörg Hoffmann über Hoffmann von Fallersleben,  Quelle:pixelio

Jörg Hoffmann über Hoffmann von Fallersleben, Quelle:pixelio

Am Freitag, 3. Februar um 16 Uhr, stellt Jörg Hoffmann in der Stadtteilbibliothek in Fallersleben (Hofekamp 10) Texte von und über den Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben vor.

Anhand eines literarischen Streifzuges durch Werke von und über den 1798 in Fallersleben geborenen Dichter und Literaten versucht Jörg Hoffmann seinen großen Namenskollegen ein wenig bekannter zu machen.

Der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben wurde durch seine Kinderlieder und Gedichte sowie das Lied der Deutschen, die heutige Nationalhymne, ein weltweit bekannter Unbekannter.

Der Eintritt ist frei





„E-Book-Sprechstunde“ in der Zentralbibliothek. Ihre Fragen zu E-Books, E-Readern & Co.

26 01 2012

E-Book SprechstundeDonnertag, 2. Februar 2012, 16-18 Uhr
Donnerstag, 23. Februar 2012, 16-18 Uhr

in der Zentralbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus in der Kunstabteilung.

Sie haben von Stadtbibliothek e-Ausleihe http://www.onleihe.de/wolfsburg, der virtuellen Zweigstelle der Stadtbibliothek gehört, wissen aber nicht wie Sie dort elektronische Bücher u.a. Medien entleihen können? Sie haben zu Weihnachten einen e-Book-Reader geschenkt bekommen, wissen aber nicht, wo und was Sie damit downloaden können.
Ist Ihr Reader mit der e-Ausleihe kompatibel?
Sie möchten Ihr Smartphone oder Ihr iPhone für die elektronische Ausleihe nutzen. Geht das? Welche Formate kann man downloaden, welche nicht?
Muss ich dafür Bibliothekskunde werden? Was kostet mich das?
Bringen Sie gern Ihren Reader mit! Oder Sie möchten einmal einen solchen Reader in die Hand nehmen und testen. Auch das ist mit dem Bibliotheksreader möglich.
Herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Diese und Ihre speziellen Fragen rund um e-Book und e-Reader beantworten Ihnen am am Donnerstag, 2. Februar 2012, 16-18 Uhr und am Donnerstag, 23. Februar 2012, 16-18 Uhr
Hans-Josef Menzel, Tel. 03561/28-2864 und Annette Rugen, Tel. 05361/28-2524,
e-Mail stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de





Bilderbuchclub in Vorsfelde

26 01 2012

Bilderbuchclub in der Stadtteilbibliothek VorsfledeAm Donnerstag, 2. Februar, 15.30 – 16.00 Uhr findet in der Stadtteilbibliothek Vorsfelde der Bilderbuchclub für Kinder von 3 – 6 Jahren statt.
Es werden 1-2 Bilderbücher vorgelesen.
Mütter und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern sind herzlich willkommen.

Almut Schnorbus, Stadtteilbibliothek Vorsfelde, Lange Straße 21, 38448 Wolfsburg
Di.Do.Fr. 14-18 Uhr

Telefon 05363-71129